Web-Entwicklung
Ruby on Rails
ist ein Framework für datenbankbasierende Web-Anwendungen. Der einfache Einstieg und seine saubere Architektur machen es nicht nur zu einer Alternative für PHP, sondern auch für J2EE. Grundlage des Frameworks ist die objektorientierte Skriptsprache Ruby. Sie kann ähnlich wie Perl oder Python CGI-Skripte ausführen. Die Ruby-Erweiterung Rails vereinfacht typische Bestandteile von Web-Anwendungen wie Datenbankzugriffe oder Webseitenausgaben. Rails trennt zwischen Programmablauf, Datenbankzugriffen und Ausgabe, indem es für diese drei Einheiten Unter-Frameworks bereitstellt. Diese Trennung verringert die Abhängigkeiten im Code und erleichtert die Arbeitsaufteilung zwischen Programmierern, Datenbankexperten und Webdesignern. Damit folgt Ruby on Rails dem Architekturmuster des Model View Controller (MVC), das als Richtschnur für gutes Anwendungsdesign gilt. (Ralf Wirdemann/Thomas Baustert/heb)
Flex
, Adobes Software Development Kit (SDK) für Rich Internet Applications (RIA), ist in der Version 2 kostenlos erhältlich. Das SDK besteht aus Klassenbibliotheken (Web-Services, XML, GUI, ...), einem kommandozeilenbasierten Compiler und einigen Programmierbeispielen. Die dazugehörige Dokumentation (Entwicklerhandbücher und Sprachreferenzen zu Flex 2, ActionScript 3.0 und der Middleware Flex Data Services) stellt Adobe auf seinen Webseiten bereit. (ola)
Linux-Systeme sind meistens mit Perl, Python und PHP ausgestattet – unter Windows und Mac OS muss der angehende Skriptprogrammierer diese verbreiteten Sprachen selbst installieren. Die Perl-Distributionen hat ActiveState mit ActivePerl
geschnürt, Python
und PHP
kommen direkt von den Entwicklern der jeweiligen Sprache. Wer XAMPP
, benutzt, kann sich Perl und PHP sparen, denn dafür stehen schon die letzten beiden Buchstaben der Abkürzung. (heb)
Das mächtigste Werkzeug für die Fehlersuche in Webseiten heißt Firebug
und bettet sich als Erweiterung in Firefox ein. Da der Open-Source-Browser außerdem plattformübergreifend verfügbar ist, eignet er sich in besonderer Weise als Webseiten-Testplattform. Mit der Taste F12 öffnet (oder schließt) man Firebug jederzeit in der unteren Hälfte des Browserfensters, also unter der geöffneten Webseite. Die Tastenkombination Strg+F12 startet die Feuerwanze in einem eigenen Fenster. Firebug zeigt Sichten auf den HTML-Quelltext, die CSS-Deklarationen, die JavaScripte, das Document Object Model (DOM), die Netzwerkaktivitäten und eine Konsole für Log- und Fehlermeldungen. Zwischen den sechs Hauptbereichen schaltet der Entwickler per Tabs hin und her. (jo)
