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Mit einer neuen Version des freien DNS-Servers BIND schließen die Entwickler eine Lücke, die eine Denial-of-Service-Attacke erlaubt.
GEMA-Sperren bei YouTube, Geoblocking bei US-Serien, TV-Mediatheken mit begrenzter Haltbarkeit: Für grenzenlosen Videospaß muss man nachhelfen. Das c't Dossier "Online-Videos ohne Grenzen" erklärt, wie man Filme weltweit ansehen und mitschneiden kann.
Weil sich immer mehr Angriffe zentrale Systeme im Domain Name System zu Nutze machen, behält es sich die Denic vor, die Zahl der Antworten auf .de-Domainanfragen zu kappen. Noch wolle man aber eigene Erkenntnisse sammeln.
Skrupellose Geschäftemacher bieten ganz offen DDoS-Angriffe als Dienstleistung an. Scherereien mit Strafverfolgern fürchten sie nicht - denn die seien mit im Boot, berichtet ein renommierter US-Blogger.
Auf dem Treffen der IP-Adressverwaltung RIPE wurde darüber debattiert, wie schwarze Schafe dazu gebracht werden können, überfällige Sicherungen vorzunehmen.
Während es bislang reichte, seinen kostenlosen DynDNS-Namen bei Dyn.com per Update-Client am Leben zu erhalten, muss man sich dafür nun direkt an der Betreiber-Webseite anmelden.
Namebench hilft bei der Suche nach dem schnellsten Nameserver. Das Python-Tool prüft und vergleicht dabei die Reaktionszeiten mehrerer DNS-Server.
Nachdem in den vergangenen Tagen Medienberichten zufolge wegen eines DDoS-Angriffs das gesamte Internet in Gefahr gewesen sein soll, zeigt sich inzwischen, dass die Infrastruktur kaum beeinträchtigt war.
Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich in der vergangenen Woche die bislang heftigste Distributed-DoS-Attacke in der Geschichte des Internet. Bis zu 300 GBit/s Daten prasselten auf Spamhaus ein.
Das jetzt veröffentlichte Update für den freien DNS-Server bind schließt eine Sicherheitslücke, die für Denial-of-Service-Angriffe ausnutzbar waren. Betroffen sind nur solche Server, die die für den Umstieg auf IPv6 gedachte Option DNS64 nutzen.
Der Verwalter der .de-Domain wechselt bei der Registrierung das Datenbanksystem gegen ein Open-Source-Produkt aus. de-Domains lassen sich während des Umbaus nicht verwalten und auch andere DeNIC-Dienste sind betroffen.
Lange und wechselnde Schlüssel mit Verfallsdatum sowie der nötige Nachdruck beim E-Mail-Provider helfen laut M3AAWG gegen die kürzlich bekannt gewordene Lücke bei DKIM, der Authentizitäts-Sicherung von E-Mail-Absendern.
Die Messaging, Malware and Mobile Anti-Abuse Working Group hat sieben Richtlinien veröffentlicht, die Administratoren und Betreibern beim Beheben der kürzlich bekannt gewordenen Schwachstelle bei den digitalen Signaturen von E-Mails (DKIM) helfen sollen.
Große Firmen wie Google, Yahoo, eBay und Amazon setzten für digitale Signaturen in E-Mails derart schwache Schlüssel ein, dass sich diese in wenigen Tagen knacken ließen.
Dass Brüssel Betreiber von Internet-Casinos auch mit DNS-Sperren an die Kandare nehmen will, lässt nicht nur aus der Branche selbst Proteste erwarten. Im bisherigen Regulierungs-Dickicht ist der Markt fürs Online-Zocken auf 90 Milliarden Euro angewachsen.
Auf dem 45. ICANN-Treffen in Toronto wollen Vertreter von Regierungen Empfehlungen zu den Nachteilen von Domain Name Blocking entwickeln.
Name.space, Betreiber alternativer Zonen, erhebt vor Gericht kartellrechtliche, wettbewerbsrechtliche und markenrechtliche Vorwürfe gegen die private Netzverwaltung.
Die private Netzverwaltung will nun doch die Reihenfolge für die Bearbeitung der beantragten 2000 generischen Top-Level-Domain-Namen auslosen: Bewerber oder deren Vertreter müssen dazu vor Ort Lose kaufen und der Ziehung beiwohnen.
Während Strafverfolger von Domainanbietern die langfristige Speicherung von Domaininhaber-Daten fordern, kritisieren europäische Datenschützer dieses Vorhaben als rechtswidrig und illegitim.
Auf dem derzeitigen Treffen der IP-Adressverwaltung RIPE suchte ein Panel "alter DNS-Haudegen" nach Wegen aus der Misere.
In Amsterdam treffen sich Vertreter der am europäischen IP-Adressverwalter RIPE beteiligten Unternehmen und Verbände zum 65. RIPE-Meeting, bei dem etwa über Domain Name System, IPv6 oder das Internet-Routing debattiert wird.
Angreifer sollen versucht haben, die DNS-Server der Telekom lahmzulegen. Der Konzern will das Rechenzentrum identifiziert haben, aus dem der Angriff gestartet wurde.
Noch bis kommenden Sonntag können Interessierte einen Bericht der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers über die Nutzung von punktlosen Domainnamen wie http://example kommentieren.
Das österreichische CERT warnt vor einem Fehler in Version 9 des freien DNS-Servers bind: Durch ein überlanges Datenfeld könne er abstürzen. Geschehe das bei Providern, sehe es für Kunden so aus, als ob "das Internet nicht mehr funktioniert".
Beim größten Webhoster der Welt waren zahllose Web-Auftritte stundenlang offline. Ursache sei nicht ein Hacker-Angriff, sondern eine "Serie interner Netzwerkereignisse" gewesen, die Routertabellen zerstörten.
Rund 3000 Nameserver aus aller Welt schütteten die Server von heise online mit Antworten zu, die die nie bestellt hatten. Die Heise-Server selbst hatten damit kein Problem – denn schon die vorgelagerten Router knickten unter der Last ein.
Das RIPE NCC hat zwei IP-Adressblöcke neu vergeben, die in Quarantäne waren, weil sie von einem Trojaner genutzt wurden. Das könnte problematisch für die neuen Inhaber sein – und für eventuell noch infizierte Rechner.
300.000 Rechner mit Windows oder Mac OS X, die mit der Schad-Software infiziert sind, können ab Montag praktisch nicht mehr aufs Internet zugreifen. Zwei Websites geben Rat.
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