Der Heise Zeitschriften Verlag präsentiert sich auf der CeBIT in diesem Jahr zwar erneut in Halle 5, aber auf einem anderen Stand: F18, etwas weiter zum Eingang hin auf der rechten Seite. Hier finden Sie das Computermagazin c't, das IT-Profimagazin iX, das Wissenschaftsmagazin Technology Review und heise online. Auch in diesem Jahr besteht das Rahmenprogramm aus verschiedenen Vorträgen und Vorführungen. Die Vortragsfläche befindet sich wieder an der Rückseite des Standes.
Der Vortragsreihen beginnen täglich um 10 Uhr mit Veranstaltungen zu verschiedenen Rechtsthemen. Es geht etwa um Sicherheit in virtuellen Umgebungen, die Verfolgung von Urheberrechtsverstößen im Netz oder neue Paradigmen in der IT-Sicherheit. In Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein stehen ab 11 Uhr Vorträge zu Datenschutz und Privatsphäre auf dem Programm. Um 12 Uhr stellen die Macher von "Mach flott den Schrott" interessante Projekte des c't-Wettbewerbs vor, und ab 13 Uhr halten Forscher der Universität Hannover Vorträge, etwa zur Beweiskraft von Filesharing-Monitoring-Software oder der datenschutzkonformen Ausgestaltung von Webseiten. Täglich um 14 Uhr zeigt Sebastian Schreiber beim traditionellen Live-Hacking, wie schnell und einfach sich Lücken ausnutzen lassen.
Mittwoch nachmittag steht das Thema DRM auf der Agenda. Matthias Spielkamp von iRights.info, Christine Kreye vom Heise Zeitschriften Verlag und Matthias Kirschner von der Free Software Foundation Europe diskutieren ab 15 Uhr, ob DRM gut, böse oder irgendwas dazwischen ist. Am Donnerstag veranstalten wir einen Thementag "Digitale Bürgerrechte". Ab 15 Uhr geht es um EU-Vorgaben, Staatstrojaner & Online-Durchsuchungen sowie ACTA und die Zukunft der deutschen Netzpolitik.. Eine offene Podiumsdiskussion mit den Referenten beendet den Thementag. Am Freitag diskutieren c't-Redakteur Dr. Volker Zota, Andreas Popp von der Piratenpartei und der Rechtsanwalt Thorsten Feldmann über die neue Härte gegen Urheberrechtsverletzer. Der Samstag steht ganz unter dem Gedanken der freien Software: Beim Thementag "heise open" gibt es Vorführungen der c't-Projekte c't-Surfix und c't-Bankix sowie einen Vortrag des Kernel-Log-Autors Thorsten Leemhuis. Auch c't-Redakteur Mirko Dölle und heise open-Chefredakteur Dr. Oliver Diedrich stehen für Fragen bereit.
Das gesamte Programm finden Sie in einigen Tagen im Bereich Heise Events.
Auf dem heise-Stand sind Gewinner-Projekte aus dem c't-Bastelwettbewerb "Mach flott den Schrott" zu sehen. Die Aufgabe war, Schönes, Nützliches und Originelles aus Computerteilen zu bauen, die dabei auf jeden Fall anders eingesetzt werden sollten, als der Hersteller sich das mal gedacht hat.
Zu den über 150 Einreichungen gehörten eine Uhr, deren 7-Segment-Anzeigen aus alten CD-Laufwerken bestehen, ein Drucker, der RSS-Feeds für die morgentliche Lektüre auf Toilettenpapier bringt und ein besonders schönes Steampunk-Telefon. Die Leser von heise online wählten in den vier Kategorien "Nutzen", "Originalität", "Qualität der Umsetzung" und "Ästehtik" die Sieger und Platzierten. Die meisten der transportablen Objekte sind am Stand ausgestellt. Jeden Mittag demonstrieren wir sie in Aktion.
Der Heise Zeitschriften Verlag beteiligt sich an der CeBIT Security Plaza in Halle 12. Hier berichten Experten von renommierten Security-Unternehmen in halbstündigen Vorträgen über brisante Sicherheitslücken – und wie man sie schließen kann. Das Programm finden Sie auf der Webseite von Heise Events.
Im Vorfeld findet die CeBIT-Security-Konferenz statt. Auf diesem Sicherheits-Symphosium für Geschäftsführer und IT-Entscheider spielen unter anderem mobile Daten und Cloud Computing sowie Rechte und Pflichten der Unternehmen und deren Mitarbeiter eine zentrale Rolle.
c't bietet auf der CeBIT 2012 erneut die kostenlose Möglichkeit zur Generierung und Signierung von GnuPG/PGP-Schlüsseln. Anwender können sich an einem gläsernen Rechner einen PGP-Schlüssel für sichere E-Mail-Kommunikation generieren und signieren lassen. Es empfiehlt sich, schon vorher eine PGP-Version am heimischen Rechner zu installieren und sich einen Schlüssel zu erzeugen und mit dem ausgefüllten Zertifizierungsantrag sowie gültigem Personalausweis oder Reisepass an den Stand zu kommen.
Auch in diesem Jahr gilt die strengere Signaturrichtlinie (Policy), die die Überprüfung der im Schlüssel angegebenen E-Mail-Adressen vorsieht. Dazu wird für jede UID des Schlüssels an die darin enthaltene E-Mail-Adresse eine so genannte Mail-Response-Challenge geschickt, eine mit dem jeweiligen Schlüssel verschlüsselte Nachricht mit einem Verifikations-Link. Erst wenn der Empfänger diesen zur Bestätigung anklickt, ist hinreichend sichergestellt, dass Schlüssel und E-Mail-Adresse tatsächlich zusammengehören.
Nur wenn in einer UID der vollständige Name mit dem im Personalausweis übereinstimmt und die Response-Challenge positiv ausfällt, wird sie mit einer c't-Signatur versehen. Die Krypto-Kampagne verwendet dazu einen Schlüssel, dessen Key-ID und Fingerprint Sie bitte dem Impressum der c't entnehmen. Verifizierte E-Mail-Adressen tragen eine Klasse-3-Signatur. Weitere Hinweise zur Krypto-Kampagne finden Sie bei heise Security. (ll)
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