Activestate, vor allem bekannt für seine Perl-Implementierung unter Windows, hat Komodo Edit
mittlerweile zu Open Source gemacht – ein Glücksfall für Skriptsprachen-Fans, denn der Editor aus der weiterhin kommerziellen Komodo-IDE bietet einige Features, die es in sich haben. Dazu zählt die Möglichkeit, die Syntax eines Skripts gleich beim Schreiben auf Fehler prüfen zu lassen. Zeitsparend ist auch die visuelle Verknüpfung geschachtelter Klammern durch Linien, Blöcke darf man ein- und ausklappen. Darüber hinaus kennt Komodo Edit natürlich alles, was Standard ist: Syntax-Färbung, Code-Vervollständigung und die Unterstützung von Tabs beherrschen auch andere Editoren. Überaus praktisch und nicht gang und gäbe ist das Code-Repertoire, in dem man Codeschnipsel für die spätere Wiederverwendung ablegen und speichern kann. Komodo Edit spricht Perl, PHP, Python, Ruby, Tcl, CSS, HTML, JavaScript, XML und vier
Template-Sprachen. (Tobias Engler/db)
Egal, ob Sie Ihre Software-Ideen in Java, C++, Perl, PHP, Python oder einer anderen Sprache formulieren – die freie und komfortable Entwicklungsumgebung Eclipse
bringt alles mit, was Entwicklerherzen höher schlagen lässt. Das Open-Source-Projekt ist von Grund auf als extrem flexibler Software-Baukasten konzipiert, der sich mittels Plug-ins für fast beliebige Aufgaben erweitern lässt. Die frei erhältlichen Bausteine verwandeln Eclipse in eine mächtige Entwicklungsumgebung etwa für C++, PHP oder Perl und rüsten praktische Software-Werkzeuge nach. So nimmt man etwa aus der IDE heraus mit Datenbanken Kontakt auf oder zeichnet UML-Diagramme, um daraus Java-Code zu generieren. Auch für Ihr nächstes Webprojekt ist Eclipse eine gute Wahl; zum Standardrepertoire von Eclipse gehören Editoren für HTML, XML, JavaScript, CSS und vieles mehr. (Ralf Ebert/kav)
WOLips
ergänzt Eclipse um Unterstützung für WebObjects, Apples großkalibriges Webentwicklungs-Framework. Gerade die inkrementellen Compiler sorgen für einen deutlich beschleunigten Build-Prozess. Editoren mit Unterstützung für Syntax-Färbung und Code-Vervollständigung beschleunigen das Schreiben von CSS, HTML und .WOD. Ein anderes nützliches Werkzeug für Java-Entwickler ist der JarInspector
. Mit ihm kann man .class-Dateien aus Bytecode in lesbaren Quellcode zurückverwandeln. Darüber hinaus erlaubt das Tool auch Einblicke in JAR-Archive. Das Manifest lässt sich dann anpassen, ohne dass man das Archiv neu erstellen muss. (Tobias Engler/db)
