Vor vier Jahren war es der Braunschweiger Distributor Devil, der seinen Konkurrenten COS aus der Insolvenz rettete und übernahm. Jetzt sind beide Unternehmen in vergleichbaren Schwierigkeiten wie damals COS. Von einer guten Beziehung zwischen den beiden Unternehmen ist derzeit nichts zu spüren, eine gemeinsame Zukunft erscheint unwahrscheinlich.
Momentan steht das Geschäft bei Devil und COS still. Beide Distributoren werden noch in dieser Woche beim jeweiligen Amtsgericht Insolvenzantrag stellen. Ziel: Restrukturierung und Suche nach Investoren.
Krisenstimmung in Braunschweig. Finanzielle Schwierigkeiten drücken auf das Geschäft von Devil. Ebenfalls angeschlagen: COS in Pohlheim. Derzeit sucht die Devil-Geschäftsführung nach Lösungen – jenseits von Hüllhorst.
Vom IT-Hersteller, über eine kurze Zwischenstation bei einem Großhändler für Solaranlagen und Zubehör, zum Distributor COS. Warum tut sich Werner Dao so etwas an? Heise resale sprach mit dem neuen Geschäftsführer.
Zehn Jahre CEO der MSI Deutschland, zuletzt Geschäftsführer der b.com solar, jetzt ist Werner Dao in die Geschäftsführung des Distributors COS eingetreten. Vorgängerin Mascha Speier verlässt das Unternehmen.
Er ist wieder da, Karsten Hartmann. Der Devil-Gründer steigt zum erneuten Mal bei dem Distributor ein. Als Mitglied der Geschäftsleitung. Und als Mann, der Schaden abwenden und Dinge optimieren soll. Heise resale sprach mit Karsten Hartmann über seine Rückkehr.
Devil verspricht individuelle PCs binnen 48 Stunden +++ Mit dem "G Data Händler WOK Incentive" zur Weltmeisterschaft +++ Distributor Wentronic weiht neuen Firmensitz in Braunschweig ein.
Wie jedes Jahr starten die meisten großen IT-Distributoren auch 2012 wieder jede Menge Adventskalender-Aktionen. Reseller kommen bei Ingram Micro, Devil, Tech Data, Siewert & Kau, Eno, Brodos, Ecom, Assmann und acmeo auf ihre vorweihnachtlichen Kosten.
Die Flut in Thailand hat vor einem Jahr die HDD-Preise nach oben getrieben. Die Kunden nahmen dies jedoch nicht klaglos hin und prüfen Anschaffungen genau. Mittlerweile kauft der Handel aber günstiger ein als vor der Krise.
Gefragt sind vor allem Mainboards mit Sockel 1155 und H77/Z77-Chipsatz. Die Verkaufspreise halten ein stabiles Niveau. Die Spitzen fallen weit weniger heftig aus, als in anderen Bereichen. Für Impulse sorgt verstärkt der Highend-Sektor. Gegenüber dem Vorjahr ist die Nachfrage leicht rückläufig.
Dem Fachhandel drohen Mehrkosten. Grund: Der Bund hat die Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen erweitert. Noch tasten sich die Spediteure vorsichtig an die Weitergabe der Kosten heran. Die Distribution wiederum wartet ab, schließt mittelfristig höhere Versandkosten aber nicht aus.
Aktuell sind alle Festplattengrößen gut verfügbar. Die momentan zurückhaltende Nachfrage hat das Angebot/Nachfrage-Verhältnis endgültig ausgeglichen. Während aber Seagate vor erneuten Engpässen warnt, rechnet die Distribution im zweiten Halbjahr mit weiteren Preisabschlägen.
Die schlechte Verfügbarkeit hat auch das Geschäft mit NAS-Systemen für SOHOs und Consumer getroffen. Die Nachfrage ist aber ungebrochen und der steigende Bedarf an zusätzlicher und sicherer Kapazität schürt den Absatz. Als künftiges Verkaufsargument handeln Experten zudem Cloud-Funktionalitäten.
Erinnern Sie sich? Vor wenigen Jahren wurde der Sinn von Messen im Internet-Zeitalter grundsätzlich in Frage gestellt. Höchstens noch „virtuellen Messen“ gab man eine Zukunft. Heute redet niemand mehr davon. Der Bedarf der Marktteilnehmer nach persönlichem Austausch ist so groß wie eh und je. Wenn nicht sogar noch größer. Die Messen der Distributoren profitieren davon.
Saisonbedingt ist die Nachfrage im zweiten Quartal leicht zurückgegangen. Der Dollar bewahrt den Markt aktuell vor stärkeren Abschlägen. Gegenüber dem Jahresanfang sind die HEKs zwar um bis zu 40 Prozent gefallen, im Jahresrückblick kaufen Händler aber immer noch deutlich teurer.
