Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat den Chaos Computer Club für sein Verhalten bei der Aufdeckung des Staatstrojaners gelobt.
Während der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion Hans-Peter Uhl in der Debatte um die aufgedeckte Spionagesoftware vor "Hysterie" warnt, verteidigt Innenminister Hans-Peter Friedrich den Trojaner-Einsatz und kritisiert den CCC scharf.
Politiker von der FDP, den Grünen und der Piratenpartei fordern eine Aufklärung und ein Einsatzverbot für den "Bundestrojaner" sowie personelle Konsequenzen beim BKA und setzen das CSU-geführte Bundesinnenministerium unter Druck.
Heute ist der Chaos Computer Club eine respektierte Institution der Bundesrepublik. Vergessen sind da schnell die Anfänge, als vor 30 Jahren die ersten Komputerfrieks zusammenkamen und sich chaotisch organisierten.
Der Kölner Chaos Computer Club bietet im Rahmen des Nachwuchsprogramms U23 einen Workshop für Webanwendungs- und Serversicherheit an. Die jungen Teilnehmer sollen Themen wie Rootkits und De-Anonymisierung kennenlernen.
Der Chaos Computer Club erklärt den Ausschluss von Daniel Domscheit-Berg damit, dass der OpenLeaks-Betreiber den "guten Ruf" des Vereins für seine Zwecke ausbeuten wollte.
Mit einer Medienoffensive greift der Chaos Computer Club die vor kurzem an den Start gegangene OpenLeaks-Plattform an.
Vor 10 Jahren starb Wau Holland, einer der Gründer des Chaos Computer Clubs: "Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen."
Vor zehn Jahren starb Wau Holland, Mitgründer des Chaos Computer Clubs und einer, der auf unnachahmliche Weise Menschen und Ideen miteinander in Verbindung bringen konnte. Irgendwo dazwischen Computer. Ein Angedenken.
Der Flugplan für das CCC-Sommercamp zeigt,, wohin die Reise gehen soll: In den nächsten 23 Jahren werden Hacker den Weltraum erobern und damit die Flusssteuerung zwischen dem Metaversum und der harschen Realität wieder ins Lot bringen.
Zum zehnten mal treffen sich Hacker aus dem CCC-Umfeld in Süddeutschland. Trotz Low-Budget gibt es an mittlerweile vier Tagen 30 Vorträge und Workshops zu sehen.
Der Chaos Computer Club hat ein Vergütungsmodell vorgeschlagen, bei dem in einer Mischung aus Kulturflatrate und dem Micropayment-Dienst "flattr" Künstler entlohnt und ihre geschützten Werke schneller einer "digitalen Allmende" zugeführt werden sollen.
Der Hackerverein will dem Parlament bei der Installation einer Diskussionsplattform beistehen. Der jährliche Zuschuss für den Datenschutz-Negativpreis Big Brother Award soll künftig wegfallen.
Die auf dem 27. Chaos Communication Congress versammelten Datenreisenden hätten dem Tagungsmotto "We come in Peace" alle Ehre gemacht, hieß es zum Abschluss des viertätigen Stelldicheins der Szene. Am "Abuse-Telefon" habe weitgehend Funkstille geherrscht, eine Nazi-Seite sei vorsorglich offline gegangen.
Sicherheitsexperten des Chaos Computer Clubs (CCC) sehen die Hackergemeinde in ihrem Ausblick auf die "Security Nightmares 2011" am Anfang einer neuen Schlacht um Verschlüsselungsfreiheiten. Auch bei De-Mail und dem E-Postbrief drohe Ungemach.
Harald Welte vom Open-Source-Projekt OsmocomBB hat die Hackergemeinde aufgerufen, ihre Sicherheitstests vom Internet stärker auf mobile Netzwerke auszudehnen. Mit frei verfügbarer Software könne etwa dem GSM-Protokoll auf den Zahn gefühlt werden.
Die Hackergemeinde diskutiert über eine einheitliche Linie zur Festschreibung der Netzneutralität. Während die Möglichkeit, "Expresspakete" im Netz zu verschicken, umstritten ist, herrscht Einigkeit, dass es eine Durchleuchtung des Datenverkehrs nicht geben darf.
Aktivisten kündigten auf dem Szenetreff an, einen Gegenbericht zur offiziellen Evaluierung der Richtlinie zur Protokollierung von Nutzerspuren durch die EU-Kommission vorlegen zu wollen. Eine spontane Demo soll den Protest verdeutlichen.
Felix "FX" Lindner von Recurity Labs hat auf der Hackerkonferenz einen Dissasembler für die Codebestandteile des Superwurms vorgestellt, die sich direkt gegen speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) von Siemens-Systemen richten.
Sicherheitsforscher haben auf dem Hackerkongress vorgeführt, wie sich Mobilfunkgespräche im GSM-Netz mithilfe einiger aufgerüsteter Billig-Handys und Open-Source-Software minutenschnell entschlüsseln und mitschneiden lassen.
Eine so genannte "SMS-o-Death" könnte laut Sicherheitsexperten viele aktuelle Mobiltelefone der Hersteller Sony Ericsson, Samsung, Motorola, Micromax und LG außer Gefecht setzen.
Zwei Forscher der Humboldt-Uni stellen weitere Angriffsszenarien auf Kartenlesegeräte für den Personalausweis vor. Hauptkritikpunkt war die Nutzung der elektronischen Identifikation zur Bestellung einer qualifizierten Signatur.
Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Zensur und Internetsperren hat sich für mehr politischen Einsatz der Hacker bei der Aufklärung von Politikern angesichts nach wie vor drohender Sperrverfügungen und Web-Blockaden stark gemacht.
Rob Gonggrijp, Gründer des Amsterdamer Providers XS4ALL, erklärte der Hackergemeinde bei der Eröffnung des 27. Chaos Communication Congress, dass die kommenden Jahren für alle chaotisch würden, die Datenreisenden diesen Zustand aber noch am besten meistern könnten. Schließlich gilt das Motto: "We come in peace".
Auch wenn die Maschine ausgeschaltet ist, kann sie uns miteinander verbinden.
Der Chaos Computer Club (CCC) hat eine erste Version des Fahrplans für den 27. Chaos Communication Congress veröffentlicht. Dauerkarten für vier Tage "Spaß am Gerät" soll es nur noch im Vorverkauf geben, das erste Kontingent ist bereits vergriffen.
Wer sich schnell den handlichen neuen Personalausweis zulegen möchte, sollte nicht unvorbereitet zur Ausweisbehörde gehen.
Laut Chaos Computer Club können Angreifer durch Schadsoftware auf dem PC des Benutzers die eID-Funktion des elektronischen Personalausweises einfach fernsteuern. Außerdem sei die optionale Signaturfunktion unsicher.
Auf dem 27. Chaos Communication Congress will sich der CCC mit dem Spannungsfeld zwischen Staat, Konzernen und Netz-Bewohnern beschäftigen.
Der Hackerverein Chaos Computer Club will seinen Beitrag dazu liefern, Fehleinschätzungen in der Diskussion über Regulierungsbedarf entgegenzutreten. In elf Thesen hat er dargestellt, welche Errungenschaften erhalten und welche Missstände angepackt werden sollten.
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