Der neue Atom mit Codenamen Silvermont tritt an, im Spätherbst 2013 den ARM-Prozessoren Paroli zu bieten. Dank ihres 22-nm-Herstellungsprozesses punkten die Silvermont-Chips vor allem in der Energieaufnahme – und bei der Performance.
Bis zu dreimal so schnell in der Spitzenperformance und nur ein Fünftel des Energieverbrauchs bei gleicher Performance – das sind die herausragenden Resultate der Silvermont-Architektur im Vergleich zum Vorgängerdesign Saltwell.
ARM und mbed.org haben die CMSIS-Software nun unter der BSD-Lizenz freigegeben. Die alte Hersteller-Lizenz erschwerte bislang die Verwendung der Software in Open-Source-Projekten.
Mit einem Preis von 45 US-Dollar bietet das Board ordentlich Rechenleistung und viele I/O-Ports
Während der PC-Markt derzeit schwächelt, profitierte ARM noch einmal vom Smartphone- und Tablet-Boom.
Die beiden Chipentwickler planen Kombiprozessoren, die 64-Bit-ARM-Kerne und rekonfigurierbare Logik (FPGA) auf einem Chip vereinen, unter anderem auch für optische Netze. Derweil kündigt LSI Netzwerkprozessoren mit Cortex-A15-Kernen an.
Der Linux-Kernels enthält Code zur FPU-Emulation auf alten ARM-Kernen, der möglicherweise nicht mit der Lizenz des Kernels kompatibel ist und daher entfernt werden soll.
Als Project Moonshot wurden kompakte, sparsame Server für Cloud-Rechenzentren entwickelt. Zunächst starten die Atom-Versionen, später sollen 64-Bit-ARM-SoCs folgen.
Der Auftragsfertiger meldet das "Tape-out" eines gemeinsam mit ARM entwickelten Mikroprozessor-Entwurfs für die 16-Nanometer-FinFET-Fertigung.
Die GNU Compiler Collection 4.8 ist komplett in C++ implementiert. Zu den Neuerungen gehört die Unterstützung von 64-Bit-ARM-CPUs.
Erst mit dem frühestens Ende 2015 erwarteten Grafikchip Volta sollen ARM-Kerne auch auf Desktop-GPUs Einzug halten.
Konzernlenker Warren East wird den Spitzenjob nach knapp zwölf Jahren zum 1. Juli abgeben. Die Technik des Chipdesigners steckt unter anderem in iPhone und iPad und den meisten Android-Geräten.
In den ersten Varianten des Galaxy S4 wird nicht etwa der vermeintlich schnelle und zugleich sparsame Exynos 5 Octa, sondern ein einfacherer Prozessor von einem anderen Hersteller stecken. Billig wird es trotzdem nicht.
Die britische Firma Boston offeriert Fernzugriff auf ARM-Server mit Cortex-A9-Kernen, um Software zu entwickeln und zu testen.
Bis zu 72 Microserver mit je vier ARM-Kernen will Christmann in einem einzelnen 19-Zoll-Einschub unterbringen.
Der Programmierer Cabel Sasser von Panic Software hat Apples aktuellen HDMI-Konverter für iOS-Geräte unter die Lupe genommen und erstaunlich leistungsfähige SoC-Hardware entdeckt.
Tolles Display, rasanter Prozessor, aber Akkus, die nicht mal einen Tag durchhalten. Dieses Problem bewegt auf dem Mobile World Congress fast alle Prozessorhersteller, doch die Lösungsansätze gehen auseinander.
Kurz vor dem MWC kündigt Tilera einen 72-Kern-Chip an und LSI den Axxia 5500 für Basisstationen mit bis zu 16 ARM Cortex-A15.
Es gibt Fedora 18 mittlerweile für ARM, Power und s390. Ab Version 19 soll die ARM-Version Prozessoren mit FPU erfordern; ARM64-Unterstützung ist in Vorbereitung.
Die britische Firma ARM profitiert weiterhin vom Boom bei Smartphones und Tablets. Die CPU-Schmiede konnte 2012 nicht nur Gewinn und Umsatz steigern, sondern auch Kunden für die neuen 64-Bit-Kerne begeistern.
Der führende Hersteller von Smartphone-Prozessoren will offenbar auch Server-SoCs verkaufen: Stellenanzeigen erwähnen ausdrücklich 64-Bit-Prozessoren mit integrierten PCI-Express- und Ethernet-Controllern.
Die taiwanische Firma VIA hat ihr "APC"-Mainboard neu aufgelegt und setzt nun ein leistungsfähigeres ARM-SoC ein sowie eine Pufferbatterie.
Marktforscher erwarten für x86-Prozessoren von AMD und Intel bloß noch 1,6 Prozent Wachstum in diesem Jahr und trauen ARM-SoCs für Notebooks und Server nur 3,2 Prozent Marktanteil bis 2016 zu.
2014 werden Cloud-Server mit ARM-SoCs erwartet, als potenzielle Käufer gelten große Internet-Dienstleister. Auf dem Open Compute Project Summit, den Facebook abhält, sprechen mehrere Manager von ARM-SoC-Firmen.
Als erstes ARM-SoC für Tablets vereint der 28-Nanometer-Tegra vier CPU-Kerne des Typs Cortex-A15 mit einer leistungsfähigen GPU; auch ein LTE-Modem kommt von Nvidia.
Unternehmen und Entwickler aus dem ARM-Umfeld haben im Rahmen des Linaro-Konsortiums die GNU C Library für die kommende 64-Bit-ARM-Architektur portiert.
In TI's ARM-Entwicklergemeinde hängt der Haussegen schief: Von heute auf morgen hat der Hersteller alle Stellaris-Controller mit Cortex-M3-Kern abgekündigt. Einige Typen waren nicht mal ein Jahr am Markt.
Vier Kerne aber bitte sparsam: Dieses Motto haben sich zwei asiatische Chiphersteller auf die Fahnen geschrieben und nutzen für ihre Handy-Prozessoren ARMs Cortex-A7-Kerne. Samsung feilt unterdessen vielleicht sogar schon einem A15-Quad-Core.
Mit 6-Watt-Prozessoren in SoC-Bauform inklusive Chipsatzfunktionen will Intel den erwarteten ARM-SoCs für Server paroli bieten und betont die Atom-Stärken: x86- und x64-Kompatibilität und bis zu 8 GByte ECC-Speicher.
NXP wildert mit seiner neuen LPC800-Controllerserie im Reich der Achtbitter: Die kleinen Prozessoren mit "Low Pin Count" bieten einen Cortex-M0+-Kern mit 32 Bit, die Preise beginnen bei rund 40 Cent.
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