Der Mai macht zwar nicht alles neu, aber vieles: Microsoft bringt zehn Patch-Pakete und schließt damit unter anderem kritische Internet-Explorer-Lücken. Adobe will seinen Reader, Acrobat und ColdFusion abdichten.
Am kommenden Dienstag wird Microsoft fünf sicherheitsrelevante Bulletins für die Desktop- und Server-Ausgaben sowie Office veröffentlichen, die insgesamt 15 Lücken schließen. Auch Adobe hat wichtige Updates für Acrobat und Reader angekündigt.
Der Hersteller schließt zahlreiche Lücken im Flash Player, Adobe Reader und Acrobat sowie ColdFusion. Insbesondere die Fehler in Flash und im Reader stuft Adobe als kritisch ein.
Updates von Adobe Reader und Acrobat kamen wegen nötiger Sicherheits-Patches früher als geplant.
Das Update 9.4.1 für Adobe Reader und Acrobat steht aber nur für Windows und Mac OS X zur Verfügung. Es schließt im Wesentlichen Lücken in der Flash-Player-Engine.
Nur wenige Wochen nach dem umfangreichen Patchday muss Adobe eine weitere kritische Lücke in den eigenen Produkten einräumen. Sie wird auch bereits ausgenutzt, um PCs zu infizieren. Ein Patch ist in Arbeit.
Die kürzlich bekannt gewordenen Adobe-Reader-Sicherheitslücke lässt sich mit Microsofts EMET-2.0-Toolkit blockieren. Eine entsprechende Anleitung steht seit Freitag im Netz.
Kriminelle nutzen eine bislang unbekannte Lücke für gezielte Angriffe aus. Der Exploit kann moderne Schutzfunktionen unter Windows aushebeln. Einen Patch oder konkrete Schutzhinweise gibt es von Adobe bislang nicht.
Die Lücke wird bereits aktiv ausgenutzt, um PCs zu kompromittieren. Die gleiche Lücke soll im Adobe Reader und Acrobat aber erst am 29. Juni geschlossen werden.
Adobe schließt 15 Lücken im Reader und Acrobat, Oracle beseitigt 47 Schwachstellen.
heise online Themen