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Während es früher beim Thema Datenschutz vorrangig um Adressendatenbanken und -sammler ging, kam später auch der Schutz im Internet vor Datenklau und Identsklau hinzu. Spätestens 2010 brachten die Sozialen Netzwerke, das Social Web, eine neue Qualität in die Debatte. Die User von Facebook, Google, Twitter und Co. mussten vor sich selbst geschützt werden, wenn sie zu viel Persönliches von sich preisgaben. Und die Betreiber der Sozialen Netze sollten ihre Nutzer besser schützen.
Doch entstand auch eine Diskussion, ob nicht die geschützte Privatsphäre ein überholtes gesellschaftliches Modell ist -- wenn es gilt, möglichst viele Follower oder Freunde zu sammeln? Oder zwingt das Mitmachweb nicht erst recht zur Kontrolle?
Neben den folgenden Meldungen von heise ohnline zum Thema Datenschutz finden Sie auf heise online eine Reihe von Hintergrundartikeln zur Debatte Schutz der Privatsphäre vs. Freizügigkeit bei persönlichen Daten, sowie auch Tipps zur Wahrung der Anonymität im Web, so sie gewünscht ist.
Mit dem umstrittenen Werbesystem des britischen Unternehmens Phorm, das Nutzerdaten direkt beim Zugangsanbieter abgreift, will der Online-Händler Amazon nichts zu tun haben und fordert den Anbieter auf, Besuche auf Amazon-Websites nicht zu erfassen.
Der technische US-Geheimdienst soll die Telekommunikation in den vergangenen Monaten stärker überwacht haben, als es die gesetzlichen Regelungen zulassen, und auch Kongressangehörige ins Visier genommen haben.
Wegen des auf tiefgehenden Traffic-Analysen beruhenden Werbesystems des britischen Anbieters Phorm hat die EU-Kommission die erste Stufe eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen das Vereinigte Königreich gezündet.
Bei der Ausspähung seiner Mitarbeiter hat der Staatskonzern nach Ansicht des Berliner Datenschützers Alexander Dix rechtswidrig gehandelt. Auch sollen die Revisoren der Bahn "völlig auf rechtliche Prüfungen verzichtet" haben.
Monika Weichsel, Referentin bei der niedersächsischen Datenschutzbehörde, rät Bürgern, bei Google Widerspruch gegen die Aufnahmen ihrer Häuser einzulegen.
Der zur Schwarz-Unternehmensgruppe gehörende Lebensmittel-Discounter zieht damit Konsequenzen aus dem jüngsten Skandal: In einer Mülltonne waren Personalstammblätter, Arbeitszeugnisse und geheime Krankenakten über Lidl-Mitarbeiter gefunden worden.
Auf dem vom eco-Verband veranstalteten Web Content Forum in Köln diskutierten Experten über den richtigen Umgang mit neu gewonnenen Freiheiten in der Online-Kommunikation und sozialen Netzwerken.
Auf der Bloggerkonferenz re:publica warnte Peter Schaar vor Daten-Begehrlichkeiten und erklärte, der Datenschutz stecke in einer tiefen Krise. Anschließend erklärte er die elektronische Gesundheitskarte für sicher, es gebe keinen Grund, sie auszusetzen.
Millionen von Kundendaten der Telekom sind nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" vom BKA nach den Anschlägen vom 11. September zur Rasterfahndung nach "Schläfern" genutzt worden.
In Schleswig-Holstein ist die Debatte um die Besetzung des Datenschützer-Postens entbrannt: Die Amtszeit von Thilo Weichert läuft Anfang September aus. Nicht alle sind offenbar für eine Verlängerung.
Beim Einsatz neuer Technologien und der Sicherheitspolitik dürfe die Gestaltung nicht den Gerichten überlassen werden, fordert eine vom EU-Parlamentsausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres in Auftrag gegebene Studie.
Der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein zieht für das Jahr 2008 eine ernüchternde Bilanz.
