Die ersten drei Anbieter der De-Mail haben auf der CeBIT ihre Zulassung erhalten. Das Angebot der Deutschen Telekom wurde am Dienstag gestartet, beschränkt sich aber noch auf Geschäftskunden.
Die Bundesdruckerei integriert den Versand von Schriftstücken als De-Mail. So können Firmen rechtsverbindliche Mails austauschen, sind aber zusätzlich auch von Seiten der Behörden erreichbar
Mentana-Claimsoft soll am Vormittag des ersten Messetages vom BSI die Akkreditierungsurkunde für einen De-Mail-Dienst erhalten. Auch ansonsten ist auf der CeBIT in Sachen De-Mail einiges los.
Der Internet-Anbieter will in diesem Jahr endlich seinen De-Mail-Dienst starten und damit dem E-Postbrief der Deutschen Post Konkurrenz machen.
Nach dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar der Francotyp-Postalia-Tochter ein Gütesiegel für ihren geplanten De-Mail-Dienst erteilt.
Die Tochtergesellschaft der Francotyp-Postalia hat vom BSI das ISO-Zertifikat erhalten, das für die Akkreditierung als De-Mail-Dienstleister notwendig ist.
De-Mail-Nutzer sollen künftig rechtsverbindlich mit Behörden und Unternehmen sowie untereinander kommunizieren können. Dabei soll der Komfort der herkömmlichen E-Mail mit dem Sicherheitsniveau des gedruckten Briefes verbunden werden.
Noch in diesem Jahr soll mit dem ersten Anbieter die De-Mail eingeführt werden. Aber was genau verbirgt sich dahinter eigentlich? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema.
Die Deutsche Post ist nicht verpflichtet, der Konkurrenz Post-Ident-Dienstleistungen für De-Mail anzubieten, entschied ein Oberlandesgericht und überstimmte damit die vorige Instanz.
Auf der Fachmesse "Moderner Staat" haben die an dem Projekt der rechtssicheren E-Mail Beteiligten eine erste, positive Bilanz gezogen.
Nach der Zustimmung des Bundesrats müssen digitale Rechnungen in Deutschland nicht mehr signiert werden. Industrievertreter sehen für die qualifizierte Signatur kaum Einsatzmöglichkeiten, und auch der Staat sucht Alternativen.
Der aufwändige Zertifizierungsprozess für den geplanten Postfach- und Versanddienst De-Mail verzögert den Start des Dienstes voraussichtlich bis Ende 2011.
Mit der Unterschrift des Bundespräsidenten tritt am Dienstag das De-Mail-Gesetz in Kraft. De-Mail-Nutzer sollen künftig rechtsverbindlich mit Behörden und Unternehmen sowie untereinander kommunizieren können.
Mittels des e-Postbriefs lassen sich die Rechnungen mit qualifizierter digitaler Signatur an Mail-Adressen verschicken oder auch als Ausdruck zustellen.
Die Deutsche Post muss nach einem Urteil des Landgerichts Köln ihr Verfahren für eine gesicherte Identifikation von Personen auch der Konkurrenz, etwa den De-Mail-Anbietern, zur Verfügung stellen.
Ob das System der rechtsverbindlich verschickten E-Mail von den Internet-Nutzern akzeptiert wird, ist noch offen. Auf dem CAST-Forum Recht und IT-Sicherheit wurde diskutiert, was sie erwartet.
Die Länderkammer hat das umstrittene, vom Bundestag bereits abgesegnete Vorhaben "zur Regelung von De-Mail-Diensten" passieren lassen. Ein Änderungsantrag aus Brandenburg für eine umfassendere Verschlüsselung fand keine Mehrheit.
Das Parlament hat am Donnerstagabend das "Gesetz zur Regelung von De-Mail-Diensten" mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition verabschiedet. Die Opposition votierte geschlossen gegen das Vorhaben zur Absicherung der Elektropost.
Die schwarz-gelbe Koalition hat sich auf eine leichte Überarbeitung des Regierungsentwurfs für ein "Gesetz zur Regelung von De-Mail-Diensten" verständigt. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung durch die Provider ist nicht vorgesehen.
Eine Mehrheit der Experten hat den Regierungsentwurf über das De-Mail-Gesetz abgelehnt. Ein Vertreter des Notarvereins bezeichnete das Vorhaben gar als "Mogelpackung" und "Bauernfängerei".
Die Spannungen zwischen beiden Mail-Projekten wachsen sich zur Schlammschlacht aus: United Internet und Telekom werfen der Post AG vor, sie sabotiere De-Mail mit allen Mitteln.
Die Länderkammer hat eine umfangreiche Stellungnahme zum Regierungsentwurf für ein "Gesetz zur Regelung von De-Mail-Diensten" abgegeben und dabei die scharfe Kritik der Fachausschüsse ohne große Abstriche übernommen.
Die Ausschüsse der Länderkammer sehen mit dem Entwurf der Bundesregierung für ein "Gesetz zur Regelung von De-Mail-Diensten" viele rechtliche und technische Fragen aufgeworfen, die im weiteren Verfahren noch zu lösen seien. In einem 20-Seiten-Dokument ist von inhaltlichen Defiziten, Inkonsistenzen und sprachlichen Mängeln die Rede.
Vertreter der Koalition verteidigten den Gesetzentwurf für einen sichereren Mailverkehr bei der 1. Lesung des Vorhabens, die Oppositionsfraktionen forderten dagegen umfangreiche Nachbesserungen.
Weil sich die Verabschiedung des "Gesetzes zur Regelung von De-Mail-Diensten" offenbar noch hinzieht, planen die beteiligten Unternehmen Deutsche Telekom und United Internet erst einen Start für März – die Deutsche Post wird die Verzögerung mit Interesse zur Kenntnis nehmen.
Mit der Zustimmung zu dem vom Bundesinnenministerium erarbeiteten Entwurf des "Gesetzes zur Regelung von De-Mail-Diensten" schafft die Bundesregierung die Voraussetzung, dass De-Mail ab 2011 an den Start gehen kann.
Der Internetnutzer als "Endpunkt" aller Sicherheitsanstrengungen stand zum Auftakt der dreitägigen Sicherheitskonferenz im Mittelpunkt. Bundesinnenminister de Maizére mahnte, jeder Nutzer brauche ein Grundwissen in Sicherheitsfragen.
Der Dienst werde vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz positiv bewertet, sagte ein Vertreter des Bundesinnenministerium. Die De-Mail erfahre große Akzeptanz. Das Ministerium hofft nun auf weitere De-Mail-Anbieter, die im Wettbewerb untereinander das System weiter entwickeln.
Nach dem Anwaltverein machen nun die deutschen Notare Front gegen den aktuellen Gesetzesentwurf für die rechtsverbindliche E-Mail. Auch Verbraucherschützer bemängeln Ungereimtheiten.
Bis Ende 2010 soll ein Bürgerportalgesetz verabschiedet werden, das die Anforderungen an Dienste für rechtsverbindliche E-Mails definiert. Schon jetzt bietet die Deutsche Post ihren "E-Postbrief" für Bürger und Unternehmen an, Anfang 2011 soll die "De-Mail" folgen.
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