Gefragt sind vor allem Mainboards mit Sockel 1155 und H77/Z77-Chipsatz. Die Verkaufspreise halten ein stabiles Niveau. Die Spitzen fallen weit weniger heftig aus, als in anderen Bereichen. Für Impulse sorgt verstärkt der Highend-Sektor. Gegenüber dem Vorjahr ist die Nachfrage leicht rückläufig.
Seit Jahresanfang fallen die HEKs für SSDs um bis zu 40 Prozent. Der generelle Abwärtstrend soll auch im zweiten Quartal anhalten. Zudem geht die Entwicklung zu mehr Speicherkapazität. Als Kaufkriterien werten Experten neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch ein zunehmendes Qualitätsbedürfnis.
Für den Handel beginnt das zweite Quartal mit ungewöhnlich stabilen und kalkulierbaren Speicherpreisen. Da sich immer noch zu viele Chips im Markt befinden, rechnen Experten mit weiteren Abschlägen. Positiven Einfluss auf das Speichergeschäft soll Intels neue CPU-Generation haben.
Der Speichermarkt kommt gut ins neue Jahr. Das mittlerweile stabilisierte Festplattensegment beflügelt die Branche zusätzlich. Händler- und Endkundenpreise sind seit Ende Dezember gleichermaßen gestiegen, zum Teil im zweistelligen Bereich.
Harddisks mit 500 GByte sind knapp. Dementsprechend deutet hier die Preiskurve steil nach oben. Alle anderen Kapazitäten sind relativ gut verfügbar. Daher fällt der HEK für die meisten Typen, zum Teil um bis zu 30 Prozent.
Auch heuer lebt das Komponenten-Business vom schnellen Technologiewechsel. Neue Mainstream-CPUs und Top-Grafikkarten sollen ab Jahresmitte den Absatz forcieren. Aktuell ziehen bei guter Nachfrage und Verfügbarkeit die Preise dollarbedingt an. DDR-RAMs wurden seit Dezember um bis zu 20 Prozent teurer.
Der Markt für SSDs bereitet dem Handel viel Freude. Der Bedarf übersteigt die verfügbare Warenmenge. Dies hält die Preise und Margen auf einem stabil hohen Niveau. Bleibt zu hoffen, dass die steigende Zahl von Anbietern das Segment nicht vorschnell "kaputt" macht.
Die Nachfrage nach internen Festplatten ist weiterhin sehr gut. Gleichzeitig verbessert sich auch die Verfügbarkeit der Produkte. Die Preise bewegen sich aktuell auf einem stabilen Niveau, mit zum Teil leichten Abschlägen. Mit den ersten drei Monaten 2010 kann die Branche jedenfalls zufrieden sein.
In kleinen Firmen wie auch bei Heimanwendern wächst der Bedarf an vernetztem Speicher. Marktforscher prognostizieren für Consumer-NAS ein jährliches Absatzwachstum von weltweit 40 Prozent. Gleichzeitig gilt es, den Datenbestand mit RAID vor dem Ausfall einer Harddisk zu schützen. Der Fachhandel kann hier profitieren, muss sich aber geringen Margen und einem harten Wettbewerb stellen.
Vorbei ist es mit dem stabilen Preisgefüge bei DDR1- und DDR2-Speichern. Seit zwei bis drei Wochen klettern die HEKs spürbar nach oben. Dafür legt der Preisaufschwung bei DDR3-Modulen eine Verschnaufpause ein. Über die Entwicklung bis Ostern ist sich der Markt indessen uneins.
Kurz vor dem Quartalsende ziehen die Komponentenpreise noch einmal an. Betroffen sind fast alle Produktgruppen bis auf Mainboards und Grafikkarten. Noch ist unklar, wie sich der HEK in den kommenden Wochen entwickelt. Gut für das Ostergeschäft: Speziell im Nachrüstmarkt besteht großes Interesse an kommenden Technologien wie DDR3 und USB 3.0.
Die HEKs für SSDs halten im 4-Wochen-Rückblick ein relativ stabiles Niveau. Im Vergleich zum Jahresanfang sind aber alle Modelle etwas teurer geworden. Der Handel kann auf eine anhaltend hohe Nachfrage bauen, allerdings auch mit einer weiterhin schwierigen Verfügbarkeit.
