Auf dem 13. Sicherheitskongress des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik Bonn haben Vertreter von Wirtschaft und Behörden ihren Streit über das geplante IT-Sicherheitsgesetz fortgeführt.
Ab Dienstag warten sechs Keynotes, 42 Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion und die konstituierende Sitzung des Beirats der Allianz für Cybersicherheit auf Besucher des 13. BSI-Kongresses.
Die USA gehen davon aus, dass einige Attacken auf Computer der US-Regierung von China ausgegangen sind. Die Chinas Militär sieht darin haltlose Beschuldigungen.
Der bekannte Hacker und Sicherheitsexperte sieht Probleme bei Industrieanlagen und anderen kritischen ans Netz angeschlossenen Geräten. Diese wurden durch großangelegte Scans offenbart.
Ein amerikanischer IT-Sicherheitsexperte hat in einem privaten Experiment 3,7 Milliarden IP-Adressen angefunkt. Die dabei gesammelten Daten offenbaren massive Sicherheitslücken auch bei kritischen Infrastrukturen.
Mit 288 zu 127 Stimmen haben die Abgeordneten den umstrittenen Cyber Intelligence Sharing and Protection Act (CISPA) verabschiedet, wonach sich Wirtschaft und Regierung stärker über IT-Angriffe austauschen sollen.
Bei seinem China-Besuch hat der US-Außenminister die Einsetzung von Arbeitsgruppen zu den Themen Cyber-Security und globaler Klimaschutz vereinbart.
Der Höhenflug des Bitcoin wird von Hackerangriffen überschattet: Die Börse Mt. Gox leidet unter DDoS-Attacken und der Wallet-Dienst Instawallet geht komplett außer Betrieb.
Das Innenministerium hat einen Gesetzesentwurf zur Förderung der IT-Sicherheit vorgelegt – und nun melden Wirtschaftsverbände Bedenken an. Sie befürchten Überregulierung und Kompetenzwirrwarr.
Die britische Regierung hat eine Initiative ins Leben gerufen, um die britische Wirtschaft besser vor Cyberangriffen zu schützen. Unternehmen und Behörden wollen dafür eng kooperieren – gemeldete Attacken sollen aber nicht unbedingt öffentlich werden.
Die Behörden Südkoreas untersuchen den Ausfall der Netzwerke dreier TV-Sender und zweier Banken. Eine Cyberattacke sei wahrscheinlich, Urheber und Ausgangspunkt allerdings unklar.
Das Bundesinnenministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz "zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme" an Verbände verschickt. Es soll vor allem den Schutz kritischer Infrastrukturen verbessern helfen.
Vom 14. bis zum 16. Mai lädt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum 13. Deutschen IT-Sicherheitskongress nach Bonn ein.
Die 100 größten Rüstungskonzerne der Welt haben 2011 insgesamt 5 Prozent weniger Umsatz gemacht als im Jahr davor. Als neues Betätigungsfeld gewinnt unterdessen Cybersecurity an Bedeutung.
Die EU plant eine Meldepflicht für Cyberattacken, was der Gesellschaft für Informatik aber nicht weit genug geht: Sie fordert, dass Unternehmen erkannte Sicherheitslücken melden und ihre Kunden informieren müssen.
Der US-Präsident hat am Dienstag ein Dekret in Kraft gesetzt, das den Austausch von Informationen über Gefahren zwischen Regierung und den Betreibern wichtiger Infrastrukturen regeln soll. Das soll die Cybersicherheit erhöhen.
Ein neues Dossier der US-amerikanischen Geheimdienste berichtet über anhaltende Hackerangriffe aus China, Russland, Israel und Frankreich. Die USA arbeite an Reaktionen.
Die EU will die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen stärken und Cyberkriminalität eindämmen. Dafür soll auch eine europäische "Cyberverteidigungspolitik" entwickelt werden – und eine Meldepflicht kommen.
Die US-Regierung malt weiter Schreckensszenarien vor Angriffen auf kritische Netzinfrastrukturen aus. Dieses Mal betonte die für "Homeland Security" zuständige Janet Napolitano, dass ein "Cyber-9/11" kurz bevorstehen könne.
Für den Security-Experten Eugene Kaspersky ist es absehbar, dass ein Staat Opfer einer ernsten Cyberattacke wird, die kritische Infrastruktur zerstört. Auf der DLD-Konferenz breitete er dem Publikum ein düsteres Szenario aus.
Deutschland sei bestens vernetzt, um grenzüberschreitenden Cybersicherheitsvorfällen zu begegnen, teilt die Bundesregierung mit. Der Linken-Politiker Andrej Hunko kritisiert die Auskünfte.
Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit hat 30 kostenlose Honeypots getestet und spricht Empfehlungen für die Anwendung in Unternehmen aus. Die Studie soll die Nutzung von Honeypots ausweiten.
Die Bundesregierung hat den Abschlussbericht der 2011 durchgeführten "Länderübergreifende Krisenmanagementübung (Exercise)" aka LÜKEX 2011 vorgelegt. An Twitter kommt demnach auch das Krisenmanagement nicht vorbei.
Barack Obama hat laut einem Zeitungsbericht im Oktober eine geheime Direktive unterzeichnet, die den Umgang der USA mit der Gefahr aus dem Cyberspace neu regelt. Angriffe aus dem Netz könnten bald eine größere Gefahr darstellen als der Terrorismus.
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin beklagt eine dramatische Zunahme an Attacken auf die Netze und IT-Syteme. Besonders Zuliefererfirmen würden massiv angegriffen, um von dort aus Attacken auf besonders abgesicherte Unternehmen zu starten.
Bundeswirtschaftsminister Philip Rösler hat in Essen den siebten IT-Gipfel eröffnet. Dabei setzte er sich kritisch mit Plänen des Innenministeriums auseinander.
Hartmut Isselhorst vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat zum heutigen IT-Gipfel die neuesten Zahlen zur Cyber-Sicherheit in Deutschland vorgestellt. Sie wurden von Politikern wie dem Innenminister und von Experten diskutiert.
Die Deutsche Telekom wirbt verstärkt um ein gemeinsames Vorgehen der Wirtschaft im Kampf gegen Cybercrime. Der Chef von T-Systems regt dafür die Gründung eines neuen Unternehmens mit IT-Sicherheitstruppe an.
Die am Donnerstag gestartete „Allianz für Cyber-Sicherheit“ bietet Unternehmen die Möglichkeit, Angriffe auf ihre IT einer zentralen Meldestelle mitzuteilen. Außerdem will die Initiative Informationsangebote bereitstellen.
Die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Cornelia Rogall-Grothe, hat eine Initiative vorgestellt, mit der Betreiber kritischer Infrastrukturen, Provider und Webseitenanbieter in die Pflicht genommen werden sollen.
heise online Themen