Der britische Datenschutzbeauftragte Christopher Graham hat die eigenen, im Mai 2005 aufgestellten Bestimmungen zum Einsatz von Cookies gelockert: Statt einer expliziten Nutzereinwilligung soll nun ein impliziertes Akzeptieren ausreichen.
In Großbritannien fordern mehrere Nutzer des Apple-Browsers Schadensersatz von Google. Der Suchmaschinenkonzern hatte die Cookie-Sperre in Safari mit einem Trick umgangen.
Mit dem "Deutschen Datenschutzrat Online-Werbung" hat die Werbebranche eine neue Initiative ins Leben gerufen. Unter anderem sollen Verbraucher sehen können, wenn Nutzerdaten erhoben werden.
Die zuständige US-Richterin kündigte an, dass sie die Einigung des Internet-Konzerns mit der amerikanischen Handelskommission FTC billigen wolle.
Die US-Handelsaufsicht und der Suchmaschinenriese sind laut einem Bericht des "Wall Street Journal" kurz davor, sich über eine Geldbuße zu einigen. Sie könnte höher ausfallen als zuvor berichtet.
Ein Institut der Universität Berkeley hat sich die Aktivitäten zum Verfolgen von Nutzerspuren beliebter Webseiten genauer angeschaut. Der Einsatz von Flash-Cookies ist demnach rückläufig, andere Methoden legen zu.
Angesichts anhaltender Unsicherheiten rund um die Cookie-Vorgaben der EU hat die "Artikel 29"-Gruppe der europäischen Datenschutzbeauftragten detailliert erläutert, wie sich Browserdateien rechtskonform einsetzen lassen.
Das weltgrößte Online-Netzwerk hat den Entwurf einer neuen Richtlinie für den Umgang mit Nutzerdaten zur Diskussion ins Netz gestellt. Die Nutzer können den Vorschlag kommentieren.
Die E-Privacy-Richtlinie der EU sei "hinreichend bestimmt" und könne auch ohne Umsetzung in deutsches Recht als Maßstab für hiesige Aufsichtsbehörden gelten, meint der Bundesdatenschutzbeauftragte.
Die US-Handelsaufsicht erwägt einem Bericht zufolge, den Internetkonzern wegen Umgehens der Cookie-Sperre in Apples Browser Safari zu einer Strafzahlung in Höhe von über 10 Millionen US-Dollar zu verdonnern.
Die Umgehung der Sperre für Drittanbieter-Cookies im Safari könnte für Google sehr teuer werden. Regulierer auf beiden Seiten des Atlantik untersuchen jetzt die Praxis und in den USA könnte eine Strafe sehr teuer werden.
Google nutzt nach einer Microsoft-Analyse eine Schwachstelle der P3P-Spezifikation aus. Aber auch Sites wie Facebook nutzen den gleichen Trick.
Die Sozialdemokraten wollen eine EU-Richtlinie in nationales Recht gießen und das Setzen von Cookies in der Regel nur noch nach Unterrichtung und Einwilligung des Nutzers erlauben.
Die "Artikel 29"-Gruppe der europäischen Datenschutzbeauftragten hat an Beispielen erläutert, wie Cookies im Einklang mit den geänderten EU-Vorgaben verwendet werden können.
Das Online-Banking von Postbank zwingt Firefox-Nutzer, alle Cookies anzunehmen. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben daran, das Problem zu beheben.
Sicherheitsspezialisten schlagen vor, Webserver auf Stromchiffrieralgorithmen umzustellen. Google arbeitet derweil an einem Fix für Chrome.
Die "Artikel 29"-Gruppe der europäischen Datenschutzbeauftragten lehnt die Empfehlungen von Branchenvereinigungen für verhaltensbezogene Werbung und den damit verknüpften Einsatz von Browserdateien ab.
Nachdem Wissenschaftler die Details raffinierter Tracking-Verfahren offengelegt haben, setzen sich die Gerichte damit auseinander – und das betroffene Unternehmen hat die Dauerkekse vom Markt genommen.
Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung haben Benutzer keine Chance, raffinierte Tracking-Methoden durch Websites zu verhindern.
Laut Gesetz müssen britische Websites ab Ende Mai den Besucher vor dem Setzen eines Browser-Cookies um Erlaubnis fragen. Ein BBC-Onlinemagazin nimmt die Umsetzung der EU-Richtlinie eher unfreiwillig aufs Korn.
Durch eine ungepatchte Lücke im Internet Explorer können Angreifer die Cookies von den Besuchern präparierter Webseiten auslesen.
Apples iOS-Browser deaktiviert sogenannte Third-Party-Cookies standardmäßig. Das nervt Marketingunternehmen, die so schlechter Nutzer nachverfolgen können.
Bis zum 25. Mai müssen eigentlich die Änderungen an der E-Privacy-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Damit die Nutzer mehr Kontrolle über die Inhalte auf ihren Rechnern bekommen, könnte auch die Werbe- und Softwarebranche Beiträge leisten.
Datenschützer monieren, dass bisher kein EU-Mitgliedsstaat ernsthafte Anstrengungen zur Implementierung der Brüsseler Vorgaben über den Datenschutz in der elektronischen Kommunikation gemacht habe.
Wer in Facebook Verschlüsselung aktiviert und dann eine Facebook-App verwendet, schaltet die Sicherung damit gleich wieder komplett ab.
Forscher bei Microsoft Research wollen aus simplen Logdaten ablesen, wo sich ein Nutzer gerade befindet – ob bei der Arbeit oder zuhause.
Datenschützer wollen das Auswerten von Nutzerinformationen im Internet erschweren. Doch durch die Analyse von Log-Dateien lassen sich "Do-not-track"-Funktionen aushebeln.
Ein von Adobe und Web-Browser-Herstellern ersonnenes API soll die Kontrolle von Flash-Cookies direkt in den Einstellungen des Browsers ermöglichen. Bislang ging das nur über Umwege.
Dank der redaktionseigenen Glaskugel präsentiert heise Security schon jetzt und wie immer exklusiv den ultimativen Jahresrückblick auf das vor uns liegende Jahr 2011.
Die neue Funktion im Internet Explorer 9 liefere Informationssammlern eine perfekte Ausrede gegen Regulierung, meint Sicherheitsexperte Simson Garfinkel.
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