Mobbing bekommt über das Internet eine neue Dimension. Üble Gerüchte, peinliche Fotos und Videos werden vor aller Augen verbreitet. Eine Cybermobbing-Studie zu Schülern gibt Aufschluss über die Attacken, Opfer, Täter und die Rolle von Eltern und Schulen.
Die von Ermittlern im Netz erfassten Delikte sowie Straftaten mit Computerbezug sind 2012 im Vergleich zum Vorjahr um jeweils rund 3 Prozent angestiegen, wie aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht.
Insgesamt 45 Millionen US-Dollar soll ein weltweit agierender Betrügerring ergaunert haben. Jetzt wurde die New Yorker Zelle von der Polizei zerschlagen.
Die im Netz eingehenden Bestellungen soll der Betreiber des Online-Drogenshops mit einem anonymen Bezahl- und Versandverfahren bedient haben. Doch der benutzte Paketzustelldienst hatte mit den Ermittlern kooperiert.
In das Internet der Diebe, Geldwäscher, Erpresser und Betrüger kommt Licht. Nicht nur die Polizei, auch Wissenschaftler erkunden die Online-Schattenwirtschaft. Ihre Erkenntnisse könnten potenziellen Opfern helfen, sich besser zu schützen.
Der bayerische Innenminister Herrmann (CSU) warnt vor Krieg im Netz – ein neues Kompetenzzentrum soll bei der Gefahrenabwehr helfen. Die SPD sähe es hingegen lieber, wenn die Polizei erstmal mehr PCs mit Internetzugang bekäme.
Schubsen und Hänseleien auf dem Schulhof kennt jeder aus seiner Schulzeit. Heute findet Mobbing vielfach im Internet statt - eine Flucht gibt es für Kinder und Jugendliche nicht mehr.
Kriminelle aus der Ukraine und Russland sollen mit Hilfe des Carberp-Trojaners bis zu 200 Millionen Euro erbeutet haben. Etwa 20 Personen wurden festgenommen. Schon im März gab es eine ähnliche Festnahme. Auch dort fand man den Carberp-Trojaner.
Die britische Regierung hat eine Initiative ins Leben gerufen, um die britische Wirtschaft besser vor Cyberangriffen zu schützen. Unternehmen und Behörden wollen dafür eng kooperieren – gemeldete Attacken sollen aber nicht unbedingt öffentlich werden.
Der Bundesnachrichtendienst soll mit dem Aufbau eines Zentrums zur Abwehr von Hackerangriffen begonnen haben. Dort sollen bis zu 130 Mitarbeiter arbeiten. Geeignete zu finden, ist jedoch kostspielig, will der Spiegel erfahren haben.
Australische Medien berichten von Hackerangriffen auf die Zentralbank des Landes und sprechen dabei von Spuren nach China und kompromittierten Informationen. Die Zentralbank bestätigt, dass es Cyberattacken gab, sonst nichts.
Ein gutes Jahr seit Beginn der Cybercrime-Kooperation zwischen dem IT-Verband Bitkom und dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hat ist ein weiteres LKA eine solche Kooperation eingegangen.
2012 ist nach Angaben einer US-Beratungsfirma die Zahl der Betroffenen gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent gestiegen.
Die Sicherheitsfirma Mandiant belegt auffällige Übereinstimmungen zwischen der populärsten chinesischen Hackergruppe und Einheiten des chinesischen Militärs.
"Schutz und Sicherheit im digitalen Raum" ist das Thema des großen Sicherheitskongresses, der nächste Woche in Berlin stattfindet. Während die Piraten-Partei Kritik übt, lobt die Polizeigewerkschaft den Fokus auf Cyberspace.
Die EU plant eine Meldepflicht für Cyberattacken, was der Gesellschaft für Informatik aber nicht weit genug geht: Sie fordert, dass Unternehmen erkannte Sicherheitslücken melden und ihre Kunden informieren müssen.
Die EU will die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen stärken und Cyberkriminalität eindämmen. Dafür soll auch eine europäische "Cyberverteidigungspolitik" entwickelt werden – und eine Meldepflicht kommen.
Zwei Führungskräfte von Google bezeichnen China in einem bald erscheinenden Buch als gefährlichsten Unternehmens-Hacker der Welt. Die USA könnten aber nicht mit gleichen Mitteln auf die Bedrohung antworten.
In Deutschland ist fast jeder zweite Surfer schon einmal zum Opfer von Internetkriminalität geworden, am häufigsten ging es um Schadsoftware. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie der GfK.
Angesichts der wachsenden Abhängigkeit von Netzen fordert Hans-Peter Friedrich, den Kampf gegen Hackerangriffe auf Staat und Wirtschaft zu stärken. Darüber wolle er auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz sprechen.
Durch elektromagnetische Strahlen sollen Netzwerke infiltriert werden, die eigentlich von der Außenwelt abgeschottet sind.
Das European CyberCrime Center (EC3) im niederländischen Den Haag nimmt seine Arbeit auf. EU-Kommissarin Cecilia Malmström betonte zur Eröffnung die Bedeutung von Kooperationen wie bei der Operation Ikarus.
Am Freitag wird in Den Haag das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität offiziell eröffnet. Das bei der Europol-Behörde angesiedelte Zentrum soll die nationalen Spezialisten "operationell unterstützen".
Mecklenburg-Vorpommern meldet seit Jahren einen kontinuierlichen Anstieg der Cyberkriminalität, auch für das abgelaufene Jahr 2012 wird ein Zuwachs erwartet. Das Land arbeitet mittlerweile mit Schwerpunktstaatsanwaltschaft und einer Online-Meldestelle.
Deutschland sei bestens vernetzt, um grenzüberschreitenden Cybersicherheitsvorfällen zu begegnen, teilt die Bundesregierung mit. Der Linken-Politiker Andrej Hunko kritisiert die Auskünfte.
Die US-Justiz ist nicht gewillt, die privaten Beschuldigungen im Fall Broadwell/Petraeus zur Staatsaffäre aufzublasen. Er bringt die Justizbehörden aber wegen der strikten Regeln des US-Präsidenten Obama in Zugzwang, Whistleblower zu verfolgen.
Ein Kreditkarten-Zahlungsdienstleister half einem Verbrecherring, Zahlungen von Scareware-Opfern abzuwickeln. Für diesen Service wurde der Mann zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 650.000 US-Dollar verurteilt.
Die EU arbeitet an einer Strategie für Cybersicherheit in Europa. Ein Gesetzesentwurf soll u.a. die Pflichten für Internet-Anbieter, Telekommunikationsfirmen und Rechenzentrums-Betreiber bei Angriffen auf Netze und Cloud-Infrastrukturen festlegen.
Während der Amtszeit von Nicolas Sarkozy, in der Endphase des letzten französischen Wahlkampfs, sollen sich Angreifer Zugang zu Rechnern des Präsidentenpalastes verschafft haben. Mitarbeiter des Präsidenten fielen vermutlich auf Social Engineering herein.
In Deutschland liegt das Thema IT-Security nur selten im Zuständigkeitsbereich der CIOs. Zugleich reagiert ein Großteil aber durchaus sensibel bei diesem Thema.
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