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Wegen des islamfeindlichen Clips "Innocence of Muslims" ordnete ein ägyptisches Gericht eine landesweite Youtube-Sperre für 30 Tage an. Das zuständige Telekommunikations-Ministerium hat nun dagegen Einspruch eingelegt.
Bei den Protesten in Nahost und Nordafrika haben Aktivisten moderne Technologie eingesetzt wie wohl noch nie zuvor. Doch wie groß war der Einfluss von sozialen Medien und Web-Videos wirklich – und auf welchen Wegen wurden sie genutzt?
Maikel Nabil Sanad soll das ägyptische Militär beleidigt, falsche Informationen verbreitet und die öffentliche Ordnung gestört haben.
Libyen ist, wie vor einigen Wochen Ägypten, seit Tagen vom Internet abgeschottet. Aber die technischen Maßnahmen unterscheiden sich grundsätzlich. Die libysche Vorgehensweise war, Zufall oder nicht, wesentlich "geschickter".
Eine Münchener Firmengruppe soll über einen ägyptischen Vertragspartner Abhörsoftware an die ägyptische "Allgemeine Staatssicherheit" geliefert haben. Mit dem Programmpaket soll die Überwachung von E-Mail und Skype über Spionageprogramme möglich sein.
Am Abend der Ansprache von Ägyptens Präsident Husni Mubarak sei der Empfang gestört worden, teilte der britischer Sender mit.
Wael Ghonim hatte sich der Protestbewegung gegen den ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak angeschlossen. Die ägyptische Opposition will weiter mit der Regierung verhandeln, ruft aber auch zu neuen Großdemonstrationen auf.
Das Lahmlegen von Kommunikationsstrukturen durch autoritäre Regierungen ist schon kurzfristig teuer, ganz zu schweigen von den mittel- und langfristigen wirtschaftlichen Folgen.
ICANN-Präsident Rod Beckstrom schlägt vor, den gewollten oder ungewollten Ausfall ganzer Regionen im Domain Name System mit Spiegelservern in anderen Ländern abzufedern – und verweist dabei auf die jüngsten Ereignisse in Ägypten.
Nach der Bundesregierung hat auch der australische Kommunikationsminister erklärt, dass es in seinem Land keine Pläne für einen Notausschalter fürs Netz gebe. In den USA sehen sich Befürworter weitgehender Regierungsbefugnisse in die Enge gedrängt.
Die ägyptischen Behörden können die Mobilfunkbetreiber des Landes dazu zwingen, regierungsfreundliche SMS zu verschicken. Vodafone will erreichen, dass den Empfängern deutlich wird, von wem die Botschaften stammen.
Ihr Völker der Welt, schaut nach Ägypten: Wie man den revolutionsfördernden Wert technischer Kommunikationsmittel zugleich über- und unterschätzen kann.
Der Microsoft-Mitgründer hat sich in einem Fernsehinterview zu den Ereignissen in Ägypten und über die Entscheidung seiner Stiftung geäußert, der Bekämpfung der Kinderlähmung oberste Priorität einzuräumen.
Das Festnetz und mobile Dienste sind in dem arabischen Land nun wieder verfügbar. Unterdessen haben sich in Kairo wieder Demonstrationszüge gebildet.
Twittern per Telefon, Analog-Modem und Satelliten-Equipment: Ein Google-Service , ein Spendenprojekt von Tor und Avaaz sowie Analog-Modems sollen die Kommunikationsmöglichkeiten für die Opposition in Ägypten verbessern.
Die chinesische Führung zensiert die Berichterstattung zu den Unruhen in Ägypten im Internet.
Der Generalsekretär von Amnesty International hat den Telekommunikationskonzern Vodafone wegen der Netzabschaltung in Ägypten heftig kritisiert.
Nach Berichten aus Kairo funktionieren einige Handy-Verbindungen wieder. Auch in der Internetsperre scheinen sich einzelne Lücken zu zeigen.
Die BGP-Routen der ägyptischen Provider wurden gelöscht, die Mobilfunknetze werden abgeschaltet. Wieder protestieren Zehntausende gegen die Regierung Mubarak. Die Polizei setzt Wasserwerfer und Trängengas ein, hat aber auch Schießbefehl erhalten.
Kareem Amer hat die volle Strafe von vier Jahren abgesessen und wurde nun entlassen. Menschenrechtler werfen den ägyptischen Behörden vor, den nun 26 Jahre alten Studenten misshandelt zu haben.
Information gilt in vielen arabischen und afrikanischen Ländern als Herrschaftswissen. Der Netzzugang unterliegt unterschiedlich restriktiven Bestimmungen.
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