30.05.2008
Dieter Brors
PDFs optimieren
Themen-Special: PDF-Dokumente nachträglich überarbeiten
Das Portable Document Format (PDF) bietet gegenüber proprietären Dokumentformaten wie DOC (Word) oder CDR (CorelDraw) den Vorteil, dass sich die Inhalte auf allen Rechnern layoutgetreu anzeigen und ausdrucken lassen. Die passenden Tools erstellen PDF-Dokumente im Nu und optimieren diese für verschiedene Einsatzzwecke – gratis. Dieser Artikel ergänzt das immer noch aktuelle Themen-Special PDFs bearbeiten.
Artikel aus c't 4/08
Ob Diplomarbeit, Geschäftsbericht oder komplexe CAD-Zeichnung, als PDF gespeichert spielt es keinerlei Rolle, aus welcher Anwendung sie stammen. Zum Betrachten genügt ein Programm, das der PDF-Erfinder Adobe für alle gängigen Betriebssysteme kostenlos verteilt. Wer ein PDF per E-Mail versendet, auf der Website anbietet oder auf CD-ROM verteilt, muss sich daher keine Gedanken machen, ob der Empfänger den Inhalt lesen kann. Schlimmstenfalls muss dieser den Adobe Reader oder einen alternativen Betrachter nachinstallieren.
Mac-Benutzer benötigen keine speziellen Treiber oder Zusatzprogramme, da Mac OS X von Hause aus PDFs verarbeiten und anzeigen kann. Für Windows gibt es dafür Tools wie Sand am Meer. In der Regel arbeiten sie als virtuelle Drucker, sodass sie allen Windows-Anwendungen zur Verfügung stehen. Um ein PDF zu erzeugen, genügt es, das Textdokument, die Tabelle oder die CAD-Zeichnung einfach auf den speziellen "Drucker" zu schicken. OpenOffice
ist von Haus aus und MS Office 2007
nach Installation eines Add-in
mit PDF-Funktionen ausgestattet. Deren integrierte Konverter sind auf die Fähigkeiten der Anwendung abgestimmt und können etwa Inhaltsverzeichnisse mit Hyperlinks zu den zugehörigen Stellen im Dokument erzeugen.
Allerdings scheitert beispielsweise der Versuch, mit den Bordmitteln von OpenOffice Calc oder Excel 2007 Tabellen unterschiedlicher Dateien in ein einzelnes PDF zu überführen. Geeignete Konverter sammeln dagegen auf Wunsch alle Ausgaben, um sie zum Schluss in einem einzigen Dokument zu speichern. Daher lohnt es sich auch in PDF-fähigen Programmen, zu bestimmten Zwecken auf einen Alternativ-Konverter auszuweichen.
