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Übersetzt bedeutet das Kürzel "Digitale Teilnehmeranschlussleitung" und meint einen durchgängig digitalen Internet-Zugang über spezielle Modems beim Teilnehmer und Betreiber, die über eine ursprünglich für analoge Telefonie gedachte Kupferdoppelader miteinander kommunizieren.
Weltweit werden hauptsächlich asymmetrische DSL-Verfahren eingesetzt (ADSL = Asymmetric Digital Subscriber Line). Sie nutzen zum Senden einen schmaleren Spektrumsbereich als zum Empfangen und senden deshalb langsamer als sie empfangen. Unterhalb des Sendebereichs von 138 bis 275 kHz lassen sich wahlweise Analog- oder ISDN-Signale auf derselben Leitung übertragen (ADSL Annex A für Analoganschlüsse, ADSL Annex B für ISDN-Anschlüsse). Die Spezifikationen werden ständig weiterentwickelt. Nach ADSL folgt ADSL2+, VDSL und VDSL-Vectoring, womit sich die Übertragungsraten um das fünf- bis zehnfache erhöhen.
Gelegentlich wird das DSL-Kürzel auch für Produkte benutzt, die technisch nichts damit zu tun haben, zum Beispiel Sky-DSL, das auf Satelliten-Funk gründet. Weitere Varianten, die tatsächlich auf Kupferleitungen aufsetzen, sind SDSL oder auch HDSL. Sie werden häufig im Geschäftskundenumfeld für symmetrische Übertragungen eingesetzt.
Vodafone will noch in diesem Jahr bundesweit VDSL-Anschlüsse anbieten und sich dabei Vorleistungsprodukten der Telekom bedienen. Ab 2014 will Vodafone auch Vectoring-Anschlüsse vermarkten.
Für kommenden Donnerstag rufen einige Gruppen und Organisationen zu Protesten gegen die Pläne der Deutschen Telekom auf, Volumengrenzen für ihre Internet-Flatrates einzuführen.
Jan Krancke, beim Rosa Riesen für Regulierungsfragen zuständig, hat auf der re:publica die neue Tarifstruktur verteidigt. Das offene Netz werde "in keinster Weise beeinträchtigt". Konkurrenten und die Bundesnetzagentur sehen das kritisch.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die Deutsche Telekom wegen der Vertragsklausel zur DSL-Drosselung abgemahnt. Mit einem derart gekappten Anschluss sei es nicht möglich, das Internet zeitgemäß zu nutzen.
Alle bisherigen Festnetz-Kunden, die künftig einen Flatrate-Tarif hinzubuchen, würden "als Neukunden behandelt", berichtet das Magazin "Focus".
Spätestens 2018, wenn alle Festnetz-Anschlüsse auf All-IP-Anschlüsse umgestellt werden, sind alle Kunden von den Drosselplänen betroffen, bestätigte die Telekom. Der Konzern will anderen Anbietern wie Youtube ebenfalls "managed services" offerieren.
Die Debatte um die Netzneutralität bei der Telekom-Drossel geht weiter: Der Regulierer prüft, ob "regulatorisches Handeln" erforderlich sei, um Transparenz und Netzneutralität zu wahren. Auch Bestandskunden können von der Flatrate-Kappung betroffen sein.
"Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30% des Datenvolumens", argumentiert die Telekom. Dass die Backbones überlastet würden, weist der Routerhersteller Viprinet als "hanebüchen" zurück. Die Kritik an der Aufgabe der Netzneutralität nimmt zu.
Zu den Plänen der Telekom hat sich unter anderem auch die Generalsekretärin der CSU Dorothee Bär zu Wort gemeldet. Sie sieht den adäquaten Zugang zum Netz als ein Grundrecht. Eine Online-Petition fand bisher über 30.000 Unterstützer.
Die Telekom-Pläne für eine Beschränkung der Flatrates stoßen auch in Berlin auf Kritik: Der Wirtschaftsminister zeigte sich in einem Brief an den Telekom-Chef besorgt um die Netzneutralität.
Die Telekom hat für die Ankündigung einer Bandbreitendrossel nach Volumen harsche Kritik einstecken müssen. Die Entwicklung der Provider zu Universalanbietern birgt Risiken.
Der Düsseldorfer Telekom-Konkurrent hat keine Pläne, Obergrenzen für das Datenvolumen seiner DSL-Kunden einzuführen. Die Bonner hingegen wollen die Datendrossel einsetzen,
Mehr Bandbreite durch aufwendigere Signalverarbeitung auf alten Kupferleitungen – so sieht die Telekom die Zukunft der Breitbandversorgung im Festnetz. Unterstützung kommt jetzt von der Bundesnetzagentur: Eine Sonderregelung zum Vectoring verschiebt die Einführung von Glasfaseranschlüssen auf Sankt Nimmerlein.
