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Ob Biokraftstoffe ökologisch sinnvoll sind, hängt vom Ausgangsmaterial ab. Sprit aus Pflanzenabfällen und Holzresten könnte erheblich zum Klimaschutz beitragen – sobald die Produktion im industriellen Maßstab gelingt.
Weil Kraftstoffe aus Biomasse in der Herstellung noch zu teuer sind, setzt ein US-Start-up auf die Zugabe von billigem Methan.
Weil Kraftstoffe aus Biomasse in der Herstellung noch zu teuer sind, setzt ein US-Start-up auf die Zugabe von billigem Methan.
Der Biotechnikpionier Craig Venter will biologische Energieträger entwickeln, die der Nahrungsmittelproduktion keine Konkurrenz machen.
Das Start-up Agradis will neuartige Pflanzen entwickeln, die sich besser für Biotreibstoffe eignen.
Die ersten Fluglinien steigen auf Gemische aus Kerosin und Biotreibstoff um. Anders als bei Agrosprit für den Autoverkehr reagieren Umweltorganisationen wohlwollend.
Das US-Start-up Sundrop Fuels kombiniert die Biomasse-Vergasung mit Solarthermie, um effizienter als bisher aus pflanzlichen Abfällen Kraftstoff zu erzeugen.
Das Start-up LS9 hat einen neuen Stamm E. coli fertiggestellt, der sämtliche Enzyme produzieren kann, um Zellulose zu Biokraftstoff zu verarbeiten.
LS9 und Forscher der Universität Berkeley haben einen neuen Stamm Kolibakterien fertiggestellt, der sämtliche Enzyme produzieren kann, um Zellulose zu Biokraftstoff zu verarbeiten.
Ein US-Start-up entwickelt Verfahren zur Umwandlung von Kohle und Biomasse zu Kerosin.
Ein neues Herstellungsverfahren soll der US-Luftwaffe in einigen Jahren erlauben, ihre Jets nur noch mit Treibstoffen aus heimisch hergestellten Energieträgern zu fliegen.
Als die 2000er Jahre begannen, war der Technik-Optimismus groß. Jetzt sind sie Geschichte: Was haben sie gebracht? Eine erste Bestandsaufnahme.
Ein israelisch-amerikanisches Joint-Venture will aus Abwässern Zellulose gewinnen und mit Hilfe von Bakterien zu Bioethanol verarbeiten.
Mit technischen Verbesserungen allein wird die internationale Luftfahrtindustrie ihre Klimaschutzziele nicht erreichen. Und die bleiben ohnehin hinter dem zurück, was heute als notwendig erachtet wird.
US-Forscher wollen das Bakterium Rhodococcus opacus, einen Verwandten des Tuberkulose-Erregers, zu einer leistungsfähigen Biofabrik für die Herstellung von Kraftstoffen umbauen, die mehr kann als andere Mikroogranismen.
Joule Biotechnologies hat im Labor einen Mikroorganismus gentechnisch so verändert, dass er aus CO2 und Wasser Ethanol erzeugen kann. Im industriellen Maßstab könnte das "SolarFuel" die gesamten USA mit Treibstoff versorgen, verkündet das Start-up.
Gerhard Ertl, dessen Forschung hilft, die Arbeitsweise von Brennstoffzellen und Katalysatoren zu verstehen, sieht höhere Spritpreise als notwendigen Anreiz, um nach Alternativen wie Solarenergie zu suchen und erteilt Biosprit eine Absage.
Biokraftstoff aus Jatropha galt vielen bislang als nachhaltig, weil die Pflanze auf trockenen Böden wächst und nicht mit Nahrungspflanzen konkurriert. Doch eine niederländische Studie hat schlechte Nachrichten.
Mit gentechnisch veränderten Bakterien und Hefen will die US-Firma Mascoma die Ethanol-Produktion aus Zellulose effizienter und billiger machen.
Biokraftstoffe aus Algen sollen das Problem vermeiden, wertvolles Ackerland für Energiepflanzen zu verschwenden. Ein neues Verfahren könnte den bislang dazu nötigen Aufwand an Energie und Maschinen deutlich verringern.
Eine US-Studie hat ermittelt, dass die Produktion von Ethanol aus Mais bis zu dreimal mehr Wasser verbraucht als bislang angenommen.
Die Zweifel an der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen nehmen zu: Eine US-Studie zeigt, dass die Produktion von Ethanol aus Mais bis zu dreimal mehr Wasser verbraucht als bislang angenommen.
Forscher an der Michigan State University haben eine gentechnisch veränderte Maispflanze gezüchtet, die ihre bislang unbrauchbaren Zellulosebestandteile selbst zersetzen kann und damit die Produktion von Biokraftstoff effizienter macht.
Der US-Umweltjournalist Michael Pollan hat ein Buch über das System der US-Lebensmittel- und Agrarindustrie geschrieben. Besonders die Verwendung von Mais wirkt bizarr. Und der Einfluss des Gewächses wird durch die Biotreibstoff-Nachfrage noch größer.
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