Programmierung
Bequemer kodieren
Apples Xcode-Tools bringen schon alles mit, was man als Entwickler braucht – ein paar zusätzliche Tools können dennoch nicht schaden, zumindest, wenn man in einer anderen Sprache als Objective-C programmieren möchte.
Die kostenlose Entwicklungsumgebung Processing
ermöglicht einen schnellen Einstieg in die Computergrafik. Sie präsentiert sich als an Java angelehnte Programmiersprache mit einem überschaubaren Satz von Funktionen, die geometrische Grundformen, Text oder Bilder auf den Schirm zaubern. Es genügt, einige wenige dieser Anweisungen ins Editorfenster zu tippen und den Run-Knopf zu drücken, schon läuft das erste eigene Java-Applet. Eher wird man sich aber durch Ausprobieren und Modifizieren der zahlreichen Beispiel-Applets an Processing herantasten. Die Umgebung versucht, so viel technischen Stumpfsinn wie möglich vom Designer fernzuhalten, damit der sich auf das Kreative konzentrieren kann. Für die ersten Schritte tippt man einfach eine Folge von Anweisungen zum Zeichnen ein und die Entwicklungsumgebung macht den Rest. Fortgeschrittene, die eine Animation programmieren möchten, schreiben zwei Funktionen setup() und draw(). Processing ruft die eine zur Initialisierung und die andere kontinuierlich auf und kümmert sich per Double Buffering darum, dass die Animation nicht flimmert. Wer Java beherrscht, kann sich aus der ganzen weiten Welt von Suns Klassenbibliothek bedienen oder in zusätzlichen Quelldateien eigene Klassen mit beliebigem Java-Code definieren. (bo)
