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Während es früher beim Thema Datenschutz vorrangig um Adressendatenbanken und -sammler ging, kam später auch der Schutz im Internet vor Datenklau und Identsklau hinzu. Spätestens 2010 brachten die Sozialen Netzwerke, das Social Web, eine neue Qualität in die Debatte. Die User von Facebook, Google, Twitter und Co. mussten vor sich selbst geschützt werden, wenn sie zu viel Persönliches von sich preisgaben. Und die Betreiber der Sozialen Netze sollten ihre Nutzer besser schützen.
Doch entstand auch eine Diskussion, ob nicht die geschützte Privatsphäre ein überholtes gesellschaftliches Modell ist -- wenn es gilt, möglichst viele Follower oder Freunde zu sammeln? Oder zwingt das Mitmachweb nicht erst recht zur Kontrolle?
Neben den folgenden Meldungen von heise ohnline zum Thema Datenschutz finden Sie auf heise online eine Reihe von Hintergrundartikeln zur Debatte Schutz der Privatsphäre vs. Freizügigkeit bei persönlichen Daten, sowie auch Tipps zur Wahrung der Anonymität im Web, so sie gewünscht ist.
Mit der Rechtsverordnung zur sogenannten Hooligan-Datei dürfte die Debatte über Sinn und Zweck der Datenspeicherung wieder aufflammen. Der Umfang der Datei "Gewalttäter Sport" wurde in der Vergangenheit von Datenschützern moniert.
Die Initiative "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen." informiert über SchülerVZ und Co.
Mit einem öffentlichen Datenschutzbericht will die Telekom unter anderem Auskunft geben über die Maßnahmen, die im vergangenen Jahr zur Verbesserung des Datenschutzes getroffen wurden.
Die geplante Superdatenbank wird wohl auch aus Finanzgründen nicht kommen, dafür soll die Vorratsdatenspeicherung bei den Providern ausgebaut werden.
Der demokratische Poltiker Jay Rockefeller will mit Hilfe eines neuen Gesetzesentwurfs erreichen, dass Open Source bei der "Digitalisierung der Medizin" in den USA eine wichtige Rolle spielt.
Datenschützer und der Konzern haben sich laut einem Bericht des Magazins "Focus" nach einer Sitzung vergangener Woche geeinigt. Demnach will Google "Datenschutz-Tools" in seinen Straßenansichtsdienst einbinden.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar begrüßt zwar einige der am Freitag verabschiedeten Regelungen für die Volkszählung 2011, sieht aber Bedarf für weitere Änderungen.
FDP, Linke und Grüne sehen bei der 1. Lesung des Regierungsentwurfs für ein Bürgerportal-Gesetz und dem damit verknüpften verschlüsselten De-Mail-Dienst gravierende Mängel.
Wegen weniger möglicher Datenschutzverletzungen dürfe man die "digitale Uhr" nicht zurückdrehen, heißt es in einer Stellungnahme des britischen Datenschutzbeauftragten zu einer Beschwerde der Bürgerrechtsorganisation Privacy International (PI).
Das Parlament hat den umstrittenen Entwurf der Bundesregierung zur Durchführung des für 2011 geplanten Zensus mit den Stimmen der großen Koalition und Änderungsvorschlägen des Innenausschusses verabschiedet.
Die Deutsche Telekom ist laut einem Bericht des "Handelsblatts" zuversichtlich, dass sie ihrem einstigen Aufsichtsratchef und ihrem Ex-Vorstandsvorsitzenden schwerwiegende Verstöße nachweisen kann.
Die ersten, für den Basis-Rollout zugelassenen Karten werden von der Techniker Krankenkasse und der Barmer ausgegeben. Unterdessen hofft die FDP, den Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte doch noch verhindern zu können.
Gerhart Baum sagte zur Vorstellung der Verfassungsbeschwerde, das BKA-Gesetz sei in vielen Punkten verfassungswidrig. Sicherheitsbelange würden auf Kosten der Freiheit der Bürger ausgeweitet, zum Beispiel durch die Möglichkeit der Online-Durchsuchung.
