Die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestags-Linksfraktion zeigt unter anderem, dass die Geheimhaltungspflicht vielfach öffentliche Ausschreibungen bei der Auftragsvergabe für sicherheitsrelevante Behördensoftware verhindert.
Das FBI will Facebook und Twitter überwachen. Schlamperei! Warum tun die das nicht schon längst?
Was Statistiksoftware im Netz kann, will ein US-Start-up mit der detaillierten Auswertung von Überwachungskamerabildern für die Offline-Wirtschaft schaffen.
Was Analyse-Software im Netz kann, will ein US-Start-up mit der detaillierten Auswertung von Überwachungskamerabildern für die Offline-Wirtschaft schaffen: die Frage beantworten, was Menschen in Geschäften tatsächlich machen.
Die "Gemeinsame elektronischen Überwachungsstelle der Länder" (GÜL) hat den Pilotbetrieb aufgenommen. Sie überwacht zurzeit vier Träger elektronischer Fußfesseln.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter sieht kein Problem darin, Daten aus Funkzellenabfragen millionenfach auszuwerten – das sei wie bei Fingerabdrücken.
Ein auf der US-Enthüllungsplattform Public Intelligence veröffentlichter Bericht gibt Einblicke in die Praxis der Rasterfahndung in Brandenburg. Trotz zunehmender Überwachung bleiben die Erfolge zufällig.
Netzbetreiber, die dem Geheimdienst NSA das Abhören von Kunden ermöglicht haben, sind vor Haftungsansprüchen rückwirkend geschützt. Das bestätigte ein Bundesberufungsgericht. Die Verfassungsmäßigkeit des Abhörprogramms ist aber weiterhin umstritten.
Mit dem Wiki "Bugged Planet" will der Chaos Computer Club Licht in die Verflechtungen der Industrie bringen, die Überwachungssoftware vertreibt.
Sicherheitsforscher haben auf dem Hackerkongress demonstriert, wie ein mit Open-Source-Software imitiertes "Mobiltelefon" für Anrufe und SMS an kostspielige Premiumnummern genutzt werden kann.
Es sei an der Zeit, den "cyber-industriellen Komplex" mit den eigenen Waffen zu schlagen und Exporteure von Überwachungstechnik stärker zu exponieren, erklärte der Medienforscher Evgeny Morozov zum Start des 28. Chaos Communication Congress.
Experten warnen davor, dass die zunehmende Verbreitung von Überwachungstechnik nicht nur autoritären Regimen nutzt. Sie führe auch demokratische Regierungen in Versuchung, ihre Bürger zu bespitzeln.
Die Angebote des "Cyber-Industriellen Komplexes" helfen nicht nur autoritären Regimen. Sie führen auch demokratische Regierungen in Versuchung, ihre Bürger zu bespitzeln.
Die niederländische Regierung will eine Million Euro für Back-Up-Netze für Blogger in autoritären Systemen zur Verfügung stellen. Die Europäische Union diskutiert vorerst noch über geeignete Maßnahmen.
In der Diskussion um die Mobilfunk-Tracking-Software von Carrier IQ fordert der Jurist und Buchautor Jonathan Zittrain ein Feature, mit der Nutzer den Datenfluss von ihren Geräten verfolgen können.
Wer Internet-Software und -Hardware an Staaten wie den Iran oder Syrien liefere, müsse "wissen, dass sie benutzt werden, um Menschenrechte zu verletzen", sagte Hillary Clinton.
In der Debatte über die potenzielle Smartphone-Schnüffelsoftware von Carrier IQ fordert der Harvard-Jurist Jonathan Zittrain eine Funktion, mit der Nutzer den Datenfluss von ihren Geräten verfolgen können.
Das Bundesverfassungsgericht hat mehrere Verfassungsbeschwerden gegen die Reform der Telekommunikationsüberwachung abgewiesen und dabei den Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung neu interpretiert.
In Polen, einem der Gastgeber der kommenden Fußball-Europameisterschaft, soll das System zur automatischen Erkennung von Gefahren getestet werden. Für den FDP-Politiker Alexander Alvaro ist das System verfassungswidrig.
Bisher ist der Einsatz von Staatstrojanern in der Schweiz nicht geregelt. Nun hat der Bundesrat beschlossen, dass die Polizei in Strafverfahren solche Software einsetzen dürfen soll. Online-Durchsuchungen sollen aber nicht zulässig sein.
Die Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass bisher zur Terrorabwehr siebenmal ein heimlicher Zugriff auf IT-Systeme gerichtlich angeordnet worden sei. Zur Quellen-TKÜ hätten Bundesbehörden in 34 Fällen Trojaner eingesetzt.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat erstmals Zahlen zur Nutzung von Ortungsimpulsen in Ermittlungsverfahren herausgegeben.
Daten über Verdächtige würden bislang beim Verfassungsschutz zu kurz gespeichert, sagte Hans-Peter Friedrich dem "Spiegel". Auch sollen Speicherfristen für Extremisten vereinheitlicht werden.
Ähnlich wie in der bereits bestehenden Anti-Terror-Datei will Hans-Peter Friedrich auch gefährliche Neonazis erfassen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte warnt vor übereilten Schritten.
Der parlamentarische Staatssekretär Ole Schröder hat weitere Einzelheiten über die "RFS User Group" bekannt gegeben, in der sich Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien über Überwachungssoftware austauschen.
Die Richter am Supreme Court waren irritiert von der Ansage eines Regierungsvertreters, dass auch ihre Autos ohne richterliche Anordnung monatelang mit einem Satellitenpeilsender verfolgt werden können sollten.
Bundestrojaner, Bundestrojaner, was war das noch? War da nicht vor kurzem was mit diesem Internet? Einer der größten innenpolitischen Skandale der Nachkriegszeit verläuft im Sande.
Im Abhörskandal bei der britischen Zeitung "News of the World" klammert sich der Chef des Mutterkonzerns News Corp., Rupert Murdoch, an seinen Posten. Aktionäre schäumen vor Wut. Letztlich sind sie aber machtlos gegen den Patriarchen.
Die Grünen wollen die umstrittene Ermittlungsmaßnahme zur Auswertung von Handy-Daten "einhegen", die Linken wollen sie abschaffen. Die CDU/CSU-Fraktion sieht dagegen keinen Änderungsbedarf.
Die meisten Mitarbeiter glauben, dass der Chef Ihre E-Mails unter keinen Umständen einsehen darf. Das ist ein Irrtum, der Folgen haben kann.