Nach dem Konsens von Bund und Ländern im April schien endlich der Weg frei zur bundesweiten Suche nach einem Atommülllager. Am Freitag will der Bundestag über das Endlagergesetz beraten – Niedersachsen droht aber schon jetzt mit seiner Ablehnung.
Jahrzehntelang galt der Salzstock in Gorleben als perfektes Endlager für Atommüll. Doch jetzt soll die Suche nach einer Lagerstätte für radioaktive Abfälle noch einmal ganz von vorne beginnen.
Nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde gibt es bei der Stilllegung des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima in einigen Punkten Nachholbedarf – vor allem bei der Betreiberfirma Tepco.
Gorleben war bisher. Jetzt geht die Politik bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager wieder von einer weißen Landkarte aus. Damit werde das letzte strittige Thema des Atomzeitalters einvernehmlich geregelt, meint Umweltminister Peter Altmeier.
Mehrere Bundesregierungen haben sich daran die Zähne ausgebissen. Daher könnte der 9. April ein historisches Datum werden: Erstmals soll es eine breite Koalition für eine neue, bundesweite Endlagersuche geben. Doch in der CDU regt sich Widerstand.
Im schwer beschädigten AKW Fukushima ist wieder einmal die Kühlanlage eines Abklingbeckens ausgefallen. Laut Betreiber wurde der Fehler bereits gefunden und behoben.
Der Abriss von Atomkraftwerken ist kompliziert und langwierig. Nach der Kehrtwende wegen der Katastrophe von Fukushima werden einige Meiler zurückgebaut. Im brandenburgischen Rheinsberg ist das nun fast abgeschlossen – nach 20 Jahren.
Rund zwei Jahre liegt die Atomkatastrophe in Fukushima zurück. Nun zeigt Google Street View Bilder aus einer evakuierten Kleinstadt im Sperrgebiet um den Meiler.
Die Suche nach einem Standort für das Atomklo der Nation ist wieder einmal vertagt worden. Das ist nicht schlimm. Man muss die Nachricht nur richtig verpacken.
Erfolg für Altmaier: Ein Atommüllendlager-Suchgesetzes ist nach dem Kompromiss mit der rot-grünen Landesregierung Niedersachsens noch vor der Bundestagswahl möglich. Doch ein paar Hürden sind noch zu nehmen.
Die Atomruine Fukushima bereitet weiter Sorgen. Ein Stromausfall legte mehrere Kühlsysteme für Abklingbecken mit Brennstäben lahm. Der Betreiberkonzern Tepco versichert jedoch, die Lage im Griff zu haben.
Transatomic Power will einen verbesserten Flüssigsalz-Reaktor entwickeln, der halb so teuer ist wie herkömmliche Kernkraftwerke.
Transatomic Power, eine MIT-Ausgründung, will einen verbesserten Flüssigsalz-Reaktor entwickeln, der halb so teuer ist wie herkömmliche Kernkraftwerke. Kann das klappen?
Japans Atomlobby beschenkt sich zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima mit einem Konzept für einen neuen Schnellen Brüter. Aber auch an anderen wenig erneuerbaren Alternativen zum Atom wird gearbeitet.
Vor genau zwei Jahren löste ein Seebeben vor Japans Ostküste einen verheerenden Tsunami aus. Mehr als 15.000 Menschen kamen ums Leben, im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zur Katastrophe.
Eine Gruppe von Angreifern ist in das IAEA-Computersystem eingedrungen und hat persönliche Kontaktdaten von Wissenschaftlern entwendet und publiziert. Sie fordert, dass der israelische Atomreaktor Dimona von Unabhängigen untersucht wird.
Sogenannte Myonen wurden bereits verwendet, um Pyramiden zu durchleuchten. Nun hoffen Physiker, mit einem ähnlichen Verfahren neuartige Nukleardetektoren zu entwickeln.
Sogenannte Myonen wurden bereits verwendet, um Pyramiden zu durchleuchten. Nun hoffen Physiker, mit einem ähnlichen Verfahren neuartige Nukleardetektoren zu entwickeln.
Die Europäische Kommission hat Anfang Oktober das Resultat europaweiter Stresstests aller Kernkraftwerke auf dem Gebiet der EU veröffentlicht. Das Ergebnis ist beunruhigend, scheint aber niemanden zu interessieren.
Roboter und ferngesteuerte Maschinen leisteten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Reaktorkatastrophe in Japan, erklären Teilnehmer der Robotik-Konferenz IROS. Sie erwarten, dass künftige Roboter-Generationen dort noch Jahrzehnte zu tun haben.
Im Bergwerk Asse II liegen Tausende kaputte Fässer mit radioaktivem Müll. Der Schacht droht einzustürzen und abzusaufen. Wolfram König, Grüner und Atomkraftgegner, soll dafür sorgen, dass der Müll ausgeräumt wird. Sein ehemaliger Mitstreiter Michael Sailer, Chef des Öko-Instituts Darmstadt und profilierter Atom-Kritiker, will das verhindern.
Japans Regierung eiert in Sachen Atomausstieg herum. Dennoch sieht es ganz danach aus, als ob das Land früher oder später seine Atomkraftwerke abschalten wird.
Hochradioaktiver Atommüll muss mindestens zehntausend Jahre sicher verwahrt werden. Nun haben Wissenschaftler ein Verfahren entwickelt, um diesen Zeitraum auf wenige Hundert Jahre zu verkürzen. Doch die wundersame Wandlung hätte einen hohen Preis.
Eigentlich sollten in den USA zahlreiche neue Atomkraftwerke entstehen. Billiges Erdgas verhindert das.
Eigentlich sollten in den USA und anderswo zahlreiche neue Atomkraftwerke entstehen. In Amerika wird dies nun durch große Mengen billigen Erdgases verhindert.
Wenn wir endlich ein Endlager für Atommüll gefunden haben, fangen die Probleme erst richtig an: Wie stellt man sicher, dass nicht irgendjemand in 10.000 Jahren das Zeug wieder ausgräbt?
In Japan toben derzeit viele Stromsparideen durch die Gesellschaft. Doch die wichtigste bleibt ungedacht: die Veränderung des Lebensstils.
In der maroden Asse liegen Tausende Fässer mit radioaktivem Müll. Wolfram König, Grüner und Atomkraftgegner, will den Müll ausräumen lassen. Sein ehemaliger Mitstreiter Michael Sailer, Chef des Öko-Instituts Darmstadt und Atom-Kritiker, will das verhindern.
Das ist noch nicht die Energiewende in Japan: Die Abschaltung der Atomreaktoren nach dem GAU von Fukushima treibt Japans CO2-Emissionen zunächst kräftig nach oben.
Das ist noch nicht die Energiewende in Japan: Die Abschaltung aller Kernreaktoren kommt das Land teuer zu stehen und treibt den CO2-Ausstoß deutlich nach oben.
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