318 Millionen Euro hat das Medienunternehmen im vergangenen Quartal online umgesetzt. Damit ist der Bereich umsatzstärker als die in Deutschland verkauften Zeitungen.
Axel Springer wird immer mehr zum digitalen Medienkonzern. Das Internet-Geschäft hat die klassischen Medien überholt. Für 2013 dämpft Vorstandschef Mathias Döpfner die Erwartungen.
Die digitalen Medien hätten 2012 mit mehr als einer Milliarde Euro Umsatz die inländischen Zeitungen als stärksten Geschäftsbereich des Konzerns abgelöst.
Das Förderprogramm heißt "Axel Springer Plug and Play" richtet sich auch an junge US-Unternehmen, die ihre Aktivität auf Deutschland und Europa ausdehnen wollen.
Eine harte Schlag für die insolvente Frankfurter Rundschau: Sie verliert den größten Auftrag für ihre Druckerei. Und auch ein Investor für den Verlag ist noch nicht bekannt. Die Zeit rennt dem Insolvenzverwalter davon.
Watchever heißt das neue Video-On-Demand-Angebot, das in einer Flatrate Zugriff auf Serien und Filme bietet. Zugleich wird der Dienst als "BILD Movies" auf Webportalen von Axel Springer angeboten.
Um die Ausrichtung des Medienkonzerns Axel Springer auf europäische und internationale Märkte zu betonen, will das Unternehmen seine Rechtsform wechseln und von der AG zur SE (Societas Europaea) werden.
Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger sei eigentlich "kein großes Ding", meinte Christoph Keese von Axel Springer in einer Diskussion mit Kay Oberbeck von Google Deutschland. Oberbeck betonte, das Gesetz bringe Nutzern und Verlagen nichts.
Google meine es nur gut? "Das ist so, als würde eine Hehlerbande bei Amnesty International eine Menschenrechtspetition zur Verteidigung der freien Bürgerrechte beim Ladendiebstahl einreichen", attackiert der Axel-Springer-Chef den Internetkonzern.
Journalistenverbände sind alarmiert: War die Durchsuchung bei dem Chefreporter der "Berliner Morgenpost", der einem LKA-Beamten für Informationen über das Vorgehen gegen die Hells Angels Geld gezahlt haben soll, ein Angriff auf die Pressefreiheit?
Auch vor dem Hintergrund der Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" und dem möglichen Ende für die "Financial Times Deutschland" sieht Matthias Döpfner eine Zukunft für die Zeitungen: in den neuen Medien.
"Paid Content – hier entscheidet sich das Schicksal der Verlage", meint Mathias Döpfner. Anfang des Jahres werden die "Welt", Mitte des Jahres "Bild" auch im Web kostenpflichtig.
Der Medienkonzern setzt konsequent auf das Internet und kann mit seinem Digitalgeschäft den Schwund bei den klassischen Medien auffangen. Trotz eines schwächeren dritten Quartals bleibt Springer auf Wachstumskurs.
Das 1996 gegründete Regionalportal meinestadt.de veröffentlicht regionale und lokale Inhalte wie Stadtinformationen, Nachrichten, Freizeitangebote und Kleinanzeigen zu 11.000 deutschen Städten und Gemeinden.
Im vergangenen Halbjahr wuchs der Umsatz des Medienhauses um 6,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro. Ein Drittel davon erwirtschaftete der Axel-Springer-Konzern im Ausland.
Nicht nur Freude machte sich der Axel Springer Verlag mit der Gratis-Bild für alle Haushalte anlässlich des 60. Geburtstags der Boulevard-Zeitung. Proteste gegen die Aktion haben nun auch noch ein Nachspiel.
Eine vorläufige Verfügung des Landgerichts Leipzig wird unterschiedlich interpretiert.
Das deutsch-schweizerische Joint Venture Ringier Axel Springer Media will sein Online-Geschäft im östlichen Europa ausbauen und erwirbt für 220 Millionen Euro die Website Onet.pl, die 70 Prozent der Polen erreicht.
Der Medienkonzern erwirtschaftete 33 Prozent des Gesamtumsatzes mit digitalen Medien. Vor einem Jahr waren es noch gut 27 Prozent.
Der Verlag will offenbar seine Berichterstattung über die höchste deutsche Fußballliga ausbauen.
Die Tochter der Axel Springer AG übernimmt die Totaljobs-Gruppe für rund 132 Millionen Euro.
Mit den Zeitungen und Zeitschriften im Inland setzte Springer vor allem wegen rückläufiger Werbeeinnahmen weniger um. Anders sieht es im internationalen Geschäft und mit den digitalen Medien aus.
Der deutsche Großverlag geht eine Vermarktungspartnerschaft mit der Zimmerbörse ein und erwirbt damit einen kleinen Anteil an dem US-Unternehmen.
Wer eine gedruckte Zeitung kaufen möchte, geht zum Kiosk. Im Zeitalter der Apps sollen digitale Ausgaben im iKiosk erworben werden, hofft man beim "Bild"-Herausgeber.
Die digitalen Medien bleiben die wichtigsten Wachstumstreiber des Konzerns. Das Segment steigerte die Erlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs um 34,4 Prozent auf 677,7 Millionen Euro.
Die Axel Springer AG bietet überraschend für Teile der WAZ-Gruppe. Das Angebot platzt in interne Verkaufs-Verhandlungen der beiden Eigentümerfamilien des großen Zeitungs- und Zeitschriftenverlages von der Ruhr.
Der Verlag wollte sich laut einem Medienbericht mit 70 Millionen US-Dollar an dem Portal beteiligen. Dieses lehnte nun ab.
Bernd Neumann (CDU) hat zur Eröffnung der Medienwoche in Berlin angekündigt, die Smartphone-Anwendungen von ARD und ZDF kritisch überprüfen zu wollen. Das stieß bei Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner auf Wohlwollen.
Während der Umsatz in Deutschland mit Zeitungen und Zeitschriften zurückging, wuchs das Auslandsgeschäft und der Umsatz mit Werbung und digitalen Medien.
Voraussichtlich im Spätsommer sollen auch Konkurrenten des Medienkonzerns ihre Publikationen über Axel Springers virtuellen Zeitungsstand verkaufen können.
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