Das Bundesinnenministerium hat zusammen mit einigen Partnern ein dickes "Kochbuch" für die IPv6-Einführung vorgelegt und wirbt darin für die Vorzüge des Protokolls im täglichen Einsatz.
Das neue E-Government-Gesetz "zur Förderung der elektronischen Verwaltung" soll insbesondere die Nutzung von De-Mail für die Übertragung von Sozialdaten oder Steuerdaten erlauben. Auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung will man dabei weiter verzichten.
Als General Manager übernimmt Klaus Rumsauer bei Dell ab sofort die Verantwortung für das Großkundengeschäft. Erst Ende Januar hatte Rumsauer seinen Posten als Leiter der EMEA-Channel-Organisation in der Enterprise Group von Hewlett-Packard verlassen.
Berlin soll ein Online-Ordnungsamt bekommen. Das Lichtenberger Pilotprojekt “Maerker“ soll auf die ganze Stadt ausgedehnt werden. Ähnlich einem Ticket-System soll dem Nutzer der Status seiner Eingabe angezeigt werden.
25 EU-Staaten proben den Ernstfall: Entscheider aus der öffentlichen Verwaltung und erstmals auch aus der Privatwirtschaft sollten am Donnerstag gemeinsam eine großangelegte DDoS–Attacke bewältigen.
Bayern München oder ein Fertighaus-Anbieter sollen als De-Mail-Voreiter die rechtsverbindliche Online-Kommunikation bekannt machen. Doch ein Regierungsbericht zeigt, dass der Bürger zuvor noch einiges zu lernen hat.
Den neuen Wohnsitz online anmelden oder im Internet das Fundbüro aufsuchen – was in der einen Stadt möglich ist, ist in der anderen noch Zukunftsmusik. Eine Studie zeigt große Unterschiede im kommunalen E-Government auf.
Die Ex-Angestellte einer Schulbehörde im Osten der USA konnte auch nach ihrem Ausscheiden auf deren Datenbank zugreifen – aus "Neugier und Langeweile". In zwei Fällen änderte sie Benotungen ihrer eigenen Kinder.
Das National Security Telecommunications Advisory Committee des US-Präsidenten warnt die Verwaltung davor, die Datenverarbeitung vorschnell in die Wolken zu verlagern. Die Sicherheitsanforderungen würden derzeit nicht erfüllt.
80.000 Angestellte von US-Transportministerium und -Luftfahrtbehörde sollen demnächst Microsofts Office 365 nutzen. Für die Umstellung erhält die US-Firma CSC bis zu 91 Millionen Dollar. Jüngst war sie bei einem anderen großen Cloud-Projekt gescheitert.
Auf code.nasa.gov will die US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt ihre Aktivitäten rund um freie Projekte bündeln und eine Diskussionsplattform schaffen.
Die Stadt München hat insgesamt 9000 Client-Systeme auf Linux umgestellt und damit die selbst gesetzte Vorgabe von 8.500 bis Ende 2011 übertroffen.
Seit Mai nehmen 600 Mitarbeiter der Stadt Helsinki an einem Pilot-Projekt teil, bei dem auf den Notebooks der Nutzer OpenOffice läuft. Nur 25 Prozent der Teilnehmer würden stattdessen Microsoft Office bevorzugen.
Paraguay hat ein ambitioniertes Programm aufgelegt mit dem Ziel, bereits 2012 in Regierungsbehörden nur noch Open-Source-Software einzusetzen.
München hat wie geplant Version 4.0 seines LiMux-Clients für Rechner in der öffentlichen Verwaltung fertiggestellt.
Zwei bis drei Milliarden Euro könnten die bundesdeutschen Verwaltungen durch den Einsatz einer gemeinsamen "Verwaltungs-Cloud" sparen. Davon zeigt sich zumindest die hessische Landesregierung überzeugt, die eine solche Infrastruktur aufbauen will.
Die Bundesregierung hat Hintergründe der Rückmigration von Linux und freier Software auf Windows und Microsoft-Software im Auswärtigen Amt näher erläutert.
Ein bislang unter Verschluss gehaltener Bericht des niederländischen Innenministeriums kommt zu dem Schluss, dass die Regierung durch den konsequenten Einsatz von Open-Source-Software 500 Millionen bis eine Milliarde Euro pro Jahr sparen könnte.
Das estnische EU-Parlamentsmitglied Indrek Tarand hat die "European Parliament Free Software User Group" gegründet. Sie steht allen Parlamentsmitgliedern und Mitarbeitern offen und soll den Einsatz freier Software im EU-Parlament fördern.
Die 18 Anbieter von Open-Source-Produkten, die vor dem Schweizer Bundesverwaltungsgericht erfolglos gegen die Vergabe eines IT-Auftrags an Microsoft geklagt hatten, legen die Entscheidung nur dem Bundesgericht zur Überprüfung vor.
Nächstes Jahr werden im Schweizer Kanton Solothurn die Desktop-Rechner flächendeckend auf Windows umgestellt. Solothurn, das als Open-Source-Vorreiter in der Schweiz galt, gibt unter anderem Verzögerungen bei der Linux-Migration und Probleme der Anwender als Gründe an.
Neun Jahre nach der Entscheidung, die Rechner des Kantons Solothurn auf Linux zu migrieren, kam heute die radikale Kehrtwende: Alle Desktops werden auf Windows 7 umgestellt. Hat Linux versagt?
Der rumänische Minister für Telekommunikations- und Informationstechnologie hat erklärt, dass das Land eine nationale Open-Source-Strategie entwickeln will.
In einer öffentlichen Umfrage erkundigt sich die EU-Kommission nach der Meinung von Bürgern und Nutzern zur Wiederverwendung von Daten, die von öffentlichen Stellen erhoben wurden.
Ein Urteil des italienischen Verfassungsgerichts hat ein im Piemont erlassenes Gesetz bestätigt, das eine generelle Bevorzugung freier und quelloffener Software bei Beschaffungen der öffentlichen Hand vorschreibt.
Auf der CeBIT setzt EMC dieses Jahr den Schwerpunkt auf die Optimierung des Informationsmanagements in öffentlichen Institutionen – dort bestehe IT-technisch hoher Nachholbedarf. Der Hersteller schlüpft zur Messe bei Fujitsu unter.
Das Open Source Observatory and Repository der EU (OSOR) listet 2.000 freie Programme für die öffentliche Verwaltung auf.
Sowohl nach deutschem wie auch europäischem Recht sind öffentliche Einrichtungen im Rahmen der Auftragsvergabe nicht nur zur Ausschreibung, sondern auch zur Bekanntmachung verpflichtet. Dies hat der EuGH in einem Urteil ausdrücklich unterstrichen.
Als Teil einer Initiative des russischen Bildungsministeriums sollen die Lehrer des Landes bis Ende des Jahres im Umgang mit Linux und freier Software geschult werden.
Der Wiener Gemeinderat hat einstimmig einen Antrag von SPÖ und Grünen angenommen, der den Einsatz quelloffener Software an den Arbeitsplätzen der Stadtverwaltung vorantreiben soll.
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