Wegen der zum 1. Juni geltenden Regeln für kostenlose Warteschleifen hat die Bundesnetzagentur die Hotline von einer 0180er- auf eine Ortsnetzrufnummer umgestellt.
Auch im Hinblick auf die Drossel-Flatrates der Telekom will die Bundesnetzagentur die Provider verpflichten, Verbraucher besser über tatsächliche Bandbreiten und verbrauchtes Volumen zu informieren.
Die Behörde vermutet unzulässige Absprachen zwischen den Mobilfunkbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 vor der anstehenden Verlängerung von GSM-Lizenzen.
Egal bei welchem Anbieter oder über welche Netztechnik: Kunden erhalten in Deutschland oft nicht die von ihrem Anbieter in Aussicht gestellte maximale Bandbreite. Das zeigt eine Studie der Bundesnetzagentur.
Nach der Grätsche bei den Mobilfunk-Terminierungsentgelten hat die EU-Kommission nun auch die von der Bundesnetzagentur gesenkten Durchleitungsgebühren im Festnetz gestoppt. Sie hält die Absenkung nicht für ausreichend.
Richtig zufrieden werden beide Seiten nicht mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur sein: Die Telekom bekommt die beantragte Erhöhung der TAL-Miete keineswegs in vollem Umfang; die Konkurrenten stöhnen, dass die Miete überhaupt erhöht wurde.
Im Rahmen ihrer Studie zur Netzneutralität in Deutschland will die Bundesnetzagentur nun auch die Qualität von Internet-Zugängen bei Peer-to-Peer-Anwendungen untersuchen und ruft Breitbandanwender zur Teilnahme auf.
Der Router-Hersteller plant nicht nur die Aufrüstung im WLAN-Bereich auf Gigabit-Niveau, sondern auch eine DSL-Anschlussbündelung für Geschwindigkeiten über 200 MBit/s.
Der Routerhersteller AVM kritisiert, dass die Bundesnetzagentur die freie Auswahl von Endgeräten beim Betrieb von Breitbandanschlüssen nicht durchsetzt.
In Deutschland steigen die Mieten. Wenn es nach der Telekom geht, gilt das bald auch für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL). Der Antrag an die Bundesnetzagentur ist raus, die Konkurrenz auf den Barrikaden.
Bisher bestand der Branchenführer darauf, die wertvolle Vectoring-Technik zur Beschleunigung von Breitbandanschlüssen per VDSL fast ausschließlich selbst zu verwenden. Die Telekom forderte damit indirekt die Abschaffung von Regulierungsgrundsätzen.
Ab dem 1. Dezember gelten vorläufig neue Gebührensätze, die rund 20 Prozent unter dem bisherigen Niveau liegen. Netzbetreiber reagierten mit "völligem Unverständnis".
Bis auf einen können nun alle Mobilfunknetzbetreiber 800-MHz-Frequenzen für LTE-Anschlüsse in allen Bundesländern frei nutzen, also auch in lukrativen Ballungsgebieten. Laut Bundesnetzagentur sind Versorgungsauflagen etwa für ländliche Gebiete erfüllt.
Die Halbierung der Gebühren, die Mobilfunknetzbetreiber für die Gesprächsvermittlung in ihre Netze berechnen dürfen, sorgt weiter für Unmut in der Branche. Auch der deutsche IT-Spitzenverband sieht Investitionen in Gefahr.
Die Telekom will schnellere Verbindungen per Kupfer an den Kunden bringen, muss dafür aber Änderungen bei der Wettbewerbsregulierung anstrengen.
Die Regulierungsbehörde hält derzeit keine Maßnahmen für den Schutz des Offenen Internets für nötig. Zunächst solle eine laufende Untersuchung vollendet werden, erklärte Referatsleiterin Cara Schwarz-Schilling im Bundestag.
In der Dabatte um die künftigen International Telecommunication Regulations (ITR) trifft traditionelle Fernmelde-Denke auf die Internet-Wirklichkeit. Auch in Bundesregierung und -netzagentur ist die Meinungsbildung zu den ITR noch im Gange.
Mit neuen Richtlinien wollen Datenschützer und Regulierungsbehörde die Provider dazu bringen, ihre teils überzogene Speicherpraxis zu ändern und einer de-facto-Vorratsdatenspeicherung einen Riegel vorschieben.
Telcos speichern Zielnummern erfolgloser Anrufe, Mobilfunker halten Zell-IDs fest, die für Bewegungsprofile über Monate hinweg taugen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte und Branchenvertreter wollen mit einem Leitfaden Abhilfe schaffen.
Ein Antragsstau bei der Bundesnetzagentur frustriert nach einem Medienbericht die Netzbetreiber.
Ab 1. September sind für Anrufer in einer Warteschleife die ersten zwei Minuten kostenfrei. Doch diese Neuregelung für Sonderrufnummern ist ein Kompromiss mit der Callcenter-Lobby und birgt Kostenfallen für Verbraucher.
Der Mobilfunk der vierten Generation wird das Alltagsleben der Deutschen stärker verändern als der Schritt von GSM zu UMTS, sagt der Chef von Vodafone-D2 voraus. Bis zum Frühjahr 2015 will der Carrier LTE bundesweit anbieten.
Beim Glasfaserausbau schlagen die Tiefbaukosten ins Kontor. Die Bundesnetzagentur wünscht sich daher, dass Telcos und Stromkonzerne gemeinsam buddeln. Wie die Kosten aufgeteilt werden, erläutert die Behörde jetzt in einem Leitfaden.
Auf jeden Einwohner Deutschlands entfallen rechnerisch knapp 1,4 Mobilfunkverträge. An den knapp 114 Millionen von der Bundesnetzagentur gezählten Verträgen konnten die beiden kleineren Anbieter E-Plus und O2 ihren Anteil leicht erhöhen.
Der Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv) moniert, dass sich Mobilfunkanbieter E-Plus in seinen AGB quasi ein Recht auf Vorratsdatenspeicherung einräume.
Bei der Bundesnetzagentur stauen sich die Anträge für den LTE-Betrieb der aufgerüsteten Basisstationen. Ohne Stempel des Regulierers können die aufgerüsteten Sender nicht ans Netz gehen.
Die Telekom hat nach Angaben der Bundesnetzagentur das strittige Preismodell geändert, mit dem der Konzern seinem Konkurrenten Netcologne im Rahmen einer Kooperation Nachlässe beim VDSL-Netzzugang gewähren wollte.
Die Bundesnetzagentur hat die Entgelte, welche die Telekom bei Überlassung der Teilnehmeranschlussleitung und beim Line Sharing berechnen darf, vorläufig neu festgesetzt.
Die Bundesnetzagentur hat eine Anhörung zur Vergabe neuer 0180-Vorwahlen gestartet. Damit reagiert die Behörde auf eine Bitte des Branchenverbandes VATM.
Sie speichern Einzelverbindungen von Flatrate-Usern oder Nummern eingehender Anrufe aus dem Inland. Dank der Datenschutzaktivisten wurde bekannt, dass die Bundesnetzagentur die Speichermethoden der Provider eingehend untersucht.
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