Bis zu zwei Millionen Haushalte könnten demnächst nur noch mit zusätzlichen Hilfen das terrestrische Digitalfernsehen empfangen, fürchtet der britische DVB-T-Betreiber Freeview. Die Kosten für die Umbauten beziffert er auf bis zu 500 Millionen Euro.
Da sie die Verpflichtung, zunächst kleine Ortschaften mit Breitbanddiensten über das 800-MHz-Band zu versorgen, erfüllt haben, können Telekom, Vodafone und Telefonica/O2 ihr LTE-Angebot nun nach Belieben ergänzen.
Auf der Wellenkonferenz der ITU in Genf hat die Mobilfunkbranche den Zuschlag für Frequenzen im 700-Megahertz-Band erhalten und freut sich schon auf die zweite digitale Dividende.
3000 Delegierte der World Radio Communication Conference diskutieren die zukünftige Zuteilung von Frequenzen für Mobilfunk, Satellitendienste oder Drohnen – und belasten das Konferenznetz mit Peer-to-Peer-Verkehr.
An diesem Dienstag sollen in Österreich die letzten analogen Transmitter auf den digitalen Standard umgestellt werden.
Das Ergebnis einer Studie zu den Auswirkungen der Frequenz-Auktion auf den Wettbewerb fällt für die Regulierungsbehörde wunschgemäß aus: Alles in Ordnung, keine Wettbewerbsverzerrung in Deutschland.
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Abweisung der Klage gegen die Versteigerung der Digitalen Dividende durch das VG Köln aufgehoben und den Fall zur weiteren Klärung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückgegeben.
Der Bundesrat fordert in einer Entschließung, dass der Bund nach der Versteigerung der "Digitalen Dividende" den geplanten Entschädigungsfonds für bisherige Frequenznutzer deutlich aufstockt. Die Störproblematik sei nicht gelöst.
Brian Sullivan, Chef von Sky Deutschland, moniert, dass deutsche Verbraucher mit digitalem Fernsehen unterversorgt seien. RTL drängt derweil auf ein politisches Signal, ob terrestrisches Fernsehen überhaupt noch gewünscht sei.
Anders als die Telekom, hat O2 im ersten Schritt ein städtisches Pilotprojekt aufgebaut und setzt deshalb im ersten Schritt keine Frequenzen aus dem 800-MHz-Band ein.
Ein runder Tisch soll auf Anregung des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie mögliche Störungen bei der Nutzung der digitalen Dividende durch Mobilfunkdienste vermeiden helfen und die Differenzen der beteiligten Branchen beilegen.
Im Mai hatten sich die vier deutschen Mobilfunkanbieter neue Frequenzen für insgesamt 4,4 Milliarden Euro gesichert. Jetzt wies die Regulierungsbehörde den erfolgreichen Bietern entsprechende Frequenzblöcke zu.
Hessen will einen Teil der Milliarden aus der jüngsten Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen für den Ausbau des schnellen Internets auf dem flachen Land nutzen.
Nach der Versteigerung von neuen Mobilfunkfrequenzen freuen sich alle Beteiligten über ein erfolgreiches Ergebnis. Das mag auch daran liegen, dass ohnehin nur die vier Netzbetreiber zugelassen waren. Bei der Digitalen Dividende ging allerdings E-Plus leer aus.
Die Versteigerung von neuen Mobilfunkfrequenzen unter anderem im Bereich der sogenannten Digitalen Dividende ist zu Ende. Die Auktion brachte weniger Erlös für das Staatssäckel als erwartet.
Nach einem halben Jahr zeigen sich Bürger der Gemeinde Hofbieber und das hessische Wirtschaftsministerium zufrieden mit dem Pilotversuch, bei dem Vodafone Haushalte und Betriebe mit Internet über UMTS auf Frequenzen im 800-MHz-Bereich versorgt.
Besonders der Bereich um 800 MHz erfährt großes Interesse bei der Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur.
Wie in Deutschland ist auch in Österreich durch die Abschaltung der analogen Fernsehsender viel Frequenzspektrum frei geworden. Die zuständigen Regierungsmitglieder haben sich nun auf eine Aufteilung verständigt.
"Relativ gut" ist der Netzbetreiber nach eigener Einschätzung ins Jahr gestartet. Marketingkosten und Investitionen lassen das Ergebnis trotz wachsender Kundenzahlen stagnieren.
Nach zaghaftem Beginn wagen sich die vier Mobilfunker seit Mittwoch aus der Deckung und bieten vor allem für die "Digitale Dividende" viel Geld. Insgesamt liegen die Gebote inzwischen bei fast 1,5 Milliarden Euro.
Morgen versteigert die Bundesnetzagentur Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz. Ihr Präsident Matthias Kurth glaubt, die Versteigerung könnte den deutschen Mobilfunkmarkt grundlegend verändern.
Die baden-württembergische Landesanstalt für Kommunikation hat die ersten Ergebnisse ihres Feldversuchs für Breitbandversorgung über TV-Frequenzen veröffentlicht: Die befürchteten Störungen anderer Systeme können tatsächlich auftreten.
Die Mobilfunker E-Plus und O2 sowie der Breitbandanbieter Airdata sind mit ihren Klagen gegen die geplante Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen einschließlich der Digitalen Dividende in der ersten Instanz gescheitert. Das Verwaltungsgericht Köln wies die Beschwerden ab.
Mit einem nationalen Breitbandplan will die Federal Communications Commission in das Rennen um die "Gigabit-Gesellschaft" einsteigen. 100 Millionen Haushalte sollen mit 100 MBit/s versorgt werden.
Die Bundesnetzagentur weist neue Frequenzen für die Veranstaltungstechnik zu, die im Zuge der Versteigerung der digitalen Dividende aus ihrem angestammten Spektrum verdrängt wird. Es bleiben aber zahlreiche offene Punkte.
Das Kölner Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag des Kabelnetzbetreibers Kabel Baden-Württemberg gegen die geplante Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur abgelehnt. Das Unternehmen machte in dem Antrag mögliche Störungen im eigenen Kabelnetz geltend.
Zur Versteigerung von Frequenzen unter anderem der sogenannten "digitalen Dividende" im April hat die Bundesnetzagentur nur die vier Netzbetreiber E-Plus, Telefónica O2, T-Mobile und Vodafone zugelassen.
Die Bundesregierung hält die selbstgesteckten Ziele entgegen der Kritik aus der Branche für erreichbar und sieht sich beim Ausbau der Versorgung mit Breitbandzugängen auf einem guten Weg.
Einem Zeitungsbericht zufolge findet die geplante Versteigerung neuer Frequenzen für Breitbanddienste am 12. April statt. Neben den üblichen Verdächtigen soll auch die Stuttgarter Airdata AG mitbieten.
Mobilfunk und TV-Kabel sind neben der Glasfaser Treiber beim Breitbandausbau, waren sich Experten auf einem medienpolitischen Forum des Branchenverbandes Bitkom einig. Den "Hype" um die Netzneutralität verstehen Anbieter und Regulierer unterdessen nicht.
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