Fast täglich locken Distributoren ihre Handelspartner mit der Aussicht auf Reisen oder andere Vergnügungen, sich für die Produkte eines bestimmten Herstellers besonders ins Zeug zu legen. Für heise-resale-Kolumnisten Damian Sicking handelt es sich dabei um eine Infantilisierung des IT-Handels.
Nach etwas über einem halben Jahr hat der Festplattenmarkt die Krise überwunden. Zumindest im Desktop-Bereich sind Lieferfähigkeit und Preise fast wieder auf dem einstigen Stand. Während 2,5-Zoll-Drives auf dem Weg dorthin sind, müssen Händler für Highend-Laufwerke weiter lange Wartzeiten und Aufschläge in Kauf nehmen.
Seit Jahresanfang fallen die HEKs für SSDs um bis zu 40 Prozent. Der generelle Abwärtstrend soll auch im zweiten Quartal anhalten. Zudem geht die Entwicklung zu mehr Speicherkapazität. Als Kaufkriterien werten Experten neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch ein zunehmendes Qualitätsbedürfnis.
Für den Handel beginnt das zweite Quartal mit ungewöhnlich stabilen und kalkulierbaren Speicherpreisen. Da sich immer noch zu viele Chips im Markt befinden, rechnen Experten mit weiteren Abschlägen. Positiven Einfluss auf das Speichergeschäft soll Intels neue CPU-Generation haben.
Fachhandelspartner erhalten bei Devil Oster-Überraschungen +++ Neue EMC-Democenter in Hessen und NRW unterstützen lokale Partner +++ Lancom steigt durch Kooperation mit Cittadino bei Digital Signage ein.
CyberPower Systems und BananaGold neu bei api +++ Devil führt den Web-Shop und die Firmen-Homepage auf einem Web-Portal zusammen +++ Exclusive-Tochter TLK übernimmt Distribution von Arbor Networks.
Über 4 Monate dauert die Festplattenkrise nun an – vieles hat sich normalisiert. Lieferprobleme lasen nach und auch die Preiskurve tendiert wieder abwärts. Noch sind die meisten HEKs aber doppelt so hoch wie vor der Flut.
Der Speichermarkt kommt gut ins neue Jahr. Das mittlerweile stabilisierte Festplattensegment beflügelt die Branche zusätzlich. Händler- und Endkundenpreise sind seit Ende Dezember gleichermaßen gestiegen, zum Teil im zweistelligen Bereich.
Harddisks mit 500 GByte sind knapp. Dementsprechend deutet hier die Preiskurve steil nach oben. Alle anderen Kapazitäten sind relativ gut verfügbar. Daher fällt der HEK für die meisten Typen, zum Teil um bis zu 30 Prozent.
Auch heuer lebt das Komponenten-Business vom schnellen Technologiewechsel. Neue Mainstream-CPUs und Top-Grafikkarten sollen ab Jahresmitte den Absatz forcieren. Aktuell ziehen bei guter Nachfrage und Verfügbarkeit die Preise dollarbedingt an. DDR-RAMs wurden seit Dezember um bis zu 20 Prozent teurer.
Der Festplattenmarkt stabilisiert sich und Thunderbolt kommt nun auch für Wintel-PCs. Dessen Potenzial wird sich aber erst in den Folgejahren entwickeln. SSDs sind da bereits 2 Schritte weiter. Die Technik wandelt sich vom Hoffnungs- zum Umsatzträger.
Mit einem Umsatz von rund 361 Millionen Euro schloss der Braunschweiger Distributor das zurückliegende Geschäftsjahr ab. Für die kommenden 12 Monate gibt sich Vorstandschef Grotjahn nur verhalten optimistisch – vor allem drohe ein Personalengpass.
Die Nachfrage hat sich der geringen Verfügbarkeit angepasst, denn Händler wie Anwender gehen nicht jede Preiserhöhung mit. Die HEKs für Festplatten sind erstmals wieder leicht rückläufig. Tendenziell müssen Reseller aber von weiteren Aufschlägen ausgehen.
Seit Sommer hat sich der Preisabstand zwischen SSDs und Festplatten zum Teil halbiert. Mit steigendem Zuspruch dürfte das aktuell stabile Preisgefüge und die gute Verfügbarkeit aber nicht zu halten sein.
Das Hochwasser in Thailand bringt den Festplattenmarkt in Aufruhr. HEKs und VKs schnellen in ungeahnte Höhen. Meist steht den Angeboten aber keine Ware gegenüber. Die Distribution versucht nun vor allem bestehende Verträge zu erfüllen. Wie lange der Warenzufluss gestört bleibt, ist noch vollkommen unklar.
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