Weil sich immer mehr Angriffe zentrale Systeme im Domain Name System zu Nutze machen, behält es sich die Denic vor, die Zahl der Antworten auf .de-Domainanfragen zu kappen. Noch wolle man aber eigene Erkenntnisse sammeln.
Skrupellose Geschäftemacher bieten ganz offen DDoS-Angriffe als Dienstleistung an. Scherereien mit Strafverfolgern fürchten sie nicht - denn die seien mit im Boot, berichtet ein renommierter US-Blogger.
Auf dem Treffen der IP-Adressverwaltung RIPE wurde darüber debattiert, wie schwarze Schafe dazu gebracht werden können, überfällige Sicherungen vorzunehmen.
Während es bislang reichte, seinen kostenlosen DynDNS-Namen bei Dyn.com per Update-Client am Leben zu erhalten, muss man sich dafür nun direkt an der Betreiber-Webseite anmelden.
Namebench hilft bei der Suche nach dem schnellsten Nameserver. Das Python-Tool prüft und vergleicht dabei die Reaktionszeiten mehrerer DNS-Server.
Nachdem in den vergangenen Tagen Medienberichten zufolge wegen eines DDoS-Angriffs das gesamte Internet in Gefahr gewesen sein soll, zeigt sich inzwischen, dass die Infrastruktur kaum beeinträchtigt war.
Das jetzt veröffentlichte Update für den freien DNS-Server bind schließt eine Sicherheitslücke, die für Denial-of-Service-Angriffe ausnutzbar waren. Betroffen sind nur solche Server, die die für den Umstieg auf IPv6 gedachte Option DNS64 nutzen.
Der Verwalter der .de-Domain wechselt bei der Registrierung das Datenbanksystem gegen ein Open-Source-Produkt aus. de-Domains lassen sich während des Umbaus nicht verwalten und auch andere DeNIC-Dienste sind betroffen.
Lange und wechselnde Schlüssel mit Verfallsdatum sowie der nötige Nachdruck beim E-Mail-Provider helfen laut M3AAWG gegen die kürzlich bekannt gewordene Lücke bei DKIM, der Authentizitäts-Sicherung von E-Mail-Absendern.
Die Messaging, Malware and Mobile Anti-Abuse Working Group hat sieben Richtlinien veröffentlicht, die Administratoren und Betreibern beim Beheben der kürzlich bekannt gewordenen Schwachstelle bei den digitalen Signaturen von E-Mails (DKIM) helfen sollen.
Große Firmen wie Google, Yahoo, eBay und Amazon setzten für digitale Signaturen in E-Mails derart schwache Schlüssel ein, dass sich diese in wenigen Tagen knacken ließen.
Name.space, Betreiber alternativer Zonen, erhebt vor Gericht kartellrechtliche, wettbewerbsrechtliche und markenrechtliche Vorwürfe gegen die private Netzverwaltung.
Die private Netzverwaltung will nun doch die Reihenfolge für die Bearbeitung der beantragten 2000 generischen Top-Level-Domain-Namen auslosen: Bewerber oder deren Vertreter müssen dazu vor Ort Lose kaufen und der Ziehung beiwohnen.
Während Strafverfolger von Domainanbietern die langfristige Speicherung von Domaininhaber-Daten fordern, kritisieren europäische Datenschützer dieses Vorhaben als rechtswidrig und illegitim.
Auf dem derzeitigen Treffen der IP-Adressverwaltung RIPE suchte ein Panel "alter DNS-Haudegen" nach Wegen aus der Misere.
In Amsterdam treffen sich Vertreter der am europäischen IP-Adressverwalter RIPE beteiligten Unternehmen und Verbände zum 65. RIPE-Meeting, bei dem etwa über Domain Name System, IPv6 oder das Internet-Routing debattiert wird.
Angreifer sollen versucht haben, die DNS-Server der Telekom lahmzulegen. Der Konzern will das Rechenzentrum identifiziert haben, aus dem der Angriff gestartet wurde.
Noch bis kommenden Sonntag können Interessierte einen Bericht der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers über die Nutzung von punktlosen Domainnamen wie http://example kommentieren.
Das österreichische CERT warnt vor einem Fehler in Version 9 des freien DNS-Servers bind: Durch ein überlanges Datenfeld könne er abstürzen. Geschehe das bei Providern, sehe es für Kunden so aus, als ob "das Internet nicht mehr funktioniert".
Beim größten Webhoster der Welt waren zahllose Web-Auftritte stundenlang offline. Ursache sei nicht ein Hacker-Angriff, sondern eine "Serie interner Netzwerkereignisse" gewesen, die Routertabellen zerstörten.
Rund 3000 Nameserver aus aller Welt schütteten die Server von heise online mit Antworten zu, die die nie bestellt hatten. Die Heise-Server selbst hatten damit kein Problem – denn schon die vorgelagerten Router knickten unter der Last ein.
Die Internet-Verwaltung ICANN und ihre Strukturen und Entscheidungsprozesse, die jeden ausgefuchsten Bürokraten ob ihrer byzantinischen Verworrenheit in Ehrfurcht erstarren lassen, geraten verstärkt in die Kritik.
Während es beim Vergabeverfahren für gTLDs seit Monaten kracht und scheppert, legt die US-Regierung die ICANN beim DNS-Betrieb an die Leine. Innerhalb der ICANN knirscht es auch bei anderen Entscheidungen.
Chinesische Entwickler haben eigene, nationale Domain-Hierarchien für das Domain Name System vorgeschlagen, deren jeweilige Betreiber über die Vergabe von Namen sowie deren Behandlung bei DNS-Anfragen entscheidet.
Nachdem am gestrigen Mittwoch das vom RIPE betriebene Reverse-DNS zeitweise völlig ausfiel, dauern die Reparaturen für einige Zonen dieses Dienstes derzeit noch an.
Bewerber um die neuen Top Level Domains müssen sich wegen Sicherheitsproblemen bei der Bewerbungssoftware weiter in Geduld üben.
Die US-Handelsministerium hat den Betrieb der Rootzone für das Domain Name System erneut ausgeschrieben. In der Anfang März gestoppten ersten Ausschreibung war die als Favorit gehandelte ICANN abgelehnt worden.
Ein mit Branchenvertretern besetztes Gremium der US-Regulierungsbehörde FCC hat sich auch Empfehlungen für mehr Sicherheit im Domain Name System sowie besserem Schutz gegen Routen-Hijacking und Botnetze verständigt.
Messungen auf der RIPE-Website lassen erkennen, dass auch Provider wie die Telekom die IPv6-Einführung vorantreiben. Trotzdem gäbe es nur wenig Grund für Optimismus, erklären die Autoren.
Kein Bewerber erfülle die Bedingungen für den Betrieb der Rootzone des DNS, teilte die US-amerikanische National Telecommunications and Information Administration (NTIA) mit.
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