Viele Messebesucher sehen außer dem Hotel und dem Messegelände nur wenig von Hannover – die Stadt hat jedoch mehr zu bieten. Wir stellen einige schöne Seiten vor und geben Tipps für die Gestaltung des Tagesteils nach dem Messebesuch.
Mit 520.000 Einwohnern ist Hannover die elftgrößte Stadt Deutschlands. Sie ist über die Fernstraßen A2 und die A7 sowie per Bahn aus allen Richtungen gut erreichbar. Der Hannoversche Bahnhof zählt etwa 250.000 Reisende und Besucher pro Tag und liegt damit auf Platz fünf in Deutschland. Dazu kommt der gut ausgebaute Flughafen im Norden der Stadt; industrielle Güter gelangen per Schiff auf dem Mittellandkanal nach Hannover.
Weitere vordere Plätze kann Hannover nach Angaben des Prognos-Instituts bei den Preisen für Bauland (durchschnittlich 235 Euro pro Quadratmeter, Platz drei), den durchschnittlichen Klassengrößen in der Sekundarstufe 1 (25 Schüler, ebenfalls Platz drei) und der Erholungsfläche einheimsen – die Hannoversche Eilenriede als einer der größten Stadtwälder in Deutschland sorgt für 50 Quadratmeter pro Einwohner und damit den ersten Platz im bundesweiten Vergleich.
In der Innenstadt stehen mit der Marktkirche und dem alten Rathaus Zeugen der norddeutschen Backsteingotik. Das älteste Fachwerkhaus Hannovers steht in der Burgstraße 12 , es wurde zwischen 1564 und 1566 erbaut. Zeugen des Mittelalters sind der Beginenturm am Historischen Museum, der zu den Stadtbefestigung diente; aus dem 14. Jahrhundert stammen der Pferdeturm, der Turm auf dem Lindener Berg und der Döhrener Turm (der Messegästen auf der Fahrt vom Bahnhof zum Messegelände begegnet).
Vom Klassizismus des 19. Jahrhunderts zeugen unter anderem das Opernhaus und das Leineschloss am hohen Ufer. Am Ufer der Leine findet zudem jeden Samstag der Flohmarkt statt, der vom ehemaligen Hannoverschen Stadtimagepfleger Mike Gehrke 1967 nach dem Pariser Vorbild als erster Flohmarkt in Deutschland initiiert wurde. Hier stehen die Nanas, Skulpturen der Hannoverschen Ehrenbürgerin Niki de Saint Phalle. Auch moderne Architektur gibt es in Hannover: Dazu gehört unter anderem der Gehry-Tower des Architekten Frank O. Gehry und der Verwaltungsbau der Nord/LB am Aegi.
Hannover hat weiterhin einen der größten Stadtwälder Europas zu bieten, die Eilenriede. Weitere innerstädtische Naherholungsgebiete sind der künstlich angelegte Maschsee und die Herrenhäuser Gärten sowie der Hannoversche Zoo.
Hannovers Museen bieten einen guten Mix aus Kunst, regionaler Geschichte und Technik. Direkt neben dem Messegelände in der Ulmer Straße 2 findet sich etwa das Luftfahrtmuseum, das die Zeitgeschichte der Luftfahrt im Wandel der Technik von 1783 bis 1965 dokumentiert. Einen Überblick über die hannoversche Geschichte gibt das historische Museum am Hohen Ufer. Weitere überregional bekannte Museen sind das Wilhelm-Busch-Museum sowie das Sprengel-Museum und die Kestner-Gesellschaft .
Was in Hannovers Galerien und Ateliers läuft, verrät der Kulturserver Niedersachsen. Eine nach Interessensgebieten sortierte Übersicht bieten die Seiten von Hannover online. Besucher, die ein Quartier im Süden von Hannover gefunden haben, sollten den Kulturserver Hildesheim zu Rate ziehen.
Nach einem heißen Messetag gehört ein kühles Bier in einem Hannoverschen Restaurant zum Standard-Programm. Wer Lust auf Trubel außerhalb des Messegeländes hat, findet im Internet einen kompetenten Führer durch Hannovers Bars, Diskotheken und Clubs sowie das aktuelle Kino- und Bühnenprogramm. Weitere Szeneinfos gibt's bei den Stadtmagazinen Schädelspalter, Stadtkind Hannover und Prinz Hannover. Die Hannoversche Allgemeine bietet ebenfalls einen Veranstaltungskalender, selbst die Stadt Hannover stellt einen eigenen Überblick über das hannoversche Nachtprogramm bereit.
Unser beliebter Partyführer nimmt bereits zum Start des CeBIT-Specials Informationen zu Messepartys entgegen, die komplette Liste veröffentlichen wir einige Tage vor dem Start der Messe. Ein Newsletter informiert von Dienstag bis Freitag über alle Partys des Abends.
Wer sich in Hannovers Innenstadt mit seinen Kollegen zum Essen verabredet, tut dies üblicherweise an der Kröpcke-Uhr oder "unterm Schwanz" des Ernst-August-Denkmals vor dem Hauptbahnhof.
Bei Wetter-Online, wetter.com und Donnerwetter.de gibt's die tägliche Wetter-Prognose für Hannover und Umgebung. Einen visuellen Blick auf das aktuelle Wetter bieten diverse Webcams, etwa die der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen. (ll)
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