Reguläre Ausdrücke beherrschen RSS Bandit
und Awasu
. Dessen kostenlose Version unterstützt allerdings maximal 100 Feeds und fünf Filter, die unlimitierte und kommerziell einsetzbare Ausgabe kostet rund 60 Euro. Beide Reader gibt es nur für Windows.
Lesen Sie Nachrichten lieber auf Papier, generiert Ihnen der kostenlose Webdienst Tabbloid auf Basis beliebiger RSS-Feeds eine richtige Zeitung, deren Ausgaben in gewünschten Zeitabständen ins Mail-Postfach flattern. Der Dienst lässt sich ebenfalls per Pipe speisen, allerdings lohnt sich die gedruckte Sammlung wegen der großzügig gesetzten Überschriften vor allem für Quellen, die im RSS-Feed selbst (im Feld item.description) längere Texte verschicken, etwa Süddeutsche.de.
Wenn man seinen Rubriken immer mal wieder ein bisschen Pflege angedeihen lässt, neue Suchbegriffe ergänzt und häufig auftretende Fehlschüsse gezielt blockiert, reduzieren die vorgestellten Filtertechniken das störende Rauschen im elektronischen Blätterwald rund um die interessanten Meldungen auf ein handhabbares Maß. Falls Sie etwa beruflich darauf angewiesen sind, bestimmte Themen im Netz im Auge zu behalten, können Ihnen Smartfeeds und clevere Filter Zeit freischaufeln, in der Sie Nachrichten lesen können, statt sie nur zu sichten und den Löwenanteil davon doch zu verwerfen.
Auf jeden Fall lohnt es sich, die eine oder andere Lieblingsquelle – sei es Qualitätszeitung, Technikticker, Bastelblog oder philosophischer Tweet – an sämtlichen Smartfeeds, Schlagwortlisten und regulären Ausdrücken vorbeizuschleusen und sie ganz ungefiltert durchzulesen. Sonst geht vor lauter Fokus der Blick über den Tellerrand irgendwann verloren. (pek)