Hersteller von IT-Systemen für Krankenhaus und Praxis fordern verstärkte Investition des Staates in eine eHealth-Infrastruktur, da die Gesundheitswirtschaft der Wachstumsmotor des Wirtschaftsaufschwungs sein werde.
Laut dem Gesetz, das am Freitag im Bundestag verabschiedet werden soll, dürfen Arbeitgeber nur in Ausnahmen Gentests verlangen, Versicherungen Erbgut-Analysen nur in bestimmten Fällen einsehen.
Berlin hat einen Großteil der Kritik aus dem Bundesrat am Bürgerportal-Gesetz und dem damit verknüpften verschlüsselten De-Mail-Dienst zurückgewiesen und das Verfahren als "europaweit nutzbare Technik" bezeichnet.
Sollten die Gesetzesvorhaben zum Datenschutz bis zum Ende der Legislaturperiode nicht mehr zum Abschluss gebracht werden, befürchtet Peter Schaar negative Auswirkungen "im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit demokratisch organisierter Politik".
Der Konzern antwortet auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", laut dem im Konzern der Inhalt von Computerfestplatten von Mitarbeitern überprüft wurde. Das sei nur bei konkretem Verdacht auf Straftaten geschehen.
Nach dem Freedom of Information Act freigegebene Akten enthüllen weitere Details über Anwendung und Funktionsweise von CIPAV
Der vom Bundesinnenministerium erarbeitete Gesetzentwurf soll den Aufbau sicherer Kommunikationsplattformen regeln, über die später etwa der De-Mail-Dienst, die Dokumentenablage De-Safe und ein Identitätsbescheinigungsdienst abgewickelt werden.
Nach dem Online-Versandhändler Amazon hat nun auch die Wikimedia Foundation beantragt, dass eigene Webseiten vom umstrittenen Tracking-System des britischen Unternehmens Phorm ausgeschlossen werden.
In lediglich 20 Prozent der Fällen steckten Mitarbeiter hinter Datendiebstahl während bei über 70 Prozent externe Angreifer die tragende Rolle spielten, bilanziert der Dienstleister Verizon Business.
Ein Bauer wollte wie andere Landwirte verhindern, dass er als Empfänger von Brüsseler Subventionen im Internet mit Name, Anschrift und Höhe der Überweisungen auftaucht.
Im Rahmen von Ermittlungen wegen Verbreitung von Kinderpornografie hätten mehr Anschlussinhaber ermittelt werden können, wenn die Provider die Verbindungsdaten vorgehalten hätten, meint das Landeskriminalamt in Stuttgart.
Mit dem umstrittenen Werbesystem des britischen Unternehmens Phorm, das Nutzerdaten direkt beim Zugangsanbieter abgreift, will der Online-Händler Amazon nichts zu tun haben und fordert den Anbieter auf, Besuche auf Amazon-Websites nicht zu erfassen.
Der technische US-Geheimdienst soll die Telekommunikation in den vergangenen Monaten stärker überwacht haben, als es die gesetzlichen Regelungen zulassen, und auch Kongressangehörige ins Visier genommen haben.
Wegen des auf tiefgehenden Traffic-Analysen beruhenden Werbesystems des britischen Anbieters Phorm hat die EU-Kommission die erste Stufe eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen das Vereinigte Königreich gezündet.
Bei der Ausspähung seiner Mitarbeiter hat der Staatskonzern nach Ansicht des Berliner Datenschützers Alexander Dix rechtswidrig gehandelt. Auch sollen die Revisoren der Bahn "völlig auf rechtliche Prüfungen verzichtet" haben.
Monika Weichsel, Referentin bei der niedersächsischen Datenschutzbehörde, rät Bürgern, bei Google Widerspruch gegen die Aufnahmen ihrer Häuser einzulegen.
Der zur Schwarz-Unternehmensgruppe gehörende Lebensmittel-Discounter zieht damit Konsequenzen aus dem jüngsten Skandal: In einer Mülltonne waren Personalstammblätter, Arbeitszeugnisse und geheime Krankenakten über Lidl-Mitarbeiter gefunden worden.
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