Ersetzen
Wer auf solche Handgriffe keine Lust hat, kann das Startmenü der PortableApps Suite durch die Freeware Pstart
ersetzen. Nach dem Installieren und Starten finden Sie unter "Datei" den Menüpunkt "Nach ausführbaren Dateien scannen". Nach dessen Aufruf stehen zwar viel mehr Einträge im Startmenü als notwendig (etwa die ganzen Gimp-Plug-ins), doch das Löschen der überflüssigen per Entf-Taste geht deutlich schneller als das manuelle Zusammenstellen von Hand.
Anschließend stehen gleich zwei Startmenüs zur Verfügung: Bei Linksklick auf das Icon im Infobereich öffnet sich das Programmfenster, bei Rechtsklick direkt ein Menü. Im Fenster sind stets alle Verknüpfungen zu sehen, im Menü nur jene, bei denen im Kontextmenü unter Bearbeiten/Erweitert kein Häkchen vor "Im Traymenü verstecken" steht. An dieser Stelle lassen sich übrigens diverse weitere Optionen konfigurieren, etwa ein anderes Icon vergeben oder das Arbeitsverzeichnis definieren (vermeidet Schwierigkeiten wie beim Zusammenspiel von Opera mit der PortableApps Suite). Man kann Programme automatisch starten lassen, wahlweise beim Starten oder Beenden von Pstart, zu bestimmten Daten und Uhrzeiten oder in regelmäßigen Zeitabständen.
Pstart akzeptiert auch Verknüpfungen zu Ordnern oder anderen ausführbaren Dateien wie Batch-Dateien. Zudem können Sie die Einträge beliebig sortieren und mit Trennlinien gliedern. Besonders nützlich ist im Programmfenster der Reiter "Suche". Hier ist ein Eingabefeld zu finden, das sich wie das Suchfeld von Vistas Startmenü verhält: Was man hier eintippt, wird im Startmenü gesucht, wobei die Suche schon nach dem Eintippen des ersten Buchstabens losrennt. Der Clou: Pstart durchsucht nicht nur sein eigenes Startmenü, sondern auch das von Windows (Treffer darin stellt es in anderer Farbe dar).
Im Unterschied zu den PortableApps erlaubt Pstart den Aufruf eines Programms mit erhöhten Rechten (Rechtsklick: Ausführen als). Dann kann ein Administrator den Namen und das Kennwort seines Kontos eintippen.
