Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein Verfahren vorgestellt, bei dem Fotos für den neuen Personalausweis direkt vom Fotografen oder Fotokiosk zur Meldebehörde geschickt werden. Damit soll der Medienbruch vermieden werden.
Der im Bundesrat zur Abstimmung stehende Gesetzentwurf zur Reform der Bestandsdatenauskunft könnte Polizei und Geheimdiensten prinzipiell auch Zugang zu "vertraulicher Kommunikation" eröffnen, heißt es aus Schleswig-Holstein.
Wie ein Bundesministerium auf die Idee kommen kann, IT-.Sicherheit per Gesetz dekretieren zu können, fragt sich iX-Chefredakteur Jürgen Seeger
Nach dem Ausstieg aus der De-Mail folgt nun die EU-Beschwerde der Deutschen Post. Die rechtliche Grundlage des Systems, das kürzlich durchgewunkene E-Government-Gesetz, diskriminiere Alternativen wie den E-Postbrief.
Der Bundestag hat den umstrittenen Gesetzentwurf der Regierung zur Förderung der elektronischen Verwaltung mit den Änderungen der schwarz-gelben Koalition beschlossen. Die Initiative setzt vor allem auf De-Mail und den neuen Perso.
In einem Frankfurter Vorort gibt es für De-Mail ein ganz besonderes Rechenzentrum: Die Deutsche Telekom zeigte noch vor Verabschiedung des eGovernment-Gesetzes das Herzstück der De-Mail, die besonders sicheren Server-Räume des Systems.
Die Koalition hat sich auf Änderungen am Regierungsentwurf zur Förderung der elektronischen Verwaltung geeinigt. Die Schriftform kann demnach außer durch De-Mail auch durch "sonstige sichere Verfahren" ersetzt werden.
Anstatt die elektronische Signatur einzusetzen werde versucht, "minderwertige und technisch sachfremde Verfahren" per Gesetz als sicher zu deklarieren, meint der CCC.
Die Deutsche Post startete im Sommer 2010 den digitalen E-Brief. Als De-Mail-Anbieter wird sich die Post, wie bereits angekündigt, mit ihrem Angebot aber wegen des PostIdent-Verfahrens nicht zertifizieren.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Datenschützer und Sicherheitsberater forderten bei einer Bundestagsanhörung, im Rahmen des geplanten Gesetzes zur elektronischen Verwaltung für De-Mail eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vorzuschreiben. Vertreter der IT-Branche waren dagegen.
Experten üben scharfe Kritik an der De-Mail, doch die Bundesregierung hält an dem Projekt fest. In dem Streit geht es auch um die Frage, ob E-Mails künftig von Sicherheitsdiensten ausgelesen werden können.
Das neue E-Government-Gesetz "zur Förderung der elektronischen Verwaltung" soll insbesondere die Nutzung von De-Mail für die Übertragung von Sozialdaten oder Steuerdaten erlauben. Auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung will man dabei weiter verzichten.
Die Deutsche Post stellt auf der CeBIT einige Zusatzdienste für den E-Postbrief vor. De-Mail wird nicht dazugehören: Beim PostIdent-Verfahren spielt der Datenschützer nicht mit.
Auf der Messe hat 1&1 die Zertifizierungsurkunde des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik für seinen De-Mail-Dienst erhalten. Damit steht De-Mail für 65 Prozent aller deutschen E-Mail-Postfächer zur Verfügung.
Wenn in De-Mail das Sicherheitsniveau "Hoch" genutzt wird, sollte End-to-End-Verschlüsselung zum Einsatz kommen, meint der Bundesdatenschutzbeauftragte. Gerade für normale Bürger ist das im De-Mail-System eine komplizierte Angelegenheit.
Auf der CeBIT will die Deutsche Post einen "erweiterten E-Postbrief" vorstellen, der durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch für vertrauliche Kommunikation einsetzbar sein soll.
SPD, Linke und Grüne haben den Regierungsentwurf zur Förderung der elektronischen Verwaltung scharf kritisiert. Sie sehen den Schutz und die Sicherheit von Daten sowie die Transparenz nicht ausreichend gewährleistet.
Aufgrund der knappen Kapazität seiner elektronischen Postfächer müssten E-Mails regelmäßig gelöscht werden, behauptet das Bundesministerium des Inneren (BMI).
Den E-Postbrief gibt es seit 2010, De-Mails erst seit 2012. Beide Varianten sollen rechtsverbindliche Alternativen zu klassischen Papierdokumenten werden. Die Stiftung Warentest bemängelt aber noch einige technische und rechtliche Probleme.
Die Länderkammer will Transparenz, Open Data und offene Standards gestärkt sehen. Sie drängt darauf, Verpflichtungen zum Eröffnen des elektronischen Behördengangs in Kann-Bestimmungen zu verwandeln.
Rund anderthalb Jahre nach Verabschiedung des gleichnamigen Gesetzes ist De-Mail auch für Privatkunden verfügbar. Doch wer braucht diesen Dienst eigentlich?
Bayern München oder ein Fertighaus-Anbieter sollen als De-Mail-Voreiter die rechtsverbindliche Online-Kommunikation bekannt machen. Doch ein Regierungsbericht zeigt, dass der Bürger zuvor noch einiges zu lernen hat.
Mithilfe der Plattform Safe-Address sollen Anwender bestimmen können, für welche Behörden und Unternehmen sie digital erreichbar sein möchten – vorausgesetzt, auch sie machen bei dem Dienst mit.
Ein Erfahrungsbericht zur Online-Anmeldung bei Telekom und Mentana Claimsoft mit dem ePerso.
Axel Kossel, stolzer Besitzer eines seit November 2010 arbeitslosen neuen Personalausweises mit eID-Funktion, stürzt sich damit ins Abenteuer De-Mail und wundert sich über das BSI und die Telekom.
Auf dem IFA-Stand der Telekom können sich Nutzer für De-Mail registrieren. Nach der vor Ort durchgeführten ID-Prüfung dauert es dann noch maximal sieben Tage, bis De-Mail genutzt werden kann.
Am 31. August soll der De-Mail-Dienst in Betrieb gehen. Bei der Pressekonferenz zur Einführung zeigte sich die Telekom zuversichtlich, die E-Mail damit bald ablösen zu können. Zwei große Unternehmen als Startkunden waren auch mit an Bord.
Die Deutschen Telekom will am 23. August verkünden, ab wann sie das kostenpflichtige Mailsystem anbietet. Derweil kündigte die Konkurrenz von der Deutschen Post an, ihren E-Postbrief ab September abzuspecken.
Nach der Telekom und Mentana Claimsoft hat 1&1 seine De-Mail-Tarife für Firmenkunden veröffentlicht. Das Angebot soll im zweiten Halbjahr 2012 verfügbar sein.
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