HEKs wie VKs haben seit Mitte März deutlich zugelegt. Die Nachfrage ist weiterhin gut, allerdings hat sich auch die Verfügbarkeit stabilisiert. Nun stellt sich die Frage, ab wann die Preisentwicklung wieder nach unten kippt?
Von 1971 bis 1985 produzierte Intel dynamisches RAM - und nun wohl wieder: Auf einem Entwicklerkongress stellt Intel Embedded DRAM vor, das vermutlich als schneller Grafik-Datenpuffer für die GPU bestimmter Haswell-Versionen dient.
Das Industriekonsortium für den neuen Speichertyp Hybrid Memory Cube hat eine erste finale Version der HMC-Spezifikation veröffentlicht und plant schon für 2014 eine schnellere Variante.
Wechselkursschwankungen und der Verkauf einer Fabrik unter Wert mindern den Aufschwung im Kerngeschäft des amerikanischen Speicherherstellers.
Die Speicherpreise bleiben im Aufwind: Im 4-Wochen-Rückblick steigen DDR3-RAMs weiter zweistellig. Seit Jahresanfang kauft der Handel um bis zu 40 Prozent teurer ein. Folgt der Markt der Tendenz aus 2012, steht dem Handel ein preisstabiles Q2 bevor.
Durch die Marktkonzentration auf bloß noch drei große Hersteller und schwächeren Ausbau von Fertigungskapazitäten dürfte DRAM tendenziell teurer werden. NAND-Flash-Speicher könnte hingegen weiter moderat im Preis fallen.
Der Chef der Speichersparte von Samsung gibt dem jüngsten Microsoft-Betriebssystem die Schuld für die PC-Flaute. Mehr Profit verspricht laut Jun Dong-soo die Produktion von Mobil-Speicherchips für Tablets und Smartphones.
Fällt beim Server der Strom aus, verliert ein Non-Volatile DIMM seine Daten trotzdem nicht: Dank Flash-Speicher und Superkondensator.
Durch einige proprietäre Verbesserungen wie eine verminderte Signalspannung soll "R+ LPDDR3" bei Zugriffen deutlich weniger Energie schlucken als herkömmliches LPDDR3-SDRAM.
Das Geschäft mit Smartphones lässt Umsatz und Gewinn steigen, im abgelaufenen Quartal soll Samsung rund 63 Millionen Smartphones verkauft haben.
Unter anderem mit öffentlichen Finanzspritzen hatten Firmen wie Mosel Vitelic, Formosa Plastic oder Winbond große DRAM-Fabriken aufgebaut, von denen nur wenige noch Speicherchips produzieren.
Die Verfügbarkeit von DDR-RAMs geht merklich zurück. Wobei die Verknappung als taktischer Schachzug der Hersteller gewertet wird. Mit Erfolg, wie sich zeigt. Durch die Stückzahlenbegrenzung steigen die HEKs seit Dezember um bis zu 20 Prozent. Aktuell gelten Tagespreise.
Die taiwanische Webseite Digitimes meldet, dass die Preise für die meistgekauften DDR3-SDRAM-Chips auf dem Spotmarkt gestiegen sind: Die Chip-Hersteller fertigen mehr Mobil-Speicherchips.
Die Marktforscher von IC Insights gehen davon aus, dass 2012 Flash-Speicher im Wert von 30,4 Milliarden US-Dollar verkauft werden - das wären 2,4 Milliarden mehr als bei DRAM.
Die Prognosen für 2012 haben sich nicht erfüllt. Zwar startete die Komponenten-Szene gut, verlor dann aber zusehends. Die Folge waren sinkende Preise, die aber lange Zeit weder dem Markt für Festplatten noch Speicher und SSDs Impulse verleihen konnten.
Im Q4 steigen die Speicher-HEKs zum Teil im zweistelligen Prozentbereich. Der Absatz legt trotzdem zu. Für Anfang Dezember wird eine noch bessere Nachfrage erwartet. Allerdings sind auch weitere Preisaufschläge möglich.
Ein neuer MRAM-Typ mit DRAM-ähnlichem DDR3-Interface könnte etwa als schneller, nichtflüchtiger SSD-Cache zum Einsatz kommen.
Im vergangenen Quartal konnte der Halbleiterhersteller zwar in die Gewinnzone zurückkehren, der Umsatz ging allerdings gegenüber dem Vorquartal wegen des schwächelnden DRAM-Markts zurück.
Der Verfall der Speicherpreise ist vorerst gestoppt. Nach einer rasanten Talfahrt halten die HEKs seit fast vier Wochen ein relativ stabiles Niveau. Die Distribution erwartet zunächst keine weiteren Abschläge. Allerdings müsste dafür, die aktuell eher schleppende Nachfrage anziehen.
Die Speicher-Branche hofft immer auf steigende Preise. Erfüllt haben sich im Q3 auch die optimistischsten Erwartung nicht: HEKs und VKs fallen zum Teil um 26 Prozent. Im Q4 sollen die sinkenden Preise vor allem das Upgrade-Geschäft forcieren.
Die Marktforscher von IHS iSuppli machen mit einer markanten Zahl auf ihre kostenpflichtigen Studien aufmerksam: Erstmals stecken weniger als 50 Prozent der produzierten DRAM-Chips in PCs.
Mit der Übernahme von Elpida steigt Micron zum zweitgrößten Speicher-Spezialisten auf und kontrolliert gemeinsam mit Samsung und Hynix 90 Prozent des Marktes. EIne Analyse der Auswirkungen.
Während das Industriegremium JEDEC die finale Version der LPDDR3-Spezifikation veröffentlicht, kündigt Samsung besonders sparsame 4-Gigabit-Chips des Typs LPDDR2 aus einem Fertigungsverfahren der "20-Nanometer-Klasse" an.
Micron soll das Rennen um die Übernahme des angeschlagenen Konkurrenten Elpida gewonnen haben. Lediglich drei Firmen stemmen nun 90% des weltweiten DRAM-Umsatzes.
Der krisengeschüttelte DRAM-Hersteller hat Gläubigerschutz beantragt. Das Unternehmen leidet unter den fallenden Chip-Preisen und hat Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe.
Angesichts stockender Verhandlungen über die weitere Finanzierung ergänzt der japanische Speicherhersteller seinen Quartalsbericht und formuliert Zweifel an der Fortführung des Geschäftsbetriebs.
Schon 2013 will Elpida die Serienproduktion von 512-MByte-Speicherchips aufnehmen, die Vorzüge von NAND-Flash und DRAM kombinieren: Nichtflüchtig und schnell soll ReRAM sein.
Ein Multi-Chip-Modul von Samsung vereint NAND-Flash-Speicher mit eMMC-Interface mit 256 bis 768 MByte DRAM.
Der Speicherchip-Hersteller ist Berichten zufolge auf weitere staatliche Hilfen angewiesen. Die japanische Regierung soll derweil über einen Zusammenschluss mit Toshibas Flash-Sparte nachdenken.
Laut einer Gerichtsentscheidung haben die DRAM-Hersteller Micron und Hynix den Erfolg von Rambus-Speicher nicht mit illegalen Methoden verhindert.
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