Hannover liegt verkehrsgünstig in der Mitte von Norddeutschland. In der Nord-Süd-Achse verläuft die Autobahn 7, Reisende aus dem Osten und Westen Deutschlands kommen über die A2. Auch per Bahn und Flugzeug ist Hannover gut erreichbar: Durch Hannovers Hauptbahnhof strömen täglich etwa 250.000 Reisende, der Flughafen im Norden von Hannover liegt bei den Passagierzahlen auf Platz neun der Liste aller Verkehrsflughäfen Deutschlands.
Nutzer von Navigationssystemen sollten nach Angaben der Messegesellschaft lediglich Hannover als Ziel wählen und sich hier nach den Hinweisschildern rchten. Über die aktuelle Situation auf Hannovers Straßen und der Umgebung unterrichten die
Verkehrsinformationsdienste und die folgenden Radiosender.
Wer die Anreise im eigenen PKW scheut, kann sich bei Mitfahrzentrale.de nach einer Mitfahrgelegenheit umschauen.
Hannover hat als eine der ersten deutschen Städte eine Umweltzone eingeführt, die die Belastung der Bürger durch Feinstaub vermindern soll. In das Zentrum der Stadt dürfen nur noch Fahrzeuge fahren, die mit einer grünen Feinstaub-Plakette gekennzeichnet sind oder Ausnahmebestände erfüllen. Das Messegelände liegt außerhalb der Umweltzone, es ist direkt über die Autobahnen erreichbar.
Verstöße – etwa durch Autofahrer mit roter, gelber oder ganz ohne Plakette – kosten ein Bußgeld von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg. Die Umweltzone wird durch die Schnellwege rund um die Stadt begrenzt, die genaue Lage stellt ein Plan der Stadt Hannover dar.
Das Linien-Direktflugangebot des Flughafen Hannovers wird während der Messen durch nationale und internationale Sonderflüge ergänzt. Auf den Webseiten der Messe AG stehen in Kürze Informationen dazu bereit.
Fernzüge auf der Nord-Süd-Achse halten während der CeBIT zusätzlich am Messebahnhof Laatzen, auch Regionalzüge aus dem Hannoverschen Umland legen dort einen fahrplanmäßigen Stop ein. Die Bahn setzt zudem mehrere Dutzend Sonderzüge ein. Über den Skywalk erreichen Sie den Eingang West 1 an der Halle 13 in wenigen Minuten.
Weitere Fernzüge halten am Hannoverschen Hauptbahnhof, von dem Sie das Messegelände mit der U- oder S-Bahn in wenigen Minuten Fahrzeit erreichen (Eingänge Nord 1 und 2, die S-Bahn hält am Messebahnhof).
Fahrscheine und Platzreservierungen sind über die elektronische Fahrplanauskunft der Bahn AG möglich. Telefonische Auskünfte erteilt die Bahn unter der Nummer 0 18 05/99 66 33.
Smartphone-Nutzer können sich unter mobile.bahn.de anzeigen lassen, ob ihr Zug pünktlich ist. Ebenso sind eine Verbindungssuche sowie die Anzeige von Haltestellen in der Umgebung möglich.
CeBIT-Eintrittskarten gelten als Tageskarte für den Großraum Verkehr Hannover (GVH). Für Hannover-Besucher ohne CeBIT-Ticket gelten die folgenden Informationen: Die Üstra hat die Region Hannover in drei Tarifgebiete aufgeteilt, Messe und Hauptbahnhof liegen in Tarifzone 1, der Flughafen jedoch bereits in Zone 2. Ein Tagesticket lohnt sich bereits bei zwei Fahrten, es kostet 4,50 Euro für Zone 1, die Anreise aus Zone 2 schlägt mit 5,70 Euro zu Buche. Wer in der Region Hannover untergekommen ist, benötigt unter Umständen ein Tagesticket für drei Zonen (7,00 Euro). Gruppentickets gelten für bis zu fünf Personen, sie kosten jeweils knapp das Doppelte der Einzeltickets. Für Strecken bis zu drei Haltestellen (fünf Haltestellen im Busnetz) ist ein Kurzstreckenticket für 1,50 Euro erhältlich.
An den meisten Straßenbahn-Haltestellen stehen Ticket-Automaten bereit, man kann die Fahrkarten per Bargled, Geldkarte oder Lastschriftverfahren bezahlen. In den Straßen- und S-Bahnen ist der Kauf eines Tickets nicht möglich. Busfahrer verkaufen Tickets, teils kann man bei ihnen mit Geldkarte bezahlen. An den zentralen Verkaufsstellen der Üstra, an einigen Automaten in Tunnelstationen oder an Kiosken gibt es die günstigeren Sammelkarten. Diese Fahrkarten müssen vor Fahrtantritt am Enterter an der Haltestelle entwertet werden, in den neueren Straßenbahnzügen befinden sich keine Stempelkästen mehr..
Die Stadtbahnen 8 und 18 verkehren zwischen Innenstadt (Hauptbahnhof, Kröpcke, Aegidientorplatz) und Messegelände (Eingang Nord 1) in den Stoßzeiten im Abstand von rund 3 Minuten. Zudem fahren die Linien 6 und 16 von der Innenstadt (Steintor, Kröpcke, Aegidientorplatz) zum Eingang Ost 3. Weiterhin verkehren die Buslinien 340 und 341 aus Pattensen, Rethen, Laatzen zu den Eingängen am Messebahnhof Laatzen und und Messe/Ost/Expo-Plaza.
Regional- und S-Bahnnetz Hannover
Schneller geht's unter Umständen mit der S-Bahn, dem Regionalverkehr der Bahn. So kommt man etwa von Flughafen Hannover mit der S5 in nur 17 Minuten zum Hauptbahnhof, in weiteren sechs Minuten ist man mit der S4 am Messebahnhof.
Alle Tunnelstationen verfügen über einen Aufzug, die Hochbahnsteige außerhalb des Tunnelnetzes an mindestens einer Seite über eine Rampe. Alle Haltestellen auf dem Weg vom Bahnhof zur Messe sind behindertengerecht ausgebaut. Rollstuhlfahrer sollten die alten grünen Stadtbahnen meiden, da deren Eingänge mit einer Mittelstange ausgestattet sind (bei vielen Modellen sind jedoch die Mittelstangen an der dritten Wagentür entfernt) und eine kleine Stufe zwischen Bahnsteigkante und dem Fahrzeug zu überwinden ist.
Blinden Messebesuchern wird der Einstieg in die U-Bahnen durch ein taktiles Leitstreifensystem und taktile Aufenthaltsquadrate in den U-Bahn-Stationen Hauptbahnhof und Kröpcke erleichtert. Haltestellen werden in den Zügen angesagt (siehe auch: Behindertengerechte Einrichtungen auf dem Messegelände). Weitere behindertengerecht ausgebaute Stadtbahnhaltestellen verzeichnen die Fahrplanbücher der einzelnen Linien.
Der elektronische Fahrplan für Niedersachsen und Bremen löst auch knifflige Fälle. Selbst Gästen, die es bei der Zimmersuche in die Lüneburger Heide verschlagen hat, kann hier geholfen werden.
Messebesucherinnen, die nach 19 Uhr auf Bus oder Bahn angewiesen sind, können den Fahrer bitten, per Funk ein Taxi zur Haltestelle zu ordern. Wenn sie sich auf das Angebot des FrauenNachtTaxi beziehen, erhalten sie eine Ermäßigung auf den Fahrpreis. Das gilt allerdings nicht für Fahrten im Stadtkern sowie von und zu allen Tunnelstationen. Bei Fahrten zu einer Haltestelle wird eine Taxiquittung sowie der Fahrschein benötigt; die Ermäßigung zahlt das Üstra-Kundenscenter am Kröpke in bar aus. (ll)
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