Die Fraktion der CDU im baden-württembergischen Landtag hat einige Forderungen zur Netzpolitik aufgestellt. Sie sieht sie als zentrale Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit des Landes.
SPD und Grüne in Niedersachsen haben sich in ihren Koalitionsverhandlungen auf ein Transparenzgesetz nach Hamburger Vorbild geeinigt. Danach müssen Behörden ihre Informationen grundsätzlich digital veröffentlichen.
Der Innenminister habe seit langem ihre Vorschläge zum Persönlichkeitsschutz im Internet ignoriert und auch die bereits ausgearbeiteten Pläne seines Vorgängers verworfen, bemängelt die grüne Opposition.
Auch in der CDU gehe beim Gesetzesvorhaben zum Schutz von Presseverlegern im Internet ein "Riss durch die Mitglieder", konstatierte die Bundeskanzlerin. Kommentatoren meinen nun, die Initiative sei gestorben.
"Crysis 2" und "Harveys Neue Augen" wurden beim Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet. Die Jury ließ sich vom Sperrfeuer aus der CDU/CSU nicht beeindrucken. Kulturstaatsminister Neumann will die Vergabekriterien neu diskutieren.
Über eine Bundesratsinitiative will die Große Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus die Störerhaftung für Betreiber offener WLANs beschränken. Hintergrund ist das Ziel, in Berlin ein kostenfreies offenes WLAN anzubieten.
Die Regierungskoalition ringt weiter um die Balance zwischen datengestützter Strafermittlung und Bürgerinteressen. FDP-Chef Philipp Rösler verlangt von der Union, sich zu einem Kompromiss auf Grundlage des liberalen "Quick-Freeze"-Modells bereitzufinden.
Führende Politiker der Liberalen haben Vorwürfe der CDU/CSU-Fraktion zurückgeworfen, Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger habe eine Studie zur Vorratsdatenspeicherung manipuliert.
"Kurzsichtig, primitiv, repressiv" – die CDU hält nichts vom Vorschlag der Grünen, ein Zwangspfand für Mobiltelefone einzuführen. Andere Maßnahmen für besseres Elektroschrott-Recycling finden jedoch breite Unterstützung.
Mit einem dröhnenden Kommentar im Handelsblatt hat der CDU-Politiker Ansgar Heveling die deutsche Netz-Community gegen sich aufgebracht. Das hat ihn zunächst seine Website gekostet.
2013 wird aus der gerätebezogenen Rundfunkgebühr eine pauschale Haushaltsabgabe. Für die meisten Haushalte ändert sich nichts, doch einige Hunderttausend Gebührenzahler werden deutlich drauflegen müssen.
Die CDU-Abgeordneten im Wiesbadener Rathaus wollen erst gefragt werden, bevor sie das Dialog-Portal für Wähler und Politiker aufnimmt.
Die Koalitionsfraktionen wollen den Regierungsentwurf zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes so ändern, dass unter anderem das offene Internet, der Breitbandausbau und der Verbraucherschutz gestärkt werden.
Auf der Website von Siegfried Kauder wurden urheberrechtlich geschützte Fotos ohne Genehmigung verwendet. Der CDU-Politiker bedankt sich bei den Entdeckern: Der Vorgang beweise die Effektivität des von ihm befürworteten 3-Strike-Modells.
Gutes Omen für die Piraten vor den Wahlen in Berlin? Außer in den Rat von Hannover ziehen die Piraten auch in einige andere Lokalparlamente ein. Insgesamt zeigte die Kommunalwahl eine rot-grüne Mehrheit in Niedersachsen.
Im Dauerstreit um die verdachtsunabhängige Protokollierung von Nutzerspuren wollen Teile der CDU/CSU-Fraktion dem liberalen Koalitionspartner mit einer dreimonatigen Speicherdauer entgegenkommen.
Bei den nordrhein-westfälischen Christdemokraten wachsen die Zweifel an der Neuausrichtung der Rundfunkgebühr, FDP und Linke haben sich bereits dagegen positioniert. Ein Scheitern der Reform an NRW wird so wahrscheinlicher.
Die niedersächsischen Kommunalverbände der Parteien haben das Web als Plattform zur Wählerwerbung für sich entdeckt. Den Straßenwahlkampf könne das aber nicht ersetzen, meint ein CDU-Politiker.
Im Internet kursieren Mitgliederdaten der CDU-Plattform cdunet.de. Die Datensätze gingen bereits im Sommer 2009 verloren, wie die Partei erst jetzt einräumte.
Die Partei wolle sich im Landtagswahlkampf auf E-Mails und Facebook konzentrieren, erklärte ein Sprecher. Die Betreiber von Abgeordnetenwatch sind fassungslos, noch im letzten Monat habe die CDU noch kräftig mitdiskutieren wollen.
Das sächsische Justizministerium begründet ihre flächendeckende Erfassung von Verbindungsdaten mittlerweile mit dem Verdacht auf Bildung einer kriminellen Vereininigung.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung verweist darauf, dass die Aufklärungsquote bei Internetdelikten auch 2010 mit 71 Prozent vergleichsweise hoch gewesen sei. Innenminister Friedrich setzt die FDP trotzdem weiter unter Druck.
Peter Schaar gebe mit seiner Kritik an der Datenschutzpolitik der Bundesregierung ein "völlig verzerrtes Bild der Wirklichkeit" wieder und solle "den Mund halten", hieß es von Unionspolitikern.
Die Koalition will Kinderpornos im Internet löschen, statt sperren. Damit hat sich in der Koalition die FDP durchgesetzt. Die CDU/CSU ist aber misstrauisch und pocht auf echte Gegenleistungen im Sicherheitsbereich.
Der CSU-Abgeordnete Albert Rupprecht will Internetprovider verpflichten, alle Haushalte mit einer Datenleitung mit mindestens 16 Mbit/s anzubinden. Die Grünen kritisieren das als "leeres Versprechen" auf Kosten der Steuerzahler.
Die Innenminister der unionsregierten Länder wollen bei der von ihnen geforderten Neuauflage der verdachtsunabhängigen Protokollierung von Nutzerspuren "besonders sensible Bereiche" wie etwa die Telefonseelsorge außen vorhalten.
Günter Krings, Vizechef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt ein Jahr nach der teilweisen Aussetzung des Zugangserschwerungsgesetzes auf die rasche Einführung von Blockaden kinderpornographischer Seiten. Die FDP möchte davon nichts wissen.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat der CDU/CSU vorgeworfen, einen Kompromiss im Streit um die Speicherung von Verbindungsdaten zu blockieren.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer kritisiert die gängige Praxis, sich in Internet-Diskussionsforen unter Pseudonym zu Wort zu melden.
Als "Ultima Ratio" und "Handlungsoption" müsse die Blockade kinderpornographischer Webseiten weiter möglich sein, betonten Vertreter der Union bei einer Debatte über den EU-Vorstoß zu Websperren im Bundestag.
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