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Hackern ist es anscheinend gelungen, das Verschlüsselungssystem von Sonys Spielekonsole zu knacken. Sie können nach eigenen Angaben selbst den privaten Schlüssel berechnen und damit etwa Konfigurationsdateien oder eigenen Code signieren.
Der frühere Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg hat die geplante Struktur der von ihm mitgegründeten alternativen Whistleblower-Plattform näher umrissen. Für ihn ist derzeit der "erste echte Informationskrieg" zugange.
Die Hackergemeinde diskutiert über eine einheitliche Linie zur Festschreibung der Netzneutralität. Während die Möglichkeit, "Expresspakete" im Netz zu verschicken, umstritten ist, herrscht Einigkeit, dass es eine Durchleuchtung des Datenverkehrs nicht geben darf.
Aktivisten kündigten auf dem Szenetreff an, einen Gegenbericht zur offiziellen Evaluierung der Richtlinie zur Protokollierung von Nutzerspuren durch die EU-Kommission vorlegen zu wollen. Eine spontane Demo soll den Protest verdeutlichen.
Felix "FX" Lindner von Recurity Labs hat auf der Hackerkonferenz einen Dissasembler für die Codebestandteile des Superwurms vorgestellt, die sich direkt gegen speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) von Siemens-Systemen richten.
Sicherheitsforscher haben auf dem Hackerkongress vorgeführt, wie sich Mobilfunkgespräche im GSM-Netz mithilfe einiger aufgerüsteter Billig-Handys und Open-Source-Software minutenschnell entschlüsseln und mitschneiden lassen.
Bruce Dang, Malware-Spezialist bei Microsoft, erläuterte auf dem Berliner Hackerkongress, wie die Redmonder innerhalb weniger Tage den vom Stuxnet-Wurm ausgenutzten Lücken in Windows auf die Spur kamen.
Eine so genannte "SMS-o-Death" könnte laut Sicherheitsexperten viele aktuelle Mobiltelefone der Hersteller Sony Ericsson, Samsung, Motorola, Micromax und LG außer Gefecht setzen.
Zwei Forscher der Humboldt-Uni stellen weitere Angriffsszenarien auf Kartenlesegeräte für den Personalausweis vor. Hauptkritikpunkt war die Nutzung der elektronischen Identifikation zur Bestellung einer qualifizierten Signatur.
Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Zensur und Internetsperren hat sich für mehr politischen Einsatz der Hacker bei der Aufklärung von Politikern angesichts nach wie vor drohender Sperrverfügungen und Web-Blockaden stark gemacht.
Rob Gonggrijp, Gründer des Amsterdamer Providers XS4ALL, erklärte der Hackergemeinde bei der Eröffnung des 27. Chaos Communication Congress, dass die kommenden Jahren für alle chaotisch würden, die Datenreisenden diesen Zustand aber noch am besten meistern könnten. Schließlich gilt das Motto: "We come in peace".
Der Chaos Computer Club (CCC) hat eine erste Version des Fahrplans für den 27. Chaos Communication Congress veröffentlicht. Dauerkarten für vier Tage "Spaß am Gerät" soll es nur noch im Vorverkauf geben, das erste Kontingent ist bereits vergriffen.
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