Systemsoftware
c't- und heise-online-Leser, für ihr Know-how bekannt, müssen oft auch hartnäckige Probleme im Bekanntenkreis lösen. Doch ohne die geeigneten Hilfsmittel lässt sich meist nur durch viel Ausprobieren und Herumtüfteln ein Fehler finden. Besser, man hat immer ein paar Diagnose- und Informationsprogramme dabei.
Wenn ein Computer sporadisch abstürzt, ist oft ein Speicherfehler schuld. Das Windows-Programm MemTest
hilft, solche Fehler zu finden, indem es eine anzugebende Anzahl MBytes oder sämtlichen freien Speicher testet und Fehler protokolliert.
Der SIV - System Information Viewer zeigt jede Menge Details über den Rechner an, ob Prozessor, Board, USB, Netzwerk, Laufwerke, PCI-Bus und viele mehr. Um die nötigen Windows-Dienste abfragen zu können, benötigt es allerdings Administratorrechte.
CPUBurn
gibt den Chips mal so richtig was zu tun, beispielsweise um Übertaktungsprobleme festzustellen. Aus einer Liste kann man verschiedene zu malträtierende Prozessortypen wählen und, so vorhanden, auch die MMX-Unit heißlaufen lassen.
H2benchw
ist das Tool der Wahl, wenn die Geschwindigkeit von Massenspeichern zur Debatte steht. Es misst die Zugriffszeit und die Transferrate auch von unformatierten Festplatten und Wechselmedien und zeigt grafisch, in welchen Bereichen sie die höchste Transferrate erreichen. H2benchw gibt Informationen über den aktuellen DMA-Modus und die Einstellung des Akustik-Managements und kann über einen Anwendungsindex die Geschwindigkeit eines Datenträgers im Windows-Alltag näherungsweise vorhersagen.
Wer eine aktuelle Image-Kopie seiner Windows-Partition in der Schublade hat, sieht alltäglichen Hard- und Software-Katastrophen gelassener entgegen: Im Ernstfall genügen wenige Minuten, um den PC in den früher gesicherten Zustand zurückzuversetzen – inklusive aller installierten Anwendungen und Einstellungen. Auf der Heft-DVD von c't 14/07 (nachbestellbar via Heise-Kiosk) finden Sie eine Spezial-Version des Imagers Drive Snapshot
, die bis Ende Juni 2008 ohne Einschränkungen läuft; die Demo läuft immerhin 30 Tage lang. Die ausführbare Programmdatei ist nur etwa 250 KByte groß und lässt sich von einem USB-Stick direkt starten. Drive Snapshot sichert ein laufendes Windows, ohne dass man dazu den PC neu starten müsste. Um einzelne Dateien aus einem Image zu holen, lässt sich sein Inhalt unter einem Laufwerksbuchstaben einblenden. Eine Windows-Partition kann man mit der bootfähigen DOS-Diskette zurückspielen, die Sie nach der Installation von setup.exe über das Startmenü erstellen können.
