Wichtig ist hier wie beim Backup der PortableApps, dass Sie vor dem Aufruf alle anderen Programme und Dateien vom Stick schließen, sonst kommt es womöglich zu einer Fehlermeldung ("unzulässiger Share-Vorgang"). Sie sollten allerdings der Versuchung widerstehen, "StickBackup für Faule" automatisiert auszuführen, denn sonst landen Ihre Backups womöglich auf fremden PCs.
Schöner schlüsseln
Wer mag, kann auch das Einbinden der TrueCrypt-Container statt vom USB-Agenten per Batch-Datei erledigen lassen. Das hat den Vorteil, dass Sie bei mehreren Containern auf dem Stick selbst festlegen können, welche eingebunden werden sollen. Zudem ist die Endung .tc nicht mehr zwingend vorgeschrieben, sondern Sie können die Container auch film.avi oder sonstwie nennen und sie außerdem in einen Unterordner verschieben. Schließlich können Sie so selbst entscheiden, welchen Buchstaben das Laufwerk bekommen soll.
Auf heise online stehen noch zwei weitere Batch-Dateien zum Download bereit: Mount.bat und DismountAll.bat, die Sie in den TrueCrypt-Ordner auf dem Stick kopieren müssen. Zudem sollten Sie beim USB-Agenten in dessen Einstellungen die Unterstützung für TrueCrypt deaktivieren.
In der Mount.bat legt die letzte Zeile fest, wo der Container liegt und wie er heißt. Der seltsame Pfadbeginn %~d0 ist eine Variable, die den aktuellen Laufwerksbuchstaben des Sticks enthält, egal, welcher das ist. Durch simples Vervielfältigen können Sie mehrere Mount.Bat-Dateien erstellen, etwa MountPrivat.bat zum Einbinden des Containers mit den persönlichen Daten und MountOpera.bat zum Einbinden eines Containers, der den Mail-Client Opera enthält (und der auf diese Weise die mitgeführten Mails schützt). Den gewünschten Laufwerksbuchstaben definiert die seltsame Buchstabe-Leerzeichen-Buchstabe-Leerzeichen-Sammlung in den Klammern der For-Schleife. In dieser Reihenfolge versucht das Skript die Laufwerksbuchstaben zu verwenden. In der Vorkonfiguration versucht es den Stick als S: einzubinden, und wenn der Buchstabe schon belegt ist, als T:, und so weiter.
