Audio und Video
Das in Windows Vista mitgelieferte Videoschnittprogramm Movie Maker stellt an die Hardware sehr hohe Ansprüche. Damit es überhaupt startet, muss die Grafikkarte mindestens DirectX9 unterstützen und mit Vista-Treibern laufen. Ansonsten bricht das Programm sofort wieder ab mit der Fehlermeldung "Windows Movie Maker konnte nicht gestartet werden, da die Grafikkarte die erforderliche Stufe der Hardwarebeschleunigung nicht unterstützt oder die Hardwarebeschleunigung nicht verfügbar ist." Wer von dem Problem betroffen ist, kann eine genügsamere Version des Windows Movie Maker
herunterladen. Das Paket steht für verschiedene Sprachen bereit. Voraussetzung für den Einsatz ist eine beliebige Vista-Version, auf der das mitgelieferte Videoschnittprogramm installiert ist. (axv)
Der Windows Media Player
bringt ab Version 11 gleich einen Medienserver nach dem UPnP-AV-Standard mit. Darüber lassen sich Bilder, Musik und Videos für kompatible Streaming-Clients im Netzwerk freigeben. Der Player kann Songs von Audio-CDs in MP3-Dateien wandeln, verwaltet die gesamte Medienbibliothek und synchronisiert Inhalte mit portablen Endgeräten. Er unterstützt dabei Microsofts digitales Rechtemanagement (DRM), sodass sich auch geschützte Miet- und Kaufmusik an entsprechende Player übertragen lässt. (sha)
Wenn es darum geht, Videos in Microsofts Audio-/Videoformate zu überführen, stellt der Windows Media Encoder
das Nonplusultra dar; den designierten Nachfolger WME Studio Edition hat Microsoft wieder eingestampft. Der Encoder zeichnet wahlweise von Videokarten mit WDM-Treiber live auf oder kodiert auf Festplatte vorliegende Dateien, Letztere versieht er auf Wunsch mit 5.1- oder gar 7.1-Tonspur aus entsprechend präparierten Monospuren. (vza).
Utensilien fürs (heimische) Büro
Zwar können Office-Pakete wie das freie OpenOffice
Textdokumente, Tabellen und Präsentationen aus Microsofts Büroanwendungen zumindest im früheren Binärformat bis einschließlich Office 2003 lesen und schreiben, doch nicht immer zeigen sie die Dateien originalgetreu an. Für diese Fälle lohnt es sich, Microsofts Viewer für Word
-, Excel
- und PowerPoint
-Dateien in der Rückhand zu halten, mit denen sich die Inhalte nicht nur auf den Bildschirm bringen, sondern auch ausdrucken lassen. Zwar können Microsofts Betrachter keine Makros ausführen, sodass sich etwa Excel-Tabellen, die davon Gebrauch machen, nicht in vollem Umfang anzeigen. Dafür erhöht sich aber die Sicherheit, wenn man Dokumente aus fremder Hand mit ihnen öffnet, da sich Makroviren nicht auf dem Rechner einnisten können. Daher empfiehlt sich der Einsatz der Viewer auch Anwendern, die Microsofts Office-Paket installiert haben. (db)
