Photo Story
verwandelt Bilder aus der Digitalkamera in Diashows oder kurze Filmsequenzen mit Musik- und Sprachuntermalung. Aus dem Programm heraus lassen sich Fotos von mehr als 250 Digitalkameras direkt auf den PC übertragen und Farbfehler korrigieren. Schnittwerkzeuge passen die Bilder an, indem der Anwender den idealen Ausschnitt wählt, um das Bild richtig zur Geltung zu bringen. Die gewünschten Fotos legt er anschließend in einem Storyboard ab, in dem man die Präsentation mit Musik oder Sprachaufnahmen hinterlegen kann. (db)
Mit den Pro Photo Tools
bietet Microsoft Werkzeuge für digitale Bilder an, die im Unterschied zum Medienverwaltungsprogramm Media Pro (ehemals Expression Media)
kostenlos erhältlich sind. Die Pro Tools enthalten ein Modul zum bequemen "Geotaggen" von Bildern, also dem Einfügen von Orts-Koordinaten in die Bild-Metadaten. Das Programm findet zu den Geodaten auch griffige Ortsbezeichnungen. Außerdem kann man Fotos nachträglich mit Geodaten versehen, indem man eine Adresse eingibt und nach den zugehörigen Koordinaten suchen lässt – ein GPS-Empfänger ist also nicht zwingend nötig. Eine Kartenanzeige ist ebenfalls eingebaut. Ein weiteres Modul kann Raw-Dateien anzeigen, sofern Microsoft einen Codec dafür anbietet (derzeit werden Kameras von Canon, Nikon, Sony, Olympus und Pentax unterstützt, vornehmlich Spiegelreflex-Modelle), und darin ebenfalls Geodaten unterbringen. (cm)
Mit dem Webdienst Virtual Earth
setzt Microsoft der interaktiven Weltkarte Google Earth
(siehe dazu unser Themen-Special Google Earth perfektionieren ein eigenes Angebot entgegen. Damit sich Anwender wie bei der Google-Konkurrenz selbst eigene 3D-Objekte zusammenbauen können, stellt Microsoft zusammen mit dem französischen Softwareproduzenten Dassault Systèmes ein kostenloses 3D-Zeichenprogramm namens Virtual Earth-3dvia
als Technology Preview bereit. Virtual-Earth-Nutzer können mit ihm den Luftbild-Globus mit eigenen Gebäudemodellen ausstatten. Die fertigen Modelle kann man auf Microsofts Server hochladen lassen, damit am gewählten Bauplatz auch andere virtuelle Weltenbummler das fertige Gebäude bewundern können. Auf der eigenen Festplatte kann man sein Modell allerdings nicht speichern. Auch auf den Bau von Luftschlössern ohne realen Ort, wie sie mit Google SketchUp
möglich sind, müssen Amateurarchitekten bei Microsoft verzichten: Der erste Schritt zum Modell besteht darin, den Bauplatz in Virtual Earth über den Browser anzufliegen. (pek)
