Der Softwarekonzern hat eine gerichtliche Anordnung erwirkt, nach der .com-Adressen, die für das Botnet Waledac genutzt werden, vom Netz genommen werden müssen.
Das bei Kriminellen beliebte Botnetz-Toolkit ZeuS bekommt offenbar einen Konkurrenten: SpyEye. Die neueste Version von SpyEye soll auf infizierten PCs einen bereits vorhandenen Zeus-Bot sogar eliminieren können.
Das Bundesinnenministerium will Provider bei der Botnetz-Bekämpfung unterstützen und stellt dafür 2 Millionen Euro für die "Anti-Botnet-Initiative" des Verbandes der Deutschen Internet-Wirtschaft eco bereit.
Die Provider erwarten ausgefeiltere Angriffe auf ihre Kunden und ihre Infrastuktur. Während Kriminelle ihre Aktivitäten offenbar erfolgreich in bare Münze umsetzen, beklagen die Netzbetreiber niedrige Budgets und Personalmangel.
Dank der redaktionseigenen Glaskugel präsentiert heise Security schon jetzt und wie immer exklusiv den ultimativen Jahresrückblick auf das vor uns liegende Jahr 2010.
Der Internetanschluss für die Teilnehmer der Kopenhagener Weltklimakonferenz ist so offen konfiguriert, dass mit Schadsoftware befallene Teilnehmer-PCs Spam-Mails darüber versenden.
Volume Shadow Copy verrät Daten, Fernsehprogramm ist wichtiger als Software-Updates, Gnome-Screensaver macht DoS, Domain Flux mit Twitter-Trends, C&C-Server in Amazons EC2.
Große Provider und die FDP haben die Pläne des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco und des BSI zum Vorgehen gegen infizierte Computer von Heimanwendern kritisiert und die Väter des Vorhabens zu Klarstellungen genötigt.
Provider sollen infizierte Rechner ausmachen und betroffene Kunden per Mail oder Post informieren. Eine Beratungsstelle von BSI und eco soll Anwender dabei unterstützen, ihren Rechner von Viren und Bots zu befreien. Auch Sanktionen gegen Nutzer sind angedacht, die eine Zusammenarbeit mit den Provider beim Virenschutz verweigern.
Die "Elite Crew" soll ein Botnetz mit mehr als 100.000 Zombie-PCs betrieben haben. Bei Durchsuchungen wurden drei Deutsche und ein Österreicher als Verdächtige festgenommen.
Spionagesoftware für Android, Botnetz-Protokolle verstehen, Top 10 der Lücken in Webanwendungen, Bruce Schneier als Action-Figur.
Informatiker der Universität Berkeley haben eine Software entwickelt, die die Rechnerkommunikation von Botnetzen nicht nur automatisch analysieren, sondern auch infiltrieren kann.
Zwar versuchen Botnetz-Betreiber neuerdings, mit Googles Cloud-Services ihre Aktivitäten zu verschleiern, Anti-Bot-Dienstleister kommen ihnen aber dennoch auf die Schliche. Wenn Provider und Registrare zusammenarbeiten, lässt sich sogar die Bot-Kommunikation empfindlich stören.
Comcast, einer der größten US-amerikanischen Internet-Provider, führt das Sicherheitsprogramm „Constant Guard“ ein, das automatisch erkennen soll, ob ein Rechner mit Viren oder Bots verseucht ist.
Die Hintermänner von Online-Banking-Trojanern legen neuerdings falsche Fährten, um ihre Verfolger in die Irre zu führen. Dabei könnten dann Unbeteiligte in den Verdacht der Geldwäsche geraten.
Kriminelle wollen damit vermutlich in Firmennetzen installierte Netzwerküberwachungssysteme oder spezielle Bot-Detection-Software austricksen.
Mehr als die Hälfte von 100 Millionen infizierten PCs beheimateten den Schädling mehr als 300 Tage. Die Hälfte der mit dem Zeus-Bot infizierten PCs wies einen aktuellen Scanner auf. Botnetze verfügen über mehr Leistung als alle Supercomputer zusammen.
Ein Netzwerk aus gekaperten Linux-Servern wird offenbar benutzt, um Schadsoftware an Windows-PCs zu verteilen. Betroffene Server registrieren sich bei Dynamic-DNS-Diensten, um Malware zu verteilen.
Verseuchte Kunden-PCs haben in den vergangenen Tagen die Mail-Zustellung bei T-Online beeinträchtigt.
Trend Micro hat die kriminellen Machenschaften eines weit verzweigten Unternehmens analysiert, das mit Botnetzen und Kreditkartenbetrug Geld scheffelt.
Interessante Geständnisse eines Bot-Netz-Betreibers
Offenbar geht der aktuelle Twitter-Hype auch an den Malware-Schreibern nicht spurlos vorbei. Jose Nazario von Arbor hat jetzt offenbar ein Bot-Netz entdeckt, das den Micro-Blogging-Dienst für seine Kommunikation benutzt.
Allein mit Spam wurden 780 Millionen Dollar im vergangenen Jahr umgesetzt - die modernen Zombienetze machen effizientere und wirtschaftlich rentablere Cybercrime-Angriffe möglich, so das Fazit des russischen Virenschutzanbieters.
"Was macht eigentlich ein mit dem Waledac-Bot infiziertes System den ganzen Tag?", wollten die Virenspezialisten von Eset wissen und analysierten kurzerhand den Netzwerkverkehr.
Die DDoS-Angriffe der letzten Tage haben sich auf Südkorea konzentriert, der Geheimdienst sieht eine nordkoreanische "Hackereinheit" am Werk. Der Trojaner enthält eine Routine zur Löschung der Festplatte auf den infizierten Rechnern.
Der Sicherheitsdienstleister Finjan hat eine Handelsplattform für Botnetze analysiert. Dort scheint es wie auf einer Warenterminbörse zuzugehen.
Einbrecher lesen auch Twitter, Sicherheitsproblem durch private IP-Adressen, Botnet-Allerlei
Ein auf das Hosting von Phishing-Seiten und anderen illegalen Angeboten "spezialisierter" ISP wurde auf Antrag der FTC von seinen Upstream-Providern getrennt, seine Vermögenswerte eingefroren.
Klein, aber oho, Hacker manipulieren Gebäudetechnik, Phisher und Mac-Systeme, Pentest auf dem Schlachtfeld.
Forschern ist es gelungen, für zehn Tage die Kontrolle über das Torpig-Botnetz zu übernehmen und die davon gesammelten Daten zu analysieren.
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