Nach reichlichem Unmut über verfehlten Datenschutz zum Start des Mikroblogging-Dienstes Buzz vor gut einem Jahr hat sich der Internetdienstleister bereit erklärt, Auflagen der Federal Trade Commission einzuhalten.
Der Internetdienstleister will 8,5 Millionen US-Dollar zahlen, um einen Rechtsstreit mit Gmail-Nutzern über die Verletzung ihrer Privatsphäre durch Google Buzz beizulegen.
Google ermöglicht Fremdapplikationen API-Zugriff auf seinen Microblogging-Dienst Buzz.
Mit Hilfe neuer Algorithmen versuchen Wissenschaftler, aus Kommunikationsmustern automatisch soziale Netzwerke zu erstellen.
Mit Hilfe neuer Algorithmen versuchen Wissenschaftler, aus Kommunikationsdaten soziale Verbindungen zwischen Personen abzuleiten. E-Mails könnten so nach Wichtigkeit vorsortiert, oder Verteiler automatisch erstellt werden. Die Idee klingt bestechend, klappt aber in der Praxis nicht immer wirklich reibungslos.
Lifestreaming und Echtzeit prägen zunehmend das Online-Erleben. Die Gegenwart nimmt uns gefangen - und die Internet-Riesen bemühen sich um Anschluss.
Googles Datenschutz-Beauftragter Peter Fleischer spricht im Interview über die Lehren aus der heftigen Kritik an Street View und mangelnde Gesprächsbereitschaft in der Politik.
Soziale Netze wie Facebook, Twitter und Co. sind Nachrichtendienst, Kontaktbörse, Teamwork-Plattform, Spielplatz und vieles mehr. Hunderte Millionen Menschen sind täglich darin unterwegs. Eine Entwicklung, die sogar für Google bedrohlich wird.
Verbraucherschutzministerin Aigner tut sich aktuell als Kämpferin für den Online-Datenschutz hervor - etwa, indem sie Google wegen Buzz und Street View abwatscht. Und was ist mit der Vorratsdatenspeicherung?
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) sieht bei Google Buzz "einen massiven Eingriff in die Privatsphäre".
Eine private Gmail-Nutzerin hat in den USA ein Sammelklage-Verfahren gegen Googles Social-Network-Dienst Buzz angestrengt, da ohne Einwilligung der Nutzer Kontakte aufgedeckt wurden.
Eigentlich sollte das Safe-Harbor-Abkommen garantieren, dass personenbezogene Daten, die von Europa aus an Unternehmen in den USA übermittelt werden, dort auf Basis von EU-Datenschutzstandards verarbeitet werden. Doch es gibt "gewaltige Vollzugsdefizite", weshalb das Abkommen jetzt auf den Prüfstand soll.
Das Electronic Privacy Information Center hat sich bei der Federal Trade Commission über den neuen Mikroblogging-Dienst beschwert. Google-Chef Eric Schmidt meinte indes, kein Nutzer sei geschädigt worden.
"Sei nicht böse" war gestern. Der Internet-Riese Google fährt eine neue Taktik: Erst schießen, dann fragen.
Zwar hat Google bereits auf Beschwerden von Buzz-Nutzern reagiert, doch die bisherigen Änderungen haben offenbar nicht ausgereicht.
Google hat nach Kritik aus der Netzgemeinde erste Veränderungen bei den Optionen des Dienstes vorgenommen.
Mit dem Buzz stellt der Suchmaschinenriese wie erwartet einen eigenen Microblogging-Dienst vor, der in Google Mail integriert ist.
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