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Wem Notepad zu primitiv und Emacs zu komplex ist, für den könnte Medit
genau richtig sein: konfigurierbares Syntax-Highlighting, skriptbar in mehreren Sprachen, frei wählbare Tastenbelegung, Suche nach regulären Ausdrücken; all das verpackt in eine komfortable Gtk2-Oberfläche, die sämtliche wichtigen Funktionen über Menüs zugänglich macht. Das Syntax-Highlighting für unterschiedliche Dateitypen wird über XML-Dateien konfiguriert. Hier weist man einfachen Strings oder regulären Ausdrücken bestimmte Schriftstile zu, definiert über Vorder- und Hintergrundfarbe sowie Schriftattribute wie fett oder unterstrichen. Fertige XML-Dateien für zahlreiche Programmier- und Auszeichnungssprachen liegen bei. Skripte schreibt man in Python, Shell oder Lua. Sie lassen sich als Werkzeuge in das Menü integrieren und auf Wunsch über eine beliebige Tastenkombination aufrufen. (odi)
Vor allem bei komplexeren Softwareprojekten mit mehreren Entwicklern ist es sinnvoll, eine zentrale Versionierung auf einem Server zur Sicherung und Verwaltung aller Daten einzuführen. TortoiseSVN
ist dabei das Client-Programm der Wahl für den verbreiteten Versionierungsstandard SVN: Mit wenigen Mausklicks eingerichtet, können Programmierer direkt im Windows Explorer Dateien ein- und auschecken, kommentieren und zusammenführen. (Jonas Westphal/se)
Mit dem schlanken Hex-Editor HxD
lassen sich Binärdaten komfortabel bearbeiten. Der Editor öffnet nicht nur Dateien, sondern auch Festplatten unterhalb der Partitions-Ebene und den Speicherinhalt von Prozessen. HxD markiert die vom Anwender vollzogenen Änderungen, sucht in Dateien nach Unterschieden und generiert Checksummen. Um in langen Dateien einen Überblick zu behalten, kann man Lesezeichen setzen. Ein Analyse-Modul zeigt, welche Bytes wie häufig in der Datei vorkommen. HxD kommt auch mit mehreren Gigabyte großen Dateien zurecht. (Achim Barczok/se)