Die HEKs für Desktop-Laufwerke legen wieder etwas zu. 2,5-Zoll-Platten hatten ihre Hochphase Anfang Februar und sind aktuell wieder etwas günstiger zu haben. Vor allem im Segment für externe Platten soll das kompakte Format künftig die Marktführung übernehmen.
Die Grafikkartenszene wartet immer noch auf Nvidias erste Produkte mit DirectX-11-Kompatibilität. AMD plagen zwar Lieferschwierigkeiten, der Abverkauf läuft jedoch bestens. Das heise resale Preisradar belegt: Bei den meistgesuchten Grafikkarten kommt Nvidia erst unter ferner liefen.
Die anhaltend hohe Nachfrage nach SSDs reißt nicht ab. In Kombination mit steigenden Chip-Preisen ziehen auch die HEKs kontinuierlichen weiter an. Im PC-/Notebook-Segment werden aktuell deutlich mehr Laufwerke umgesetzt, als im Corporate-Bereich – Tendenz steigend.
Während Händler 3,5-Zoll-Festplatten aktuell moderat günstiger einkaufen können, steigen die Verkaufspreise. Mit zunehmender Nachfrage Ende Januar erwartet die Distribution eine weitere Verschärfung der bereits angespannten Liefersituation.
Die HEKs für Speichermodule zeigen über den Jahreswechsel nur geringe Schwankungen. Bei steigender Nachfrage werden DDR3-RAMs etwas teurer. DDR2 können Reseller dagegen günstiger einkaufen. Die bewährte Technik bleibt trotz des Generationswechsels weiterhin ein Umsatzträger.
Für das neue Jahr wagt die Komponenten-Branche eine positive Prognose. Erwartet werden eine anhaltend hohe Nachfrage und zumindest im ersten Quartal stabile Preise. Die Allokation, beispielsweise bei Platten, soll sich erst ab April langsam auflösen.
Die Hersteller von Festplatten, Prozessoren und Speichermodulen kommen mit einem blauen Auge davon. Die erwartete Pleitewelle ist nicht eingetreten. Vielmehr gelang es Überproduktionen abzubauen und die Preise zu stabilisieren. Zum Jahresende sind diverse Produktgruppen knapp. Eine Besserung soll nicht vor Mitte des ersten Quartals 2010 eintreten.
Die Preise von SSDs gehen kontinuierlich nach oben. Die Verfügbarkeit ist dennoch insgesamt besser als zu erwarten. Gefragte Modelle mit 60 bis 128 GByte sind je nach Hersteller jedoch immer wieder knapp.
Um bis zu 30 Prozent stiegen die Speicherpreise in den letzten beiden Monaten. Seit Ende November tendieren die HEKs moderat wieder nach unten. Damit bewahrheiten sich die Prognosen der Marktbeobachter. Mit Windows 7 und den neuen Chipsätzen beginnt allmählich das Zeitalter von DDR3. Mit dem steigendem Bedarf passen nun auch die Einstandskosten.
Das ruinöse Preistreiben der Speicherbranche ist gestoppt. DDR2-800-Speicher sind mittlerweile doppelt so teuer, als noch im Januar. Marktbeobachter rechnen in den kommenden Wochen mit einem stabilen HEK. DDR3-Module haben preislich zu DDR2 aufgeschlossen.
Im gesamten zweiten Halbjahr kann der Handel auf eine hohe Nachfrage nach Festplatten bauen. Dies führt bei Kapazitäten ab 500 GByte herstellerübergreifend immer wieder zu Lieferschwierigkeiten.
Seit Beginn des dritten Quartals 2009 sind die Händlerpreise für DDR2-800-Speicher zum Teil um über 60 Prozent gestiegen. Marktbeobachter rechnen aktuell nicht mit einer Trendwende.
Staatliche Hilfen sind etwas Feines für diejenigen, die davon profitieren. Wie zum Beispiel die Milchbauern. Rund 100.000 gibt es davon in Deutschland. Die IT-Händler bekommen diese Hilfen nicht. Deshalb gibt es auch viel weniger von ihnen.
Der 1979 von Günther Kalina gegründete Spezialdistributor verkörpert drei Jahrzehnte aktiven IT-Großhandel. Knapp 20 Mitarbeiter wickeln noch heute den Vertrieb von Computer-Hardware aus der CTT-Zentrale im Münchner Osten ab.
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