Die Burda-Tochter Tomorrow Focus bestätigt vorab durchgesickerte Informationen über eine Kooperation mit der US-amerikanischen Onlinezeitung.
Xings Vorstand und Aufsichtsrat begrüßen zwar das geplante Burda-Investment, aber das bisher vorliegende Angebot sei "aus finanzieller Sicht nicht angemessen".
Der Medienkonzern baut den Anteil an Xing von zuletzt 29,43 Prozent auf rund 38,89 Prozent aus. Damit wird ein Pflichtangebot für die restlichen Anteile fällig.
Wie bei Telekommunikationsunternehmen sollte es etwa für Plattformen wie Google und Facebook auch eine "Netzneutralität" geben, sagte der Verleger Hubert Burda.
Das deutsche Medienhaus hat sich nach Einbußen durch die Wirtschaftskrise im Geschäftsjahr 2010 deutlich erholt. Während das klassische Verlagsgeschäft weiter schrumpft, legte der Konzern im Digitalbereich zu.
Die Verlage müssten den Mut haben, für Apps den vollen Preis zu verlangen, sagte Andreas Wiele von Axel Springer auf einem Kongress. Sein Verlag sei mit seinen kostenpflichtigen Anwendungen für das iPhone und iPad sehr erfolgreich.
Die Anteile von T-Ventures an dem Portal, das sich als Social Media Portal bezeichnet und vor allem als Internet-Kanal für Video-Produktionen präsentiert, gehen an die Burda-Tochter DLD Ventures.
Jochen Wegner gibt seinen Posten als Chefredakteur von Focus Online auf und steigt mit dem als Star-Division-Gründer bekannt gewordenen Marco Börries ins Geschäft mit Content für Tablet-Computer ein: "Wir wetten darauf, dass es in der Zukunft nicht nur einen Store von Apple geben wird", erklärt Börries.
Ab dem kommenden Sonntag findet zum fünften Mal die dreitägige Konferenz von Hubert Burda Media statt. Erwartet werden Trendsetter, Nobelpreisträger, Künstler und Berater des digitalen Lebensstils.
Ab Dezember will "Der Spiegel" seine gesamte Printausgabe als Anwendung für Apples iPhone im App Store gegen Entgelt anbieten. Andere Verlage stehen ebenfalls in den Startlöchern.
Burda sei ein "erfahrener Investor mit langjähriger Internetexpertise", heißt es von Xing zur Übernahme von etwas mehr als ein Viertel der Xing-Anteile durch Hubert Burda, der damit sein Digital-Geschäft weiter ausbauen will.
Der Medienkonzern will mit Nachrichten.de eine Alternative zu Google News etablieren und die Inhaltelieferanten direkt an den Einnahmen beteiligen.
Der Medienkonzern Burda rüstet sich nach einem Umsatzplus im vergangenen Jahr für schwierige Zeiten. Das bereits begonnene Restrukturierungsprogramm werde in allen Geschäftsbereichen weitergeführt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit.
Der Verlags- und Medienkonzern will die Inhalte der Frage- und Antwort-Community mit eigenem Wissen ergänzen und das Portal ausbauen.
Laut kress.de hat der Burda-Verlag das Ende für das schwächelnde "Digital Lifestyle"-Magazin beschlossen.
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