06.12.2007
Tobias Engler, Sven Hansen, Thomas Hartfeld, Donald van de Weyer, Volker Zota
Songs von der Platte
Themen-Special: Musik aufnehmen, archivieren, abspielen
Für 100 Euro erhält man heutzutage bereits 500-Gigabyte-Festplatten, die selbst riesige Musikarchive mit tausenden von Liedern fassen. Allerdings verliert man darin schnell den Überblick. Mit der passenden Software findet man sich in der Sammlung zurecht, sorgt für den perfekten Hörgenuss oder zeichnet Musik aus dem Internet selbst auf.
So mancher Benutzer hat längst seine komplette CD-Sammlung in MP3-Dateien umgewandelt, um sie vom PC aus auf der angeschlossenen Wohnzimmerstereoanlage oder über Funk im ganzen Haus anzuhören. Organisationssoftware hilft beim Archivieren der Songs. Übers Internet bezieht sie Informationen wie Titel, Interpret, Album, Erscheinungsjahr oder Album-Cover und speichert sie als ID3-Tags in den Musikdateien. Diese erleichtern es, über Suchfunktionen schnell das gewünschte Lied zu finden. Wer sich nicht entscheiden kann, überlässt die Musikauswahl einfach der Software – passend zur jeweiligen Stimmung. Dabei kann sie so manchen Schatz im Archiv bergen, den man im Regal vielleicht übersehen würde. Wer in seinem Festplattenarchiv nichts Passendes findet, kann sich ins Webradio einklinken und deren Programme aufzeichnen. Dabei speichern einige Programme jeden Song als einzelne MP3-Datei auf der Platte ab – ideal, um sein Musikarchiv nebenher zu erweitern.
Komfortabler hören
Winamp
gilt als Urvater der Audioplayer und darf keinem MP3-Fan mit Windows-PC fehlen. Eine übersichtliche Medienbibliothek erlaubt den geordneten Zugriff auf umfangreiche Musiksammlungen inklusive detaillierter Suchfunktionen und führt Statistiken über die abgespielten Lieder. Außer zur Wiedergabe der eigenen Musiksammlung eignet sich Winamp auch zum Abspielen von Internet-Radio oder Video-Streams. Das Programm beherrscht die Synchronisation mit zahlreichen mobilen Playern wie iPod, Geräten der Creative-Serie und gewöhnlichen USB-Playern. Mit Hilfe von Plug-ins, die unter anderem den Sound manipulieren, lässt sich der Player erweitern. Wem die Oberfläche nicht gefällt, der kann das Design mit Hilfe der zahlreich erhältlichen Skins ändern.
