Seit 2011 jagen die USA den mutmaßlichen SpyEye-Entwickler, jetzt wurde er von Thailand ausgeliefert. Dem Angeklagten drohen eine lebenslange Freiheitsstrafe und eine Geldbuße in Höhe von 14 Millionen US-Dollar.
Heute mit: Neuigkeiten zu Metasploit, unbemerkten Port-Scans, Malware in Cracks, einem sehr erfolgreichen Botnetz und natürlich chinesischen Hackern.
Klick, klick, klick. Ka-ching. $$$. Ein intelligentes Botnetz klickt sich durch Internetwerbung und simuliert dabei menschliches Klickverhalten. Der Werbranche entsteht dadurch ein Millionenschaden.
Ein Hacker hat einen eigenen "Internet Census 2012" mittels eines extra dafür eingerichteten Botnetzes erstellt. Ergebnis der Aktion: 420 Millionen aktive Geräte antworten auf Anfragen - und jede Menge Sicherheitslecks kommen ans Licht.
Während einer Präsentation hat ein Sicherheitsforscher live die Kommunikationskanäle des Viagra-Spam-Botnets Kelihos vergiftet und das Zombie-Netzwerk damit de facto abgeschaltet.
Dieses Mal belassen es die beiden Firmen nicht dabei, ein Botnetz stillzulegen. Neben dem Abschalten der C&C-Server leiten sie betroffene Nutzer auf eine Hinweisseite um.
Hamza Bendelladj soll einer der meist gesuchten Hacker der Welt gewesen sein und als Betreiber von ZeuS-Botnets Millionen von US-Dollar eingenommen haben. Nun hat ihn die Polizei in Thailand festgenommen.
Das Butterfly-Botnetz soll das bisher größte Botnetz der Cybercrime-Geschichte sein und einen Schaden von 850 Millionen US-Dollar verursacht haben. Laut FBI spielte Facebook bei der Aufklärung eine entscheidende Rolle.
Sicherheitsexperten haben einen Botnetz-Client entdeckt, der seine Kommunikation via Tor anonymisiert, und das damit konstruierte Botnet auf den Namen "Skynet" getauft.
Für Microsoft war es die erste Klage gegen identifizierbare Individuen als mögliche Betreiber von Botnetzen. Nach einem Vergleich bleiben nur noch Verfahren gegen Unbekannt übrig.
Das Sality-Botnetz hat offenbar im vergangenen Jahr das gesamte Internet systematisch nach verwundbaren VoIP-Endpunkten durchsucht. Dabei ging es Wissenschaftlern zufolge sehr behutsam vor.
Microsoft ist es offenbar gelungen, eine wichtige Domain der „Nitol“-Botnetze auszuheben. Der Virus dahinter konnte sich wohl über gefälschte Windows-Software auf fabrikneuen Rechner verbreiten.
Ein 30 Jahre alter Mann ist in den USA dafür bestraft worden, Zugang zu einem von ihm aufgebauten Botnetz verkauft zu haben.
Die Tage eines der größten Botnetze der Welt sind gezählt: Die letzte Lebensader des Grum-Botnets wurden gekappt. Grum wurde zum Spam-Versand genutzt und soll für über 17 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens verantwortlich gewesen sein.
Seit einigen Wochen verbreiten unbekannte Täter über bei Yahoo offenbar automatisiert angelegte Accounts enorme Mengen unerwünschter E-Mails. Die jüngste Spam-Welle nährt den Verdacht, dass ein Android-Botnetz die Yahoo-Konten fernsteuert.
Am 9. Juli schaltet das FBI die DNS-Server ab, die derzeit die Anfragen von DNSChanger-Opfern abfangen. Wer mit der Malware infiziert ist, kann danach praktisch nicht mehr auf das Internet zugreifen.
Mit dem in C# entwickelten Kampfroboterbausatz kann jedermann gefährliche Bots entwickeln. Laut Symantec nutzen Cyber-Erpresser den Bot bereits für DDoS-Angriffe auf Webseiten.
Nach dem Schlag gegen zwei Botnetze im März dieses Jahres ist es Microsoft nach eigenen Angaben gelungen, zwei Verantwortliche auszumachen.
Kriminelle verschicken derzeit massenweise Virenmails mit dem Betreff "Ein Fehler in der Lieferanschrift". heise Security hat den Anhang geöffnet.
Länder wie Japan, Deutschland oder Australien haben schon nationale PC-Entseuchungszentren, in der EU ist ein vergleichbares Netzwerk in der Mache. Andere Staaten tun sich schwer mit entsprechenden Vorstößen.
Ein 27 Jahre alter Russe, der das Bredolab-Botnetz betrieben hat, wurde von einem armenischen Gericht verurteilt.
Kaspersky hat eine Variante des SpyEye-Bots gesichtet, die das Opfer vor dem Rechner beim Besucher deutscher Bankenseiten filmen kann.
Der Betreiber eines Zeus-Botnetzes steht Rede und Antwort zu Fragen nach seiner Person, seinem Umfeld und der Computer-Sicherheit.
Wer eine Rechnung für ein Produkt erhält, das er nicht bestellt hat, bekommt statt hochpreisiger Hardware lediglich einen Trojaner geliefert.
Alexander Gostev von Kaspersky Lab beschreibt die Vorgehensweise des Trojaners, der kürzlich mehr als eine halbe Million Mac-Rechner befallen hat.
Mit einer ungewöhnlichen Bitte hat sich ein Nutzer einer Mailingliste für Sicherheitsexperten an die Community gewandt. Damit will er jedoch genau das Gegenteil erreichen.
Ein mit Branchenvertretern besetztes Gremium der US-Regulierungsbehörde FCC hat sich auch Empfehlungen für mehr Sicherheit im Domain Name System sowie besserem Schutz gegen Routen-Hijacking und Botnetze verständigt.
In Moskau wurden acht Männer verhaftet, die über den Banking-Trojaner Carberp bis zu 3 Millionen Euro erbeutet haben sollen.
Das berüchtigte Cutwail-Botnetz ist laut M86 Security offenbar reaktiviert: Der Sicherheits-Spezialist verzeichnete in den letzten Wochen mehrere Wellen von verseuchten HTML-EMails.
Symantec hat in China ein Botnet entdeckt, an dem über 140.000 infizierte Smartphones teilnehmen sollen.
heise online Themen