Der zusammen mit den Gründern der Torrent-Suchmaschine verurteilte Unternehmer Carl Lindström zieht vor den Obersten Gerichtshof Schwedens. Im November hatte ein Berufungsgericht eine Haftstrafe von vier Monaten und eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 1,6 Millionen Euro gegen Lindström verhängt.
Das Stockholmer Oberlandesgericht hat die jeweils einjährigen Haftstrafen für drei der vier Angeklagten zwar gesenkt, die Summe des von den Ex-Piraten zu zahlenden Schadensersatzes dagegen deutlich angehoben.
Eine Bundesrichterin im Bezirk Columbia hat Pauschalanschuldigungen gegen mehrere tausend Filesharer wegen illegaler Film-Downloads nicht gelten lassen. Sie verlangt eine nach Namen und Ort aufgeteilte Liste der Rechtsverletzer.
Die Wikimedia Foundation experimentiert mit dem Swarmplayer 2.0, um auf Wikipedia eingebettete Videos per BitTorrent zu verteilen und so Traffic-Kosten zu sparen.
Eine australische Analyse von Filesharing-Dateien will herausgefunden haben, dass es sich bei den auf Torrentz.com gelisteten Inhalten zum Großteil um urheberrechtlich geschütztes und nicht zum Download freigegebenes Material handele. Kritik an der Studie kommt von Torrent-Verzeichnissen mit frei vergübaren Inhalten.
Die Macher des Oscar-prämierten Kriegsfilms "The Hurt Locker" haben 5000 BitTorrent-Nutzer wegen angeblicher Copyright-Verletzungen verklagt. Die Initiative gibt Bemühungen unabhängiger Filmstudios im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen neues Gewicht.
Nach einer Einstweiligen Verfügung, die sechs US-Filmstudios gegen einen Berliner Provider erwirkt hatten, sind die Leitungen zu der Torrent-Suchmaschine derzeit gekappt. Die Piraten wollen sich aber nicht geschlagen geben; nach gut einem Tag waren sie wieder online, der Traffic wird jetzt offenbar über einen Provider in der Ukraine geroutet.
Mit einer einstweiligen Verfügung will der internationale Verband der Filmindustrie MPA den IP-Dienstleister CB3ROB daran hindern, Traffic für die Torrent-Suchmaschine The Pirate Bay abzuwickeln. Die Rechteinhaber jubeln, doch bleiben viele Fragen offen.
Plaudernde Webproxies, Botnetzbetreiber auf Jobsuche, NSA-Dokument reloaded, Verbreitung des Rootkits Alureon, Bittorrent und Tor
Version 3.0 des Video-Players mit integriertem Internet-TV-Katalog und BitTorrent-Client soll schneller sein, Videos lauter wiedergeben und Untertitel unterstützen. Außerdem haben die Entwickler ein einfaches Videoumwandlungsprogramm namens Miro Video Converter veröffentlicht.
In dem vom Filmstudio Columbia Pictures angestrengten Verfahren gegen die Torrent-Suchmaschine Isohunt hat der vorsitzende Richter die Schuldfrage im Sinne der Kläger entschieden. Betreiber Gary Fung kann für Urheberrechtsverstöße der Isohunt-Nutzer haftbar gemacht werden.
Nach einem verlorenen Rechtsstreit und vergeblichen Versuchen mit Filtersystemen sehen die Betreiber des Torrent-Portals keine andere Möglichkeit, als den Dienst zu schließen.
Nach sechs Jahren geht eine Filesharing-Ära zu Ende: Der berüchtigte Torrent-Tracker bleibt offline. Mit dem Justiz-Ärger der Gründer soll das aber nichts zu tun haben.
Die Berufung gegen die erstinstanzliche Verurteilung der vier Verantwortlichen des Torrent-Trackers wird wohl erst im kommenden Jahr verhandelt werden. Zuvor könnte noch der Oberste Gerichtshof über einen Befangenheitsantrag entscheiden.
Nach Verstreichen der letzten Frist und dem Ausstieg des Technikpartners Peerialism sind die ambitionierten Pläne für eine legale Piratenbucht endgültig gescheitert. Der potenzielle Käufer rückt von dem Projekt ab.
Für die geplante Übernahme des berühmt-berüchtigten Torrent-Trackers The Pirate Bay besteht wohl kaum noch Hoffnung. Ein Stockholmer Gericht hat in einem Streit um Geld nun Vermögenswerte des potenziellen Käufers als Sicherheit eingefroren.
Die Übernahme des Torrent-Trackers droht endgültig zu platzen, nachdem der Stockholmer Nebenwertemarkt Aktietorget den potenziellen Käufer GGF dauerhaft vom Börsenhandel ausgeschlossen hat.
Die Aktionäre des Kaufinteressenten GGF haben der Übernahme des berühmt-berüchtigten Torrent-Trackers am heutigen Donnerstagnachmittag zugestimmt. Die Finanzierung des millionenschweren Geschäfts bleibt aber weiter ungeklärt.
Ein niederländisches Gericht hat die Betreiber des Torrent-Trackers Mininova angewiesen, sämtliche auf urheberrechtlich geschützte Inhalte verweisende Torrents innerhalb der nächsten 3 Monate zu löschen. Ansonsten droht ein Millionenbußgeld.
Ein knappes Jahr nach der Ankündigung, gegen eine Rüge der Federal Communications Commission (FCC) wegen der Blockade des Filesharing-Programms BitTorrent vorzugehen, hat der Kabelnetzbetreiber Klage erhoben.
Der schwedische Online-Werbedienstleister Global Gaming Factory will ein Geschäftsmodell entwickeln, bei dem Inhalteanbieter und Urheberrechtsinhaber für Werke abgegolten werden sollen, die mit Hilfe des Torrent-Trackers heruntergeladen werden.
Nachdem die Vorladung auf dem Postweg scheiterte, versucht eine niederländische Copyright-Organisation per Facebook und Twitter, die Macher der Pirate Bay zum Erscheinen vor Gericht zu bewegen.
Ein Stockholmer Gericht ist nach einer Untersuchung zu dem Schluss gekommen, es lasse nicht auf Befangenheit schließen, dass der Richter im Verfahren gegen den Bittorrent-Tracker Mitglied in einer Organisation zum Schutz des Urheberrechts ist.
Nachdem die Verteidiger der vier Verurteilten einen Berufungsantrag gestellt hatten, will die Klageseite in der zweiten Instanz einen höheren Schadensersatz durchsetzen. Zunächst muss aber geklärt werden, ob der erstinstanzliche Richter befangen war.
In Zusammenarbeit mit Rechteinhabern testen die Betreiber des niederländischen Trackers Mininova eine Filtersoftware, die urheberrechtlich geschütztes Material entfernt und künftig auch den Upload verhindern soll.
Die vier Männer, die zu Haftstrafen und Schadensersatz verurteilt wurden, haben Berufung gegen das Urteil wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung eingelegt. Sie rufen Sympathisanten dazu auf, sich an der Europawahl im Juni zu beteiligen.
Zu jeweils einem Jahr Gefängnis und hohem Schadensersatz sind die vier Verantwortlichen des Torrent-Trackers The Pirate Bay wegen Beihilfe zur schweren Urheberrechtsverletzung verurteilt worden. Das Verfahren geht in die Berufung.
Das neue Feature könnte den legalen Anteil am Traffic steigen lassen
Nachdem Test im vergangenen Jahr erfolgreich verlaufen sind, will die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt Norsk Rikskringkasting nun mit einem eigenen BitTorrent-Tracker Sendungen über das Internet verbreiten.
Hauppauge präsentiert in Hannover mit dem "mediaMVP-HD" den Prototyp seiner neuen Kategorie von Geräten, die HD-Videos bis zur Auflösung 1080p von einem USB-Wechselmedium oder einem Server im Netzwerk abspielen sollen.
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