Die Kriege der Zukunft werden wohl nicht nur mit Kampfflugzeugen, Kriegsschiffen und Bodentruppen geführt. Der Computer dürfte auch als Waffe bedeutender werden. Die Bundeswehr bereitet sich mit einem Trupp von Informatikern auf den Cyber-Krieg vor.
Internetspionage gibt es schon lange, neu sei hingegen die Bedrohungsrhetorik, die inzwischen schrille und nationalistische Töne annehme. Die Menschen sollten nicht darauf hereinfallen, fordert der IT-Security-Veteran.
Cyberspionage gibt es schon lange. Neu ist hingegen die Bedrohungsrhetorik, die inzwischen schrille und nationalistische Töne annimmt. Wir sollten nicht darauf reinfallen, meint Bruce Schneier.
Zu den Regeln gehört die Festlegung, dass staatliche Cyberkrieger keine Einrichtungen wie Atomkraftwerke angreifen dürfen, mit denen die Zivilbevölkerung unkalkulierbaren Risiken ausgesetzt ist. An Cyberangriffen beteiligte Hacker gelten als Kombattanten.
Neuer Aspekt im Konflikt auf der koreanischen Halbinsel: Nordkorea sieht seine Computernetze Hacker-Angriffen aus dem Ausland ausgesetzt. Verdächtigt werden der "Erzfeind" USA und Südkorea.
Die USA haben China mehrfach massive Cyberspionage vorgeworfen, was China stets zurückwies und mit Gegenvorwürfen konterte. Nun scheinen die Streitparteien aber zu Gesprächen bereit.
Die 100 größten Rüstungskonzerne der Welt haben 2011 insgesamt 5 Prozent weniger Umsatz gemacht als im Jahr davor. Als neues Betätigungsfeld gewinnt unterdessen Cybersecurity an Bedeutung.
Mit ihrer offensiven Cyberwar-Strategie fördert die US-Regierung einen globalen Markt für IT-Sicherheitslücken, beklagen Experten. Das könnte das Web noch unsicherer machen, als es heute schon ist.
Mit ihrer offensiven Cyber-Kriegsstrategie fördert die US-Regierung einen globalen Markt für Sicherheitslücken in Computern. Das könnte das Web noch unsicherer machen, als es heute schon ist.
Ein neues Dossier der US-amerikanischen Geheimdienste berichtet über anhaltende Hackerangriffe aus China, Russland, Israel und Frankreich. Die USA arbeite an Reaktionen.
Zwei Führungskräfte von Google bezeichnen China in einem bald erscheinenden Buch als gefährlichsten Unternehmens-Hacker der Welt. Die USA könnten aber nicht mit gleichen Mitteln auf die Bedrohung antworten.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz beschäftigten sich Regierungs- und Unternehmensvertreter mit Internetangriffen und berieten Gegenstrategien.
Cyber-Waffen sollten laut Kaspersky ebenso wie biologische, chemische oder nukleare Waffen behandelt werden – also geächtet werden. Den Vorwurf, dass Antivirensoftware-Hersteller nur aus Werbezwecken Warnungen aussprechen, wies er ab.
Als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung aus dem Cyberspace soll die Anzahl der Mitarbeiter des Cyber Command verfünffacht werden.
Für den Security-Experten Eugene Kaspersky ist es absehbar, dass ein Staat Opfer einer ernsten Cyberattacke wird, die kritische Infrastruktur zerstört. Auf der DLD-Konferenz breitete er dem Publikum ein düsteres Szenario aus.
Experten der Kaspersky Labs haben eine im groß angelegte Cyberspionage-Kampagne entdeckt. Darüber konnten sich Unbekannte vertrauliche geopolitische Informationen von zahlreichen öffentlichen Einrichtungen weltweit verschaffen.
Zuerst meldet eine iranische Nachrichtenagentur, ein Cyber-Angriff auf Industrieanlagen habe mit Unterstützung von Hackern abgewehrt werden können. Dann will der dabei zitierte Behördenvertreter das so nicht gesagt haben.
Deutschland sei bestens vernetzt, um grenzüberschreitenden Cybersicherheitsvorfällen zu begegnen, teilt die Bundesregierung mit. Der Linken-Politiker Andrej Hunko kritisiert die Auskünfte.
Der ehemalige Direktor der Nationalen Sicherheitsbehörde fällt in die Kriegs-Rhetorik von Verteidiungsminister Panetta ein: Eine "9/11-Warnung vor Cyberattacken" habe es bereits gegeben, in Gefahr sei die gesamte US-Infrastruktur.
Propalästinensische Hacker haben umfassend zugeschlagen: Von Twitter bis Youtube verbreiten die Accounts von Israels Vizepremier Silvan Shalom anti-israelische Statements.
Pakistanische Hacker, Anonymous, die Hamas – Israel im Web-Kreuzfeuer. Der Nahostkonflikt tobt auch im Netz, die Angreifer sind aber nicht erst seit gestern aktiv.
Barack Obama hat laut einem Zeitungsbericht im Oktober eine geheime Direktive unterzeichnet, die den Umgang der USA mit der Gefahr aus dem Cyberspace neu regelt. Angriffe aus dem Netz könnten bald eine größere Gefahr darstellen als der Terrorismus.
Soll ein Republikschutz bei der politischen Polizei den Verfassungsschutz ersetzen? Müssen Informationen gegen Cybercrime schneller zirkulieren? Bei einer Tagung der Polizeigewerkschaft stand auch die Trennung von Polizei und Geheimdiensten in Frage.
Offenbar schätzt die indische Regierung Cyberkriminalität als immer größere Bedrohung der nationalen Sicherheit ein. Deshalb setzt sie auf Prävention im großem Maßstab.
Der Iran hat Berichte aus den USA zurückgewiesen, wonach Computerexperten des Landes hinter Hacker-Angriffen auf amerikanische Ziele stecken sollen. Diese falschen und unsachlichen Anschuldigungen seien politisch motiviert.
Die US-Regierung glaubt, dass iranische Hacker hinter den in den vergangenen Monaten durchgeführten Angriffen auf große amerikanische Banken und Ölfirmen stecken.
Die USA hätten nicht nur ihre Fähigkeiten verbessert, dem Ursprung von Angriffen nachzugehen, sie könnten auch Bedrohungen mit einem Erstschlag begegnen, sagte Leon Panetta in New York.
25 EU-Staaten proben den Ernstfall: Entscheider aus der öffentlichen Verwaltung und erstmals auch aus der Privatwirtschaft sollten am Donnerstag gemeinsam eine großangelegte DDoS–Attacke bewältigen.
Südkorea schickt sich an, seine defensiven und offensiven Kräfte im Cyberwar gegen Nordkoreas Hacker zu verstärken. Unter anderem soll das Personal des "Cyberkommandos" auf 1000 Mitarbeiter verdoppelt werden.
Die US Air Force sucht in einer offenen Ausschreibung nach Demonstrationen für die Durchführbarkeit von Cyberwar-Aktivitäten und die dahinterstehenden technischen Konzepte. Gefragt sind offensive Waffen und unterstützende Fähigkeiten.
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