Wer seine MP3-Sammlung oder seine Bücher unter Linux verwalten will, braucht keine ausgewachsene Datenbank. Tellico erfasst alle Arten von Sammlungen und erlaubt es, eigene Vorlagen zu definieren.
Für alle, die eine Sammlung unter Linux katalogisieren und verwalten wollen, ist Tellico das Werkzeug der Wahl. Das KDE-Programm bringt diverse Vorlagen, unter anderem für Bücher, Münzen, Briefmarken, CDs und Wein mit, die man nur noch mit den Daten seiner Sammlung füllen muss. Darüber hinaus lassen sich eigene Vorlagen mit beliebig vielen Feldern definieren.
Damit sich das Einpflegen der Daten nicht zu mühsam gestaltet, bringt Tellico umfangreiche Importfunktionen mit. Das Programm liest neben CSV-Dateien auch CDDB-Informationen für Musik-CDs und Daten der Internet-Filmdatenbank IMDB ein. Für den Aufbau seiner Büchersammlung reicht es aus, die ISBN-Nummer oder den Autor einzugeben, alle weiteren Angaben zu dem speziellen oder allen vorhandenen Titeln des Autors bezieht Tellico auf Wunsch von Amazon. MP3s auf der lokalen Festplatte scannt und katalogisiert Tellico per Mausklick und unterstützt dabei das MP3- und Ogg-Vorbis-Format.
Weitere Stärken der handlichen Sammlungsverwaltung liegen beim Suchen und Filtern der vorhandenen Datensätze. Tellico durchforstet sie entweder komplett oder nur einzelne Felder nach Zeichenketten oder regulären Ausdrücken. Komplexere Abfragen stellt man mit der erweiterten Filterfunktion zusammen, über die man mehrere Bedingungen verknüpft. Einziger Nachteil des Tools: Da Tellico die Informationen zu den Sammlungen nicht in einer Datenbank, sondern in XML-Dateien speichert, unterstützt das Programm keine Relationen zwischen den Tabellen. (amu)