Die Deutsche Telekom will in der Leistungsbeschreibung für alle Festnetz-Neuverträge ab 2. Mai eine Bandbreiten-Drossel abhängig vom Transfervolumen festschreiben. Netzaktivisten und Piraten kritisieren die Verletzung der Netzneutralität.
Der TK-Dienstleister-Verband VATM findet den Entwurf der Regulierungsbehörde für das VDSL-Vectoring noch zu Telekom-freundlich.
Mit Vectoring lassen sich bis zu 100 Mbit/s aus einem VDSL-Anschluss kitzeln. Die Telekom will die neue Technik einsetzen, muss dabei nach Ansicht der Bundesnetzagentur aber auch die Konkurrenz berücksichtigen.
Die Telekom nimmt die Vielnutzer an die Kandare. Künftig soll für die Kunden der Brot-und-Butter-Flatrate mit 16 MBit/s schon bei einem Transfervolumen von 75 Gigabyte im Monat Schluss mit lustig sein. Ab dann geht es nur noch mit 384 kBit/s weiter, bis zum Ende des Abrechnungsmonats.
Nach einem neuerlichen Angriff auf Kabel des Telekommunikationsanbieters Vodafone waren am Samstag Tausende Haushalte und Firmen in Leipzig ohne Internet
Dass die Deutsche Telekom sich vom Flatrate-Modell verabschieden will, ist nichts Neues. Neu ist aber, wie konkret die Pläne diesmal offenbar sind. Dabei könnte der Schuss auf die Flat gewaltig nach hinten losgehen.
Laut eigenen Angaben überlegt die Deutsche Telekom, Volumengrenzen bei DSL einzuführen. Konkrete Tarife soll es aber noch nicht geben. Zuerst wurde über die Pläne in einem Blogbeitrag berichtet, der schnell hohe Wellen im Netz schlug.
Der Router-Hersteller plant nicht nur die Aufrüstung im WLAN-Bereich auf Gigabit-Niveau, sondern auch eine DSL-Anschlussbündelung für Geschwindigkeiten über 200 MBit/s.
Netzwerkspezialist Viprinet zeigt auf der CeBIT erweiterte Versionen seiner Multi-WAN-Routertechnik und einen zum "Internet-Rettungsdienst" umgebauten Krankenwagen.
Mit seinem aufgerüsteten Router-Flaggschiff lotet der Berliner Hersteller AVM auch neue Möglichkeiten im VDSL-Bereich aus.
Mehr Tempo für VDSL: Vectoring soll es richten, meint die Deutsche Telekom. Der Konzern stellte nun den Antrag auf Änderungen in der Regulierung, um die Breitbandtechnik mit bis zu 100 MBit/s für DSL-Anschlüsse einführen zu können.
Bisher bestand der Branchenführer darauf, die wertvolle Vectoring-Technik zur Beschleunigung von Breitbandanschlüssen per VDSL fast ausschließlich selbst zu verwenden. Die Telekom forderte damit indirekt die Abschaffung von Regulierungsgrundsätzen.
Ein Schwerpunkt der künftigen Aktivitäten sei Deutschland mit dem Ausbau des LTE- und Glasfasernetzes sowie DSL-Vectoring, erklärte der Konzern-Chef René Obermann. Eine Kombination aus Vectoring und LTE soll bis zu 200 MBit/s bringen.
Privatkunden-Anschlüsse mit analoger und ISDN-Telefonie betrachtet die Telekom als wenig zukunftssicher, der Dual-Stack-Betrieb mit IPv4 und IPv6 für Privatkunden bleibt IP-basierten Zugängen vorbehalten.
Seit einigen Tagen klagen Online-Gamer über eine Störung im Telekom-Netz, die durch ungewohnt hohe Latenzen das Spielen von AION, League of Legends oder auch World of Tanks behindern soll.
Dual-Stack-Einwahl, IPv4- und IPv6-Adressen, Router Advertisments - jetzt ist endlich klar, wie die Telekom IPv6-Parameter zuweist. Manche erwogene Option spielt keine Rolle mehr, darunter auch eine aus Teilnehmersicht wünschenswerte.
Die Telekom will auf dem am Donnerstag beginnenden IPv6-Gipfel offenbar Details zur IPv6-Einführung an den Internetzugängen von Privatkunden verraten: Das lange geplante Vorhaben hatte der Provider in den vergangenen Jahren immer wieder verschoben.
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