Der solide Free PDF converter
versteht nicht nur die aktuellen Office-2007-Dateiformate, sondern transportiert auch Links, Notizzettel und Bookmarks sauber ins PDF. Nicht-Mitgliedern verordnet der Service 30 Minuten Pause zwischen zwei Konvertierungen; außerdem dürfen sie nur 15 Dateien pro Monat einreichen. Abos gibt es für Einzelpersonen ab 9 US-Dollar pro Monat bis 70 US-Dollar pro Jahr. Offiziell ist die Dateigröße nicht beschränkt, im Test beförderte unsere 10-MByte-Word-Datei den Konverter allerdings in eine Endlosschleife.
Zamzar
konvertiert Bild-, Text-, Musik-, Video- und Archiv-Formate. Beispielsweise wandelt Zamzar YouTube-Videos nach AVI und MOV oder deren Tonspur nach MP3. Die Ausgabequalität reicht aber nicht an die der YouTube-Vorlagen heran. Bis zu einer Dateigröße von 100 MByte ist der Dienst kostenlos. Bei größeren Dateien werden Gebühren von 7 bis 49 US-Dollar pro Monat fällig.
Videokonvertierung überfordert allerdings häufig die Upload-Kapazität des Internetzugangs. Oft ist das Quellmaterial sperriger als das Zielformat. Ein Webdienst reicht bei einem DSL-Zugang allenfalls, um ein Handy-Video weiterzuverarbeiten – etwa für PSP oder iPod. (atr/akr)
Ein Web für alle Fälle
Das Internet bietet noch für viele andere Aufgaben maßgeschneiderte Dienste. So verwandelt scanR
Digitalfotos von Druckseiten und Visitenkarten in ASCII-Text. Die verwendete optische Zeichenerkennung (OCR) lieferte im Test ein brauchbares Ergebnis. Ein Testscan pro Nutzer ist kostenlos, anschließend werden 2,50 britische Pfund pro Monat oder 15 Pfund im Jahr fällig (knapp 19 Euro).
Der Dienst Vector Magic
wandelt Pixelbilder in Vektorgrafiken um und liefert editierbare EPS-, PDF- und SVG-Dateien. Die Ergebnisse sehen bei Fotos besser aus als die vieler fest installierter Konkurrenten wie Potrace. Gelegenheitsnutzer können für einzelne Vektorisierungen bezahlen (beim kleinsten Paket stolze zwei Euro pro Bild) oder eine Flatrate für rund sechs Euro im Monat buchen. Der Hersteller bietet das Programm übrigens auch für Mac OS X und Windows an. Die Desktop-Software kostet 220 Euro, mit ihr kann man die Vektorisierung aber detaillierter steuern und Vorlagen einfach mit der Maus ins Programmfenster ziehen.