Um Kabelnetzkunden Internet- und Telefondienste zu verkaufen, erhielten dubiose Callcenter und Subunternehmen E-Mails mit Excel-Sheets, die vollständige Datensätze von Kabel-Deutschland-Kunden enthielten, berichtet die WirtschaftsWoche.
Nach dem jüngsten Skandal bei der Bahn um Mitarbeiterbespitzelung und illegalen Umgang mit Daten hat Bahn-Chef Hartmut Mehdorn den Aufsichtrat um Auflösung seines Vertrags gebeten.
Facebook und Co. kommen von Seiten der EU-Kommission unter Druck: Sie sollen sicherstellen, dass Daten ihrer Nutzer nicht missbraucht werden, anderenfalls würden sie per Gesetz dazu gezwungen.
Man kann fast allem auch eine positive Seite abgewinnen. Sogar dem jüngsten Datenskandal bei der Bahn.
Die Sonderermittler sind einem Zeitungsbericht zufolge fündig geworden: So soll die Bahn die E-Mail zahlreicher Mitarbeiter systematisch nach Kontakten mit bestimmten Journalisten durchforstet haben.
Der Trend zur heimlichen Überwachung von Beschäftigten nehme bundesweit zu - die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder mahnen bei der Politik Handlungsbedarf an: Eine Modernisierung des Datenschutzrechts sei überfällig.
Der israelische Forscher Andrew Yehuda Lindell hat eine Software entwickelt, mit der sich Datenbanken anonym abgleichen lassen.
Ein neues Verschlüsselungswerkzeug soll es Organisationen erlauben, Wissen abzugleichen, ohne dass dabei zu viel verraten wird.
Nur noch bis zum 28. März können sich Interessenten zur heise-Security-Konferenz "Die sicheren Daten" mit einem Frühbucherrabatt von 10 Prozent anmelden.
Die Jahrestagung der "Arbeitsgruppe i3 Identitätsschutz im Internet" in Bochum beschäftigte sich am ersten Tag schwerpunktmäßig mit dem elektronischen Personalausweis, der im November 2010 eingeführt werden soll.
Eine Reform des Datenschutzes und eine Erweiterung seines Aufgabenbereichs auch auf den privaten Datenschutz fordert Hessens Datenschutzbeauftragter Michael Ronellenfitsch anlässlich der Vorlage seines Jahresberichts.
Experten ließen bei einer Anhörung im Bundestag kaum ein gutes Haar am Regierungsentwurf für ein Gesetz zur Vergabe eines Gütesiegels zur Sicherung der Privatsphäre.
Daten- und Verbraucherschützer sowie Forscher brachen bei einer parlamentarischen Anhörung eine Lanze für das geplante Opt-in-Prinzip bei der Nutzung persönlicher Daten für Werbezwecke, während Wirtschaftsvertreter Verluste fürchten.
Unter anderem in Afghanistan und im Kongo soll der Bundesnachrichtendienst zum Mittel der heimlichen Online-Durchsuchung gegriffen haben, um politische Institutionen, Behörden, Firmen und Einzelpersonen auszuspähen.
In Kreisen der SPD-Bundestagsfraktion gilt es als ausgeschlossen, dass die große Koalition noch in dieser Legislaturperiode den Einsatz des Bundestrojaners im Rahmen der Strafprozessordnung zulässt.
Seit Einführung des Straßenansichtdienstes vergangene Woche häufen sich die Beschwerden über die Verletzung der Privatsphäre
Die Regierungskoalition will die Strafprozessordnung ändern, um Ergebnisse von Online-Durchsuchungen künftig auch zur Aufklärung schwerer Verbrechen nutzen zu können.
Die Initiative bringe allgemeine Überwachungsbefugnisse für das BSI und die Anbieter von Telemediendiensten mit sich, kritisierten im Bundestag alle Fraktionen außer der CDU den Regierungsentwurf für das neue BSI-Gesetz.
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