Virtuelle Desktops
Virtual Desktop Manager helfen, Ordnung auf den Arbeitsplatz zu bringen, indem sie mehrere Desktops bereitstellen, auf denen sich Fenster etwa aufgabenbezogen sortieren lassen. Allerdings gefällt uns das Microsoft-eigene Modell aus den Powertoys
nicht so gut wie der Finestra Virtual Desktops
(VVDM). Die Tastenkombination Windows+Z zeigt eine bildschirmfüllende Ansicht aller virtuellen Desktops verkleinert an (bei Vista mit Live-Vorschau von Videobildern); mit der Maus schubst man Fenster von einem auf den anderen Desktop. Windows+Strg+
Die normalerweise grafisch eher spröde Linux-Welt hat mit ihren Composite Desktop Managern Beryl und Compiz nicht zuletzt wegen des schnieken Cube-Effekts zum Wechseln zwischen virtuellen Desktops auf sich aufmerksam gemacht. Unter Windows kommt der leider nicht mehr weiterentwickelte Cubik Desktop
dem Linux-Vorbild am nächsten. Eine Alternative dazu stellt Yod'm 3D dar. Für dessen Nachfolger Deskspace
verlangt Otaku Software 20 Euro, in unserem Software-Verzeichnis finden sie im Eintrag zu Deskspace aber auch den Link zur letzten kostenlosen Version von Yod'm 3D. Noch einen Schritt weiter als Cubik Desktop und Yod'm 3D geht Shock 4Way 3D
. Hier kann man den Würfel nicht nur von außen, sondern auch von innen betrachten, einen Flip3D-Effekt, einen wellenförmig animierten Würfel oder eine Rasteranordnung aktivieren. (vza)
Einen anderen Ansatz, viele Fenster im Zaum zu halten, verfolgt Shock Caption
: Ein Rechtsklick auf die Titelleiste eines Fensters sorgt dafür, dass nur selbige vom Fenster übrig bleibt, ein weiterer Klick klappt das Fenster wieder auf. Drückt man zudem die Umschalt-Taste, wird das Fenster transparent, sodass der Blick auf die dahinterliegenden Programme frei wird – praktisch, wenn man etwas von einem sonst verdeckten Fenster abtippen will. Umschalt+Rechtsklick veranlasst Shock Caption, alle offenen Fenster mit Ausnahme des angeklickten auf die Titelleiste zu reduzieren und umgekehrt. (vza)
