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Die Entwickler von ZFS on Linux bezeichnen ihre direkt am Linux-Kernel andockende ZFS-Portierung jetzt als bereit für denn allgemeinen Einsatz.
Nach Jahren der Entwicklung sieht es so aus, als würde Btrfs bald auch RAID 5 und 6 selbst beherrschen; RAID-Verbunde der Level 0 und 1 kann es schon seit langem selbst verwalten.
Das exfat-Projekt hat die Version 1.0.0 eines für Linux und OS X geeigneten und GPL-Lizenzierten FUSE-Dateisystemtreibers veröffentlicht, der Microsofts Dateisystem exFAT lesen und schreiben kann.
Linux 3.8 wird das von Samsung entwickelte Dateisystem F2fs unterstützen, das für den Einsatz mit USB-Sticks, Speicherkärtchen (eMMC, SD-Card, ...) und die Speichermedien in Kameras, Tablets und Smartphones entwickelt wurde.
Die Ursache des vor einer Woche aufgefallenen Bugs im Linux-Dateisystem Ext4 ist gefunden. Ext4-Chefentwickler Ted Ts'o hat Patch zur Aufnahme in den Kernel 3.7 bereitgestellt.
Große Aufregung um einen letztlich irrelevanten Fehler: Ein Bug in Ext4 hat sich als Folge der Kombination mehrerer exotischer Optionen herausgestellt. Betroffen ist offenbar nur ein einziger Linux-User.
Der letzte Woche bekannt gewordene Ext4-Bug ist bislang lediglich bei einem User aufgetreten. Dennoch will Ext4-Hauptentwickler Ted Ts'o Konsequenzen aus dem Vorfall ziehen.
Die Ext4-Entwickler sind dem gestern bekannt gewordenen Bug im Linux-Dateisystem Ext4 offenbar auf die Spur gekommen – für die allermeisten Anwender dürfte keine Gefahr bestehen.
Mit F2FS hat Entwickler Jageuk Kim ein neues Dateisystem für NAND-Flash-Speicher wie SSD, eMMC und SD-Karten vorgestellt. Die von Samsung zur Aufnahme in den Linux-Kernel eingereichten Patches umfassen Dokumentation, Header und knapp 13.000 Zeilen Code.
Der angeschlagene kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) erwirbt von Microsoft das Recht, das für Flashspeicher konzipierte Dateisystem exFAT in seinen Geräten einzusetzen.
Linux 3.6 bringt Sicherheitsverbesserungen für das Temp-Verzeichnis sowie Quota- und Backup-Funktionen für Btrfs. Über neue Schnittstellen kann der Kernel im Betrieb von Kapazitätsänderungen verwendeter Partitionen erfahren.
Linux 3.5 beherrscht nun den von Mac bekannten "FireWire Target Disk Mode". Btrfs führt Buch über Datenfehler und ermöglicht so die Erkennung unzuverlässiger Datenträger. Prüfsummen sollen die Konsistenz der Ext4-Metadaten sichern.
Chris Mason, Hauptentwickler des "Next Generation Filesystem" Btrfs, wechselt zu Fusion-IO.
Ein fast zwanzig Jahre altes Newsgroup-Posting von Linus Torvalds könnte dabei helfen, ein Microsoft-Patent über das Speichern von Dateien mit langen Namen im FAT-Dateisystem für ungültig zu erklären.
XtreemFS: Ein paralleles verteiltes Dateisystem
Fedora 17 wird nicht wie angedacht Btrfs als Standard-Dateisystem nutzen, sondern bei Ext4 bleiben.
Red Hat hat ein firmenübergreifendes GlusterFS Advisory Board gegründet, das die technische Weiterentwicklung des verteilten Dateisystems vorantreiben soll.
Die neue Version der NTFS-Treiber und -Werkzeugsammlung NTFS-3G & Ntfsprogs, die vielen Linux-Distributionen beiliegen, bringt eine Reihe kleinerer Verbesserungen.
Microsoft stattet Windows 8 mit einem neuen Dateisystem namens ReFS aus. Zentraler Gesichtspunkt ist die Zuverlässigkeit, die eine neue Engine gewährleisten soll. Die Programmierschnittstelle wird weitgehend der des bisher verwendeten NTFS entsprechen.
Einige Änderungen machen Btrfs robuster gegenüber unerwarteten Abstürzen. Ext4 bündelt Bereiche der Platte zu Clustern, was in einigen Szenarien deutlich mehr Tempo verspricht. Auch CIFS soll erheblich schneller werden.
Einige Fedora-Entwickler wollen die traditionelle Struktur des Linux-Dateisystems vereinfachen. Eine gute Idee, findet Oliver Diedrich: Man muss sich auch mal trauen, alte Zöpfe abzuschneiden.
Btrfs-Chefentwickler Chris Mason hat ein neues Release der Btrfs-progs veröffentlicht, das als wesentliche Neuerung eine Scrub-Funktion bringt.
Der Software-RAID-Code erhält ein Bad-Block-Management für fehlerhafte Sektoren; Dm-Crypt kann SSDs nun über frei gewordene Speicherbereiche informieren; iSCSI-Target-Framework LIO aufgebohrt; Ext3-Dateisystem als Default jetzt langsamer, aber robuster.
XtreemFS vereinfacht das Verteilen von Daten über die Knoten eines Clusters und den Zugriff auf lokale Dateien übers Internet. Mit Version 1.3 lassen sich veränderbare Dateien über unzuverlässige Verbindungen replizieren.
Die im Herbst erwartete Linux-Distribution soll das experimentelle Btrfs als Standarddateisystem einsetzen, obwohl ein ordentliches Reparatur-Werkzeug und Quota-Unterstützung noch fehlen.
SGI bietet ab sofort vollen Support für Anwender, die das Cluster-Dateisystem Lustre einsetzen wollen.
Einige von Torvalds hervorgehobene Änderungen an Interna des Block Layer sollen Performance und Skalierbarkeit verbessern. In diesen Bereichen legt auch das Ext4-Dateisystem zu. Das weiterhin experimentelle Btrfs beherrscht nun Batched Discard und LIO (Linux-Iscsi.org) eine Loopback-Funktion.
Linux 2.6.38 enthält die schon seit über einem halben Jahr viel diskutierten und von Torvalds heiß erwarteten Patches, die die Skalierbarkeit des VFS verbessern. Ext3 und XFS beherrschen nun das für SSDs interessante Batched Discard; Btrfs und SquashFS unterstützten neue Kompressionstechniken.